Defibrillator

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Defibrillator Schweiz – Auswahlkriterien

Ein Defibrillator kann bei rascher Anwendung Leben retten. Er gehört zur Standardausrüstung von Spitälern, Ärzten und Rettungsdiensten und wird auch immer häufiger an öffentlichen Orten bereitgestellt. Diese Faktoren sind bei der Auswahl wichtig:

  • Bedienung durch Laien oder medizinischem Personal
  • Funktionsumfang
  • Anschaffungs- sowie Unterhaltskosten

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So funktioniert Gryps

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Defibrillator kaufen – Auswahlhilfe

Das Herz ist das wichtigste Organ im menschlichen Körper. Bei Herzinfarkten oder einem plötzlichen Stillstand zählt daher jede Sekunde, um den Menschen am Leben zu erhalten. Hier kommt der Defibrillator ins Spiel, denn er kann Leben retten. Mit dosierten Stromimpulsen wird die normale Herztätigkeit wieder hergestellt. Diese Maschinen findet man nicht nur in Spitälern, sondern in diversen öffentlichen Einrichtungen.
 

Defibrillator – Gerätetypen

Bei Defibrillatoren kann grundsätzlich zwischen vier verschiedenen Arten unterschieden werden, die jeweils auf andere Einsatzsituationen ausgerichtet sind:

Die Defibrillator Typen unterscheiden sich vor allem in ihrem Funktionsumfang, Preis und ihrem Einsatzbereich von einander. Die beiden ersten Varianten sind auf die Reanimation eines Patienten ausgelegt. Eine Defibrillatorweste oder ein ICD wird hingegen gezielt bei Hochrisikopatienten als Präventivmassnahme verschrieben.

Manuelle Defibrillatoren zeichnen sich durch ein vielseitiges Angebot an Zusatzfunktionen aus (z. B. integriertes EKG, Pulsoxymetrie-Funktion, Blutdruckmessgerät) und kommen vorwiegend im professionellen medizinischen Bereich zum Einsatz.

Bei einem automatisierten externen Defibrillator AED steht meistens die benutzerfreundliche Bedienbarkeit im Vordergrund. AED sind so konzipiert, dass sie auch Laien ohne medizinische Vorkenntnisse eine Reanimation erfolgreich durchführen können. 
 

Defibrillator – Für wen geeignet?

  manueller Defibrillator AED Defibrillatorweste ICD
Laien Nothilfe      
Professionelle Nothilfe    
Prävention    


FAQ: Häufige Fragen zum Defibrillator

Um Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Defibrillatoren zu geben, haben wir ein FAQ für Sie vorbereitet.

Über welche Eigenschaften verfügt ein AED Gerät?
Der grosse Vorteil an einem automatisierten externen Defibrillator, kurz AED, ist, dass dieser im Gegensatz zu anderen Modellen keine speziellen Vorkenntnisse benötigt, weshalb dieser sehr gut von Laien bedient werden kann. Dieses Modell findet man daher oft an Orten, die für die Öffentlichkeit betretbar sind, oder wo sich viele Menschen tummeln. Sie werden deshalb auch PAD (Public Access Defibrillator) genannt. Diese Modelle können mithilfe von Elektroden den Herzschlag analysieren und im Falle des Herzstillstandes Stromimpulse ausstossen.

Über welche Eigenschaften verfügen Manuelle Defibrillatoren?
Ein Manueller Defibrillator ist auf professionelle Zwecke ausgerichtet. Daher kommen diese vor allem in Kliniken, Arztpraxen und bei Rettungsdiensten zum Einsatz. Meist bestehen solche Geräte aus einem Multiparameter-Monitor mit Display, 12 Kanal EKG sowie dem eigentlichen Defibrillator und sind deshalb teurer als AEDs. Die Anwendung erfolgt durch den Anwender und der Herzrhythmus muss selber analysiert werden, weshalb nur Spezialisten mit medizinischem Fachwissen diesen Defibrillator bedienen sollten.

Wie können die Daten eines Defibrillators ausgewertet werden?
Die umfassenden Patientendaten werden meistens vom manuellen Defibrillator gespeichert und während dem Einsatz erhoben. Mittels einer geeigneten Software können diese Daten anschliessend ausgelesen und analysiert werden.Bei der Beschaffung eines Defibrillators sollte man sich Gedanken machen bezüglich der Softwarelösung und den Schnittstellen sowie der Datenübermittlung (WLAN, Bluetooth etc.).

