Pensionsplanung

×

Bewertungen für Gryps

( 2 )
05.08.2021
Sehr schnelle Erledigung. Sorry, dass ich letztendlich einen anderen Anbieter bevorzugt habe.
18.12.2019
( 2 )
Pensionsplanung

Pensionsplanung Schweiz – Auswahlkriterien

Eine Pensionsplanung beinhaltet eine ausführliche Vorsorgeberatung und Finanzplanung. Wenn Sie Ihre Pensionierung gut planen, können Sie eine langfristige Steueroptimierung und finanzielle Sicherheit nach der Pension erzielen. Auch Anliegen wie eine Frühpensionierung oder ein Kapitalbezug können in einer Pensionsberatung besprochen werden. Auf diese Aspekte kommt es bei der Anbieterwahl an:

  • Grösse und Know-How des Anbieters
  • Ganzheitliche Beratung, Abdeckung aller relevanten Aspekte
  • Referenzen

Kostenlos 3 Offerten für Pensionsplanung erhalten



Falls Sie bereits einen User haben, können Sie mit dem Passwort die Eingabe der Kontaktdaten abkürzen.
*Mit Absenden stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu.
Fortschritt: 0%

gryps.ch - Ihre KMU Einkaufsexperten
unabhängig, einfach und kostenlos

step by step icons

Weitere Infos zu unserem Service

Pensionsplanung – Übersicht

Benötigen Sie eine Pensionsplanung? Wir helfen Ihnen gerne dabei, den passenden Anbieter in Ihrer Region zu finden. Mit diesen Links kommen Sie direkt zu Ihrem gesuchten Thema:

✓ Welche drei Säulen beinhaltet die Pensionsplanung?

✓ Welche Schritte sind Teil einer Pensionsplanung?

✓ Welche Möglichkeiten gibt es bei einer Pensionierung?

✓ Welche Faktoren beeinflussen die Pensionsfinanzierung und wie hoch ist die AHV-Rente?

✓ Wie kann man sich die Pensionskasse auszahlen lassen?

✓ Wie bekommt man die Rente rechtzeitig?

✓ Wie entstehen Beitragslücken?

✓ Wie viel kostet eine Pensionsplanung?

✓ FAQ: Häufige Fragen zur Pensionsplanung

 

Pensionsplanung Schweiz – – 3 Säulenprinzip

Die Pensionsplanung in der Schweiz ist in 3 Säulen unterteilt. Einzahlungen in die erste Säule sind Pflicht. In die zweite Säule muss man erst ab dem Alter von 25 Jahren und einem Einkommen von 21'330 CHF (Stand 2020) einzahlen. Einzahlung in die 3. Säule ist freiwillig, dennoch empfiehlt es sich, da die erste und zweite Säule lediglich 60% des früheren Erwerbseinkommens ergeben und sonst eine Vorsorgelücke entstehen kann.


1. Säule – staatliche Vorsorge
Die 1. Säule setzt sich aus der Invaliden- sowie der Alters- und Hinterlassenenversicherung und Ergänzungsleistungen (IV, AHV und EL) zusammen, wobei die AHV entscheidend für die Rente ist.


2. Säule – berufliche Vorsorge
Während die 1. Säule (AHV-Rente) eine existenzsichernde Funktion hat, soll die 2. Säule eine Lebensführung ermöglichen, die mit der des Erwerbsalters vergleichbar ist. Die 1. und 2. Säule ergeben zusammen etwa 60% des letzten Lohns.


3. Säule – private Vorsorge
Will man sein Leben wie gewohnt weiterleben, so ist man in der Regel auf die private Altersvorsorge angewiesen.
Innerhalb der 3. Säule wird zwischen der gebundenen (3a) und der freien Vorsorge (3b) unterschieden.

Schritte einer Pensionsplanung

1. Analyse der Situation, Berechnung der Einnahmen und Ausgaben

  • Was ist das frühestmögliche Pensionsalter?
  • Lohnt sich ein Kapitalbezug eher als der Bezug der Rente?
  • Wo entstehen Einkommenslücken und wie kann man diesen entgegenwirken?
  • Wie sieht die Budgetplanung vor und nach der Pensionierung aus?
  • Wie können Steuern gespart werden?
  • Welche Art der Patientenverfügung ist gewünscht und wie soll die Kostenplanung für das Alters- und Pflegeheim aussehen

2. Aufnahme von Wünschen und Zielen

3. Vergleich verschiedener Optionen

  • Vorbezug bzw. Aufschub AHV
  • AHV-Einzelrente bzw. Splittingrente
  • Bezug oder Transfer von Freizügigkeitskonten bzw. -Fonds
  • Konto der 3. Säule oder Kollektivanlage
  • Gestaffelte oder einmalige Auszahlung
     

4. Erstellen eines persönlichen Plans

5. Evtl. weiterführende Betreuung und Beratung nach der Pensionierung
Im Detail werden diese Fragen bei der Pensionsplanung in Bezug auf die individuellen Bedürfnisse thematisiert. Auch die Vorsorgeplanung der Angehörigen kann hierbei thematisiert werden. Mögliche Fragen dazu sind:

  • Wie sieht die Nachlassplanung bzw. der Vorsorgeauftrag aus?
  • Wann machen Vermögensübertragungen an die nächste Generation Sinn?
  • Wie sind die Familie und Partner langfristig abgesichert?
  • Wie wird die Vermögenssituation der überlebenden Person bei Ableben des Partners nach der Pensionierung sichergestellt?
 

Pensionierung – Die verschiedenen Möglichkeiten

Wann der richtige Zeitpunkt für die Pensionierung ist, hängt von den persönlichen Wünschen und Zielen sowie den finanziellen Mitteln ab. Mit einer Pensionsplanung wird abgeklärt, welche Varianten in Frage kommen.

  • Frühpensionierung: Eine Frühpensionierung erfordert eine komplexe Planung und hat Kürzungen der Altersleistungen zur Folge. Allerdings bietet sie mehr Lebensqualität.
  • Teilpensionierung: Bei einer Teilpensionierung findet kein vorzeitiger Ausstieg aus dem Berufsleben statt. Diese ist finanziell besser tragbar als eine Frühpensionierung und ermöglicht einen sanften Ausstieg sowie steuerliche Vorteile.
  • ordentliche Pensionierung: Bei einer ordentlichen Pensionierung muss kein organisatorischer Aufwand betrieben werden. Allerdings entspricht sie oftmals nicht den individuellen Wünschen.
  • aufgeschobene Pensionierung: Eine aufgeschobene Pensionierung bietet zwar eine höhere Gesamtrente, erfordert jedoch im Gegenzug eine längere Erwerbstätigkeit.

 

Pensionierung planen – Finanzierung und Höhe der AHV-Rente

Für das Jahr 2020 beträgt die maximale Einzelrente 2’370 CHF pro Monat. Pro Jahr ergibt das 28’440 CHF. Diese Maximalrente erhält man, wenn ab dem 21. Lebensjahr bis zum ordentlichen Rentenalter lückenlos AHV-Beiträge bezahlt hat und wer ein massgebendes jährliches Durchschnittseinkommen von mindestens 85’320 CHF hat.

Diese Faktoren beeinflussen die Pensionsfinanzierung:

  • Zeitpunkt der Pensionierung (Frühpensionierung oder aufgeschobene Pensionierung)
  • Vermögen, Einnahmen und Ausgaben
  • Persönliches Sicherheitsbedürfnis
  • Gesundheit
  • Familiäre Verhältnisse
     

Alle Rentner/innen, bei denen das Durchschnittseinkommen 14’220 CHF oder weniger beträgt und keine Beitragslücken vorliegen, erhalten eine Minimalrente von 1’185 CHF pro Monat. Hinzu kommen Auszahlungen der Säule 3a, sofern diese eingezahlt wurden, sowie persönliche Ersparnisse. Um sicherzugehen, dass dies für die Finanzierung des dritten Lebensabschnitts ausreicht, empfehlen wir Ihnen eine Finanzplanung.


Im Konkubinat lebende Paare können zusammen bis zu 4’740 CHF AHV-Rente pro Monat bekommen, wenn beide Partner Anspruch auf die Maximalrente haben.


Bei Ehepaaren dürfen die zwei Einzelrenten zusammen nicht mehr als 150% der Maximalrente für Alleinstehende betragen (3’555 CHF pro Monat). Wenn die Summe der beiden Einzelrenten den Maximalbetrag übersteigt, werden die Renten anteilsmässig gekürzt.

 

Pensionskasse auszahlen

Die Gelder der Pensionskasse können entweder in Form einer lebenslänglichen Rente oder als einmalige Kapitalauszahlung bezogen werden. Bei den meisten Pensionskassen ist auch ein Teilkapitalbezug möglich. Welche Variante bevorzugt wird, hängt vom Vorsorgebedarf, der persönlichen Lebenssituation und der Pensionskasse ab.

Bei einer lebenslänglichen Rente hat man folgende Vorteile:

  • Lebenslängliche Auszahlung
  • Partner bleibt mitversichert (Hinterlassenenleistung) 
  • kein Anlagerisiko
  • keine Vermögensverwaltung notwendig.

Ein Kapitalbezug bietet diese Vorteile:

  • Grosse Flexibilität
  • individuelle Anlagen möglich   
  • Steuervorteil gegenüber dem Rentenbezug

 

Rente rechtzeitig bekommen

Die Rente wird nicht automatisch ausbezahlt. Sobald Sie das ordentliche Rentenalter erreicht haben, müssen Sie sich um die Auszahlung der Rente kümmern.
Um die Rente rechtzeitig zu erhalten, sollten Sie den Bezug der Rente bei der für Sie zuständigen AHV Ausgleichskasse anmelden. Dies sollte am besten drei bis vier Monate vor der Pensionierung stattfinden, damit die erste Rente pünktlich ausbezahlt wird.

 

Beitragslücken schliessen

Für eine lückenlose Beitragsdauer werden bei Männern 44 Beitragsjahre und bei Frauen 43 Beitragsjahre vorausgesetzt. Fehlt ein Beitragsjahr, so wird die Rente anteilsmässig gekürzt.

Beitragslücken entstehen zudem dann, wenn jemand z.B. nicht immer in der Schweiz erwerbstätig war oder während der Studienjahre nicht wenigstens die minimalen AHV-Beiträge bezahlt hat.

Die geschuldeten AHV-Beiträge können innerhalb von fünf Jahren nachgezahlt werden. Dabei liegt der Minimalbeitrag 2019 bei 482 Franken pro Jahr.

Wird die Frist von fünf Jahren verpasst, so müssen nicht unbedingt Beitragslücken befürchtet werden. Wenn schon vor dem 21. Lebensjahr AHV-Beiträge einbezahlt wurden, so schliesst die Ausgleichskasse mit hilfe dieser Beiträge allfällige Lücken.

Sind Lücken vor 1979 entstanden, gilt Folgendes: Nach 20 Beitragsjahren bekommt man ein Beitragsjahr geschenkt, nach 27 Jahren zwei und nach 34 Beitragsjahren drei Jahre. Bei Bedarf werden auch noch die im Jahr der Pensionierung einbezahlten AHV-Beiträge als Beitragszeit angerechnet. 

 

Preise Pensionsplanung

Die Kosten für eine ausführliche Pensionsplanung variieren je nach Anbieter. Während einige ein fixes Honorar für die Beratung und Finanzplanung verlangen, arbeiten andere Anbieter auf Stundenbasis. Durch Steueroptimierungen und langfristige Planung werden die Kosten in der Regel aber schnell wieder amortisiert. Erfahren Sie mehr zu den Preisen für eine Pensionsberatung auf unserer Kostenseite.       


FAQ zur Pensionsplanung

Was muss ich tun, damit ich meine Rente rechtzeitig bekomme?
Sie müssen den Bezug der Rente drei bis vier Monate vor der Pensionierung bei der für Sie zuständigen AHV-Ausgleichskasse anmelden.

Was beinhaltet eine Pensionsplanung?
Um eine langfristig sinnvolle Planung der Vorsorge und Finanzierung nach der Pension zu gewährleisten, werden in der Regel unter anderem diese Faktoren berücksichtigt:
  • Analyse der Einnahmen und Ausgaben in Bezug auf die Situation
  • Definition von Wünschen und Zielen
  • Vergleich der situationsbezogenen Möglichkeiten
  • Erarbeitung eines persönlichen Plans
  • Bei Bedarf weiterführende Betreuung und Beratung im Pensionsalter

Wie hoch sind die Kosten für die Planung der Altersvorsorge?
Für eine ausführliche Planung der Pension variieren die Kosten je nach Anbieter. Durch gezielte Anlagestrategien können Steuern gespart werden und die Kosten für eine langfristige Planung amortisieren sich in der Regel innert kurzer Zeit.

Wie können Einkommenslücken nach der Pensionierung überbrückt werden?
Im Normalfall decken die Leistungen der zweiten und dritten Säule die gewohnten Ausgaben im Erwerbsalter nur zu 60 bis 75%. Die entstandene Einkommenslücke im Pensionsalter muss also meistens aus der privaten Vorsorge (Säule 3) oder aus Ersparnissen und sonstigen Anlagen finanziert werden.

Ist es sinnvoll, die Hypothek mithilfe der Auszahlung der Pensionskasse zu amortisieren?
Die Rückzahlung der Hypothek kann mit dem Altersguthaben finanziert werden. Dadurch sinkt jedoch das Renteneinkommen erheblich.


 

Medienberichte über GRYPS Offertenportal AG:

Medien logos