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Betriebshaftpflichtversicherung

Sie benötigen eine Betriebshaftpflicht­versicherung?

Unsere KMU-Einkaufs­experten für Versicherungen kennen den Schweizer Markt und finden für Sie kostenlos Anbieter mit Lösungen für Betriebs-, Anlage-, Produkt-, Umweltrisiken – wie auch für die obligatorische Berufshaftpflicht.

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  2. Bis zu 3 individuelle Angebote – passend zu Ihren Bedürfnissen

  3. Optimales Preis-Leistungs-Verhältnis garantiert

Ist die Betriebshaft­pflicht­versicherung in der Schweiz obliga­torisch?

Nein, die Betriebs­haft­pflicht­versicherung gehört zu den freiwilligen Unternehmensversicherungen. Dennoch ist sie in der Regel eine der ersten Versicherungen, die ein KMU abschliesst. Denn die Betriebs­haft­pflicht schützt vor den finanziellen Folgen eines Schadens, für den das Unternehmen haftbar gemacht werden könnte. Da solche Folgen rasch sehr teuer werden können, ist eine Betriebs­haft­pflicht­versicherung für praktisch jede Firma sinnvoll, unabhängig von ihrer Grösse und Rechtsform  – also auch fürs Gewerbe oder für Selbstständige.


Ausnahmen von der Freiwillig­keit

Kantonale Regelungen können für verschiedene Branchen und Tätigkeiten eine obligatorische Betriebshaftpflichtversicherung vorsehen, zum Beispiel für das Baugewerbe. Informieren Sie sich bei Ihrem Branchenverband.

Gesamtschweizerisch ist für das Garagengewerbe eine Haft­pflicht­deckung gemäss Art. 71 des Strassenverkehrsgesetzes vorgeschrieben. Denn ein Betrieb im Motorfahrzeuggewerbe haftet für Schäden, die durch ein Motorfahrzeug verursacht werden, das ihm zur Aufbewahrung, Reparatur, Wartung, zum Umbau oder zu ähnlichen Zwecken übergeben wurde. 

Eine Betriebshaftpflichtversicherung kann zudem zur Pflicht werden, wenn ein Auftraggeber dies im Rahmen eines Projekts von Ihnen verlangt.


Was übernimmt die Betriebs­haft­pflicht?

Eine Betriebshaftpflichtversicherung deckt unbeabsichtigte Personen- und Sachschäden sowie daraus resultierende Vermögensschäden, die durch den Betrieb eines Geschäfts oder einer Betriebsstätte entstehen (mehr zu den einzelnen Risiken erfahren Sie hier). Dazu gehören beispielsweise

  • Schäden wegen unsachgemässer Bedienung von Maschinen,
  • Unfälle auf dem Betriebsareal, die auf mangelnden Unterhalt zurückzuführen sind,
  • Schäden wegen fehlerhafter Produkte (Rückrufaktionen).

Dabei übernimmt der Versicherer neben den eigentlichen Schadens­kosten auch die Kosten für Sachverständige, Anwälte oder Gerichte.

Tipp der KMU-EinkaufsexpertenNeben den Standardpolicen bieten Versicherungen auch branchenspezifische Lösungen an, zum Beispiel für Handwerksbetriebe, Gastrounternehmen, Baufirmen oder landwirtschaftliche Betriebe.


Betriebshaftpflicht – welche Kosten fallen an?

Für Ihre Betriebshaftpflichtversicherung sind die Kosten unterschiedlich, je nachdem welche Art Betrieb Sie führen. Beeinflusst werden sie von diesen Parametern:

  • Umsatz, Lohnsumme, Anzahl Mitarbeitende
  • Branche / Tätigkeitsbereich (z. B. reine Bürohaftung, Produktion)
  • Gesetzliche Vorgaben für die Branche
  • Selbstbehalt
  • Vertragsdauer
  • Versicherungssumme (Deckungssumme)

Je nach Berufssparte gibt es weitere Faktoren, die die Höhe Ihrer Prämie beeinflussen. Dazu gehören speziell auch die spezifischen Geschäftsrisiken des jeweiligen Unternehmens. Ein Kostenbeispiel als Orientierungsrahmen:

BeispielEin Anbieter von Ausbildungsberatung und anderen Dienst­leistungen für den Unterricht mit 2 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von rund CHF 250'000 muss für die Betriebshaftpflichtversicherung mit Kosten von CHF 300 (+/– 20%)  pro Jahr rechnen.
Tipps der KMU-Einkaufs­experten
  • Privat- oder Betriebshaftpflicht? Bei einem Umsatz bis zu rund CHF 12’000 greift Ihre private Haft­pflicht­versicherung. Liegt Ihr Firmenumsatz über dieser Grenze, benötigen Sie eine Betriebs­haft­pflicht­versicherung.
  • Neu gegründete Unternehmen (Start-ups) profitieren oft von Sonderkonditionen. Beachten Sie dazu auch unsere Partnerspecials.


Wie findet man die passende Betriebs­haftpflicht­versicherung?

In drei Schritten zur richtigen Betriebshaft­pflicht­versicherung für Ihre GmbH, Ihre AB oder Ihre Einzelfirma:

  • 1. Schritt – Risiken analysieren und die nötige Deckung festlegen
    Die ideale Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung deckt genau Ihre spezifischen Unternehmensrisiken ab – nicht mehr und nicht weniger. Klären Sie das potenzielle Schadensrisiko ab und beschränken Sie den Schutz auf die unbedingt zu versichernden Risiken, um Prämien zu sparen. Machen Sie Ihren Versicherungs­experten aktiv darauf aufmerksam, dass Sie nur am wirklich benötigten Versicherungsumfang interessiert sind. Je nach Branche kann es ratsam sein, die Betriebshaftpflicht um individuelle Versicherungs­leistungen zu ergänzen. Sprechen Sie mit mehreren Versicherern, um herauszufinden, welche Deckung die richtige für Ihr KMU ist.
  • 2. Schritt – Offerten einholen
    Ist der Versicherungsumfang definiert, können Sie Offerten einholen. Geben Sie allen Anbietern dieselben Deckungswünsche an und bitten Sie darum, die Kalkulation der Prämien offenzulegen. Nur so werden die Offerten vergleichbar. Am besten geben Sie Ihre Anforderungen im Bedarfs-Check an, und unsere KMU-Einkaufsexperten vermitteln Ihnen kostenlos drei passende Anbieter.
  • 3. Schritt – Deckungssumme überprüfen
    Für Personen- und Sachschäden gilt eine Obergrenze von fünf Millionen Franken. Für Vermögensschäden definieren Sie die Obergrenze selbst. Die meisten KMU legen dafür eine Versicherungssumme von CHF 500'000 bis CHF 1'000'000 fest. Diese Spanne deckt einen Grossteil der Risiken, mit denen ein kleineres oder mittleres Unternehmen rechnen muss. 
Tipps der KMU-Einkaufsexperten
  • Für die Versicherer ist es wichtig, vor Ort einen Überblick über Ihren Betrieb zu erhalten. So können sie die Risiken genau abschätzen und ein passendes Angebot zusammenstellen. Rabatte gewähren Ihnen die Versicherer in der Regel nur nach einem persönlichen Gespräch.
  • Gryps arbeitet mit allen grossen Schweizer Versicherern zusammen – etwa mit Allianz, AXA, Baloise, Helsana, Mobiliar, SwissLife und Zurich. Die Versicherer beraten Sie gern. Einige bieten alles aus einer Hand: Betriebs­haftpflicht, Berufs­haftpflicht, Rechtsschutz, aber auch die Bereiche BVG, KTG und UVG.


Welche Risiken deckt die Betriebs­haftpflicht­versicherung ab? 

Betriebshaftpflichtversicherungen decken standardmässig diese Risiken ab:

  • Betriebsrisiko
  • Anlagerisiken
  • Produktrisiken
  • Umweltrisiken
  • Weitere Risiken

Betriebsrisiko
Mit dem Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung sichern Sie sich und Ihr Unternehmen gegen Risiken ab, die mit der täglichen beruflichen Tätigkeit verbunden sind – Ihrer eigenen und derjenigen Ihrer Mitarbeitenden. 

BeispielBeim Auswechseln eines Küchengeräts durch Ihren Monteur wird der Esstisch in der Küche beschädigt und muss ersetzt werden.

Anlagerisiken
Als Eigentümer von Grundstücken, Gebäuden, Hallen, Maschinen und Werksanlagen haftet Ihr Unternehmen für alle Schäden, die davon ausgehen. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn auf dem Firmenareal gefährliche Maschinen betrieben oder heikle Stoffe gelagert werden. Auch Unfälle auf dem Firmengelände können grosse finanzielle Schäden nach sich ziehen.

BeispielDas Auto eines Kunden auf Ihrem Firmenparkplatz wird von herabfallendem Material beschädigt.

In der Betriebshaftpflichtversicherung sind auch zu transportierende Waren bis zu einem bestimmten Wert gedeckt. Bei grösseren Transporten ist es jedoch ratsam, eine Transportversicherung abzuschliessen.

Produktrisiken
Produktionsfehler oder Defekte an Produkten können immer wieder vorkommen. Produzierende Unternehmen tun gut daran, sich mit einer Betriebshaftpflichtversicherung gegen Ansprüche aus solchen Schäden abzusichern. Die Produkthaftpflicht kommt auch für Schäden auf, die durch den Gebrauch der Produkte entstehen.

BeispielEin mangelhaftes Küchengerät erhitzt sich zu stark und löst einen Brand in der Küche aus.

Umweltrisiken
Entsteht durch unternehmerisches Handeln ein Schaden an der Umwelt, haftet das Unternehmen dafür. In solchen Fällen übernimmt die Betriebshaftpflichtversicherung die Kosten.

BeispielWegen einer undichten Stelle läuft eine flüssige Chemikalie aus und verschmutzt den angrenzenden Bach.


Weitere Risiken: Zusatzver­sicherungen

Die oben beschriebene Grunddeckung der Betriebs­haft­pflicht­versicherung genügt nicht für jedes KMU. Eine genaue Risikoanalyse hilft Ihnen zu erkennen, welche Restrisiken in Ihrem Betrieb bestehen – diese sind von Branche zu Branche unterschiedlich. So können Sie die Grunddeckung der Betriebshaftpflichtversicherung gezielt mit Zusatzbausteinen erweitern. Eine Checkliste mit den wichtigsten Zusatzversicherungen finden Sie in unserem Praxisratgeber.

Die Versicherer bieten neben ihren Standardpolicen auch mass­geschneiderte Lösungen an, die auf die jeweiligen Bedürfnisse einer Branche zugeschnitten sind. Geben Sie imBedarfs-Check Ihre Branche an.

Gut zu wissenEine Betriebshaftpflichtversicherung deckt in der Regel ausschliesslich Personen- und Sachschäden sowie die daraus entstehenden Folgeschäden. Vermögensschäden, wie sie bei Cyberangriffen entstehen können, sind nicht abgedeckt. Dafür empfiehlt sich der Abschluss einer Cyberversicherung, die Ihr KMU vor den finanziellen und rechtlichen Schäden schützt.


Wann bezahlt die Betriebs­haftpflicht nicht?

Eine Betriebshaftpflicht­versicherung ist kein Freipass. Nicht gedeckt sind

  • Schäden, die durch vorsätzliches Handeln verursacht werden,
  • Schäden, die voraussehbar waren oder in Kauf genommen wurden,
  • Schadenersatzansprüche wegen verspäteter oder mangelhafter Leistungserbringung.


Betriebshaftpflicht für GmbH oder Einzelfirma – gibt es Unterschiede?

Was die Deckung angeht, besteht kein Unterschied zwischen einer Betriebshaftpflichtversicherung für eine GmbH oder AG und derjenigen für eine Einzelfirma. Auch die Prämien für die Betriebshaftpflichtversicherung unterscheiden sich nicht – sie hängen ab von der Grösse des Unternehmens, vom Umsatz, von der Branche und davon, wie risikoreich die Unternehmenstätigkeit ist.

Ein Unterschied besteht dagegen bei der Frage nach der persönlichen Haftung der Inhaber:

  • Bei der GmbH oder AG sind das Unternehmen und die persönliche Haftung der Gesellschafter vollständig getrennt. Die Betriebshaftpflichtversicherung wird auf den Namen der Firma abgeschlossen und deckt Schäden der Geschäftstätigkeit. 
  • Auch bei einer Einzelfirma wird die Betriebshaftpflicht auf den Namen der Firma abgeschlossen. Doch die persönliche Haftung des Inhabers ist nicht von der Geschäftstätigkeit getrennt. Unter Umständen haftet der Inhaber, die Inhaberin auch mit dem persönlichen Vermögen für Schäden, die aus der Geschäftstätigkeit entstehen.

Wichtig wird dieser Unterschied dann, wenn die Betriebshaftpflicht zum Beispiel wegen Grobfahrlässigkeit Rückgriff auf den Versicherungsnehmer nimmt und einen Teil der Schadenskosten von ihm verlangt. Bei einer GmbH oder AG ist das persönliche Vermögen der Inhaber nicht betroffen, bei einer Einzelfirma unter Umständen schon.


Braucht es neben der Betriebshaft­pflicht in der Schweiz auch einen Rechts­schutz?

Viele KMU sind unsicher, ob sie zusätzlich zur Betriebs­haft­pflicht­versicherung eine Rechtsschutz­versicherung abschliessen sollen. Die Antwort lautet: Eine Betriebs­haft­pflicht in der Schweiz deckt nur den Bereich des Haftpflichtrechts ab. Ihr Unternehmen ist also geschützt, wenn Dritte wegen der betrieblichen Tätigkeit Ansprüche geltend machen. Dann übernimmt der Versicherer auch Rechtsberatungskosten und Anwaltsgebühren. Der rechtliche Schutz ist aber auf die Versicherungs­summe und die in der Versicherungs­police beschriebenen Gebiete begrenzt.

Eine Rechtsschutzversicherung deckt hingegen weitere Bereiche ab – zum Beispiel Markenrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht – und unterstützt Sie auch, wenn Sie aktiv klagen wollen. 

BeispielEine Mitarbeiterin beschuldigt Sie, den Arbeitsvertrag verletzt zu haben, und klagt gegen Sie. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Gerichtskosten für Ihr Unternehmen.


Ist bei einem Nebenerwerb eine Betriebs­haftpflicht­versicherung notwendig?

Bei Nebenerwerbstätigkeiten mit einem Jahresumsatz von weniger als CHF 12'000 sind die Betriebsrisiken meistens durch die Privat­haftpflicht­versicherung gedeckt. Informieren Sie sich bei Ihrem bestehenden Versicherer. Nicht selten fordern aber Kunden für eine Zusammenarbeit, dass man dennoch eine Betriebs­haft­pflicht­versicherung abschliesst.

Auch eine Vereinshaftpflicht­versicherung ist in verschiedenen Bereichen empfehlenswert. Sie schützt einen Verein und seinen Vorstand vor Forderungen aus Schadensfällen.


Was ist der Unterschied zwischen Betriebshaft­pflicht und Berufshaft­pflicht?

Die Berufshaftpflicht und die Betriebshaftpflicht weisen an vielen Stellen Überschneidungen auf. Beide kommen für Schäden auf, für die das Unternehmen haftbar gemacht wird. Hier die Unterschiede: 

  • Die Betriebshaftpflicht kommt für Ansprüche von Dritten aus Personen- und Sachschäden auf, für die Ihr Unternehmen haftet. Sie bezahlt ausserdem begründete Schadenersatzansprüche und wehrt unbegründete Forderungen in Ihrem Namen ab.
  • Reine Vermögensschäden, die wegen Ihrer Tätigkeit entstanden sind, übernimmt hingegen die Berufshaftpflicht.
Tipp der KMU-EinkaufsexpertenJe nach Tätigkeit sind beide Deckungen wichtig. Viele Versicherer bieten deshalb kombinierte Betriebs- und Berufshaftpflichtpolicen mit optionalen Leistungen für verschiedene Branchen an. 

Für Berufsleute, die ein erhöhtes Risiko haben, durch ihre Tätigkeit Dritten einen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen – etwa für Ärzte oder Finanzanlagenvermittlerinnen –, ist die Berufshaftpflichtversicherung gesetzlich oder durch den Berufsverband vorgeschrieben. Aber auch in anderen Dienstleistungsbranchen (z. B. Treuhand, IT, Architektur) empfiehlt sich diese Versicherung. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Spezialseite zur Berufshaftpflichtversicherung.


Betriebshaftpflicht­versiche­rung Schweiz – das Wichtigste

  • Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Schäden an Dritten, für die das Unternehmen haftpflichtig ist.
  • Die Betriebshaftpflicht gehört meist zu den ersten Versicherungen, die ein KMU in der Schweiz abschliesst.
  • Für gewisse Berufsgruppen wie Ärzte oder Anwälte ist die Berufshaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. 


In 3 Schritten zur passenden Betriebshaftpflichtversicherung

Analysieren Sie Ihren konkreten Versicherungsbedarf in drei Schritten:

  • 1. Schritt – Risikoabdeckung analysieren und prüfen: Die ideale Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung deckt genau Ihre spezifischen Unternehmensrisiken ab – nicht mehr und nicht weniger. Beschränken Sie den Schutz auf die unbedingt zu versichernden Risiken, um Prämien zu sparen. Machen Sie Ihren Versicherungsexperten aktiv darauf aufmerksam, dass Sie nur am benötigten Versicherungsumfang interessiert sind.
  • 2. Schritt – Offerten einholen: Ist der Versicherungsumfang definiert, können Sie Offerten einholen. Die Ver­sicherungs­anbieter sollten die Kalkulation der Prämien in jedem Fall offenlegen, damit Sie dieselben Parameter und deren Kostenpunkte vergleichen können. GRYPS nimmt Ihnen diesen Aufwand kostenlos ab – einfach Fragebogen ausfüllen und Anbieter und Offerten vergleichen.
  • 3. Schritt – Deckungssumme überprüfen: Einige Versicherungsanbieter lassen Sie die Höchstsumme je Schadensfall und die Gesamtsumme im Jahr selber defi­nieren. Setzen Sie die Obergrenze Ihrer Versicherungssumme also eher tief an, wenn die Risiken für Ihr Unternehmen tendenziell gering sind – mögliche Risiken sollten aber dennoch nicht unterdeckt sein.


Welche Risiken wollen Sie abdecken?

Damit Sie die für Ihr Unternehmen passende Betriebshaftpflichtversicherung finden, bestimmen Sie, welche Risiken Sie gedeckt haben möchten. Diese Risiken lassen sich mit einer Betriebs- oder Berufshaftpflicht abdecken:

Berufs- und Betriebsrisiko
Mit dem Abschluss einer Betriebs­haft­pflicht­ver­sicherung sichern Sie sich und das Unternehmen vor Gefahren ab, die im Zu­sam­men­hang mit der täglichen beruflichen Tätigkeit stehen. Für gewisse Berufsgruppen, wie Anwälte oder Ärzte, ist die sogenannte Berufshaftpflicht obligatorisch. Die Berufshaftpflichtversicherung in der Schweiz deckt Sach-, Personen-, oder Vermögensschäden ab, die aus der beruflichen Tätigkeit heraus entstehen. 

Beispiel: Beim Auswechseln eines Küchengerätes durch einen Monteur wird der Esstisch in der Küche beschädigt und muss ersetzt werden (Sach­schä­den).

Anlagerisiken
Als Eigentümer von Grundstücken, Gebäuden, Hallen, Maschinen und Werksanlagen haftet eine Firma für alle Schäden, die daraus entstehen können. Unter diese Anlagerisiken fallen Schäden, die innerhalb des Firmen­gebäu­des oder -geländes gegenüber Dritten entstehen. Dies ist vor allem wichtig, wenn auf dem Firmen­areal gefährliche Maschinen oder Materialien gelagert werden. Ebenfalls werden zu trans­portie­rende Waren bis zu einem bestimmten Wert durch eine Betriebs­haft­pflicht versichert. Bei grösseren Trans­porten ist es ratsam, eine Transportversicherung abzuschliessen.

Beispiel: Das Auto eines Kunden auf dem Parkplatz wird von herabfallendem Material beschädigt.

Produktrisiken
Allfällige Pro­duk­tions­fehler oder Defekte am Produkt können immer wieder vorkommen, weshalb sich ein Unternehmen mit einer Betriebs­haft­pflicht­versicherung gegen Forderungen absichern sollte. Ebenfalls greift die Produkthaftpflicht bei Schäden, die aus der Nutzung der Produkte entstammen.

Beispiel: Ein mangelhaftes Küchengerät erhitzt sich zu stark und löst deshalb einen Brand in der Küche aus.

Umweltrisiken
Sollte durch das unternehmerische Handeln ein Schaden für die Umwelt entstehen, haftet dafür das Unternehmen. In solchen Situationen greift die Betriebs­haft­pflicht­versicherung für die ent­standenen Kosten.

Beispiel: Wegen einer undichten Stelle läuft eine flüssige Chemikalie aus und verschmutzt den anliegenden Bach.

Cyber-Risiken
Betriebs­haft­pflicht­ver­sicherungen werden mit einer Cyberversicherung ergänzt, um Bedrohungen aus dem Internet abzusichern. Diese decken vor allem finanzielle Schäden ab, die durch Betriebs­unter­brüche (z.B. durch DDoS-Attacken), Sabotage, Datendiebstahl oder Ruf­schädi­gung entstehen.

Beispiel: Durch einen Datendiebstahl ist bei einem Beratungsunternehmen ein finanzieller Schaden in Höhe von mehreren 100'000 CHF entstanden. Die Cyber­ver­sicherung kommt für den finanziellen Schaden auf.

Restrisiken
Eine genaue Risikoanalyse hilft, in Ihrem Unternehmen zu erkennen, welche Restrisiken vorhanden sind – von Branche zu Branche unterscheiden sich diese teils stark. Die Basisdeckung der Betriebshaftpflichtversicherung können Sie so gezielt erweitern. 


Betriebshaftpflichtversicherung Kosten

Diese Parameter beeinflussen die Kosten einer Betriebshaftpflichtversicherung:

  • Umsatz, Lohnsumme, Mitarbeiteranzahl
  • Branche
  • Reine Bürohaftung oder auch Produktion
  • Selbstbehalt
  • Versicherungssumme (Deckungssumme)

Dieses Kostenbeispiel dient als Orien­tierungs­rahmen. Je nach Berufssparte gibt es weitere Faktoren, die den Preis Ihrer Prämie beeinflussen:

Ein Dienstleistungsunternehmen mit 3 Mitarbeitern:

  • Gesamtlohnsumme: 245'000 CHF
  • Inventarwert der Büroeinrichtung: 150'000 CHF

Kosten für dieses Beispiel: ca. 350 CHF/Jahr


Tipps der KMU Versicherungsexperten

  • Termin vor Ort meist notwendig: Für Versicherungen ist es wichtig, vor Ort einen Überblick über Ihren Betrieb zu erhalten. So können die Ver­siche­rungen die Risiken genau abschätzen und ein passendes Angebot zusammenstellen. Rabatte gewähren Ihnen die Versicherungen i.d.R. nur nach einem persönlichen Gespräch.
  • Startup-Rabatte: Neu gegründete Unternehmen profitieren oftmals von Sonder­konditionen, beach­ten Sie hierzu auch unsere Gründer-Specials.
  • Privat- vs. Betriebshaftpflicht: Bei einem Umsatz bis zu meist 12’000 CHF greift Ihre private Haftpflicht. Erst wenn Ihr Firmenumsatz oberhalb dieser Grenze liegt, benötigen Sie eine Betriebshaftpflicht.


Betriebshaftpflicht und Rechtsschutz

Viele KMU sind sich unsicher, ob sie zusätzlich zur Betriebshaftpflichtversicherung einen Rechtsschutz abschliessen sollen. Die Antwort lautet: Eine Be­triebs­haft­pflicht in der Schweiz deckt nur den Bereich des Haftpflicht­rechts ab. Ihr Unternehmen ist dabei geschützt, wenn An­sprüche von Dritten aus der betrieblichen Tätig­keit erhoben werden. Dabei übernimmt die Ver­siche­rung Rechts­beratungs­kosten und Anwalts­gebühren. Der rechtliche Schutz ist dabei aber auf die Versicherungssumme und die in der Ver­sicherungs­police beschriebenen Gebiete begrenzt. Eine Rechts­schutz­versicherung deckt hingegen weitere Gebiete ab und unterstützt Sie zudem, wenn Sie aktiv Klage einreichen möchten. 

Beispiel: Der Arbeitgebende wird von einem Mitarbeitenden der Verletzung des Arbeitsvertrages beschuldigt und angeklagt. Der Rechtsschutz übernimmt die Gerichtskosten für das Unternehmen.


Be­triebs­haft­pflichtversicherung für Nebenerwerb

Die Betriebsrisiken bei Neben­erwerbs­tätig­keiten, mit denen Sie weniger als 12'000 CHF Jahresumsatz erzielen, sind meistens in der Privat­haft­pflicht­versicherung mit abgedeckt. Informieren Sie sich zuerst bei Ihrer bestehenden Privat­haftpflicht, damit Sie keine doppelten Prämien bezahlen. Die Summen, die in der Privathaftpflicht abgedeckt sind, variieren von Versicherung zu Versicherung.

Personen, die nebenberuflich für ihr eigenes Unternehmen arbeiten, benötigen nur dann eine separate Betriebs­haft­pflicht­versicherung, wenn

  • der Jahresumsatz mehr als 12'000 CHF beträgt.
  • die Kunden ausdrücklich eine Betriebshaftpflicht fordern, damit es zu einer Zusammenarbeit kommt.

Auch für einen Verein lohnt es sich, die spezifischen Konditionen einer Betriebshaftpflichtversicherung zu prüfen.


Obligatorische und freiwillige Berufshaftpflicht je nach Branche

Die Berufs­haft­pflicht und die Betriebshaftpflicht weisen an vielen Stellen Überschneidungen auf. Beide decken Sach-, Personen-, oder Ver­mögens­schäden ab. Die Berufs­haft­pflicht deckt alle Schäden ab, die bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit entstehen. Die Betriebs­haft­pflicht deckt Schäden im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit ab. Damit ist gemeint, dass sowohl Geschäfts­inhabende als auch die Mitarbeitenden im Falle eines Schadens an Dritten abgesichert sind.

Für Berufe, die ein erhöhtes Risiko tragen, Dritt­personen mit ihrer Tätigkeit wirtschaftlichen Schaden zuzufügen, ist eine Berufs­haft­pflicht­versicherung notwendig. Dies betrifft insbesondere die Branchen Medizin, Bauplanung oder IT-Services.

Für Berufe in der Medizin sowie selbständige Anwälte ist eine Berufshaftpflichtversicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Treuhänder, Steuerberater oder Ver­siche­rungs­makler profitieren ebenfalls stark von einer Berufs­haft­pflicht­versicherung. Aber auch bei Architekten, Bauplanern oder Bauingenieuren ist diese beliebt: Geht zum Beispiel in der Bauplanung etwas schief, zieht dies gravierende finanzielle Folgen mit sich. Eine Berufshaftpflicht schützt vor solchen finanziellen Lasten. Berufe aus der IT-Branche wie Pro­gram­mierer und Informatiker sollten unbedingt darauf achten, welche Schäden vertraglich bereits abgedeckt sind und wo allfällige Risiken bestehen, die zusätzlich mit einer Berufshaftpflicht abge­sichert werden können. 


Betriebshaftpflichtversicherung Schweiz vergleichen

GRYPS arbeitet mit allen grossen Schweizer Versicherungen zusammen. Dazu gehören AXA, Allianz, Helsana, Mobiliar, Zürich, Innova, Basler oder Swiss Life. Eine Beratung ist sowohl direkt von den grossen Versicherungen aber auch durch Broker möglich. Einige Versicherungen bieten alles aus einer Hand: Betriebshaftpflicht, Rechtsschutz, KTG, BVG und UVG.


Häufige