Wie funktioniert eine Defibrillatorweste?
Eine Defibrillatorweste trägt man unter den Kleidern, da ein direkter Hautkontakt notwendig ist. Die Weste kontrolliert permanent den Herzrhythmus. Sollten Unregelmässigkeiten auftauchen, gibt diese automatisch einen Stromstoss ab. Eine Defibrillatorweste kommt dann zum Einsatz, wenn die Patienten ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen haben, aber ein Implantat nicht Infrage kommt. Sollte eine Implantation bevorstehen, wird die Weste auch gerne als vorübergehende Massnahme benutzt. Um eine korrekte Benutzung zu gewährleisten, ist der Einsatz einer Defibrillatorweste stets mit einer Schulung des Patienten verbunden.

Wie funktioniert ein Implantierbarer Kardioverter Defibrillator (ICD)?
Der ICD wird beim Patienten implantiert. Vorausgesetzt wird für den operativen Eingriff, dass der Patient bereits Herzrhythmusstörungen überlebt hat oder generell an einem erhöhten Risiko leidet. Ein ICD besteht aus zwei Teilen: Der am Herz angemachten Sonde und dem eigentlichen ICD, welcher einen Defibrillator und Herzschrittmacher zugleich umfasst. Im Prinzip funktioniert er gleich, wie die Defribillatorenweste. Der ICD kontrolliert permanent den Herzrhythmus. Sollten Unregelmässigkeiten auftauchen, gibt dieser automatisch einen Stromstoss ab.

Wann muss eine Wiederbelebung durchgeführt werden?
Eine Reanimation setzt eine bewusstlose Person ohne normale Atmung voraus. Bei Atemstillstand, Schnappatmung oder Bewusstlosigkeit des Betroffenen muss sofort die Wiederbelebung eingeleitet werden. Sobald die Person wieder klare Lebenszeichen zeigt, kann mit der Reanimation aufgehört werden.

Wie teuer sind Defibrillatoren?
Die Preise für einen Defibrillator variieren von Modell zu Modell. AED Geräte sind günstiger als Manuelle Defibrillatoren. Einen kompakten AED Defibrillatoren gibt es bereits zu einem Preis von 1’500 bis 3’000 CHF. Eine Defibrillatorweste gibt es ab 3’000 CHF und die manuellen Defibrillatoren liegen in der Preisskala bei 6’000 CHF aufwärts.Weitere Infos zu den Kosten, finden Sie auf unserer Kostenseite.

Kann eine Wiederbelebung Folgeschäden haben?
Folgeschäden entstehen vor allem durch Sauerstoffmangel im Gehirn über eine längere Zeit. Diese Schäden sind nicht rückgängig zu machen. Nach bereits 2-3 Minuten Sauerstoffmangel erleidet das Gehirn erste irreparable Schäden. Das Gehirn überlebt in der Regel nicht mehr als 10 Minuten ohne Sauerstoff. Folgeschäden machen sich erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar. Ob ein Patient überlebt, hängt davon ab, wie sein Gesundheitszustand ist. Prinzipiell gilt: mit jeder Minute, in der nichts geschieht, verschlechtert sich die Überlebenschance.
 

Haben Sie Fragen zum Defibrillator?
Unsere Einkaufsexperten und Anbieter antworten Ihnen gerne. Verwenden Sie dazu einfach die Kommentarfunktion:

Beispiele für Defibrillatoren Offertenanfragen

Branche Anforderung
Treuhandfirma
10 Mitarbeiter
Der Inhaber einer Treuhand AG möchte für die Büroräumlichkeiten, die sich im eigenen Haus befinden, einen leicht bedienbaren Defibrillator anschaffen, da seine Frau unter Herzrhytmusstörungen leidet. Man sucht einen AED, der über ein Display verfügt, auf dem die Herzschlagfrequenzen angezeigt werden und diese idealerweise auch aufzeichnet. Sehr wichtig ist dem Interessenten, dass der Defibrillator von Laien bedienbar ist. Für das Gerät wurden 3'500 CHF budgetiert
Industriefirma
200 Mitarbeiter
Das Industrieunternehmen hat ein neues Gebäude erstellt, in das die gesamte Produktion umziehen wird. Im Gebäude sollen insgesamt zwei AED Defibrillatoren installiert werden. Es ist ein Budget von 6'000 - 8'000 CHF eingeplant.

Medienberichte über Gryps:

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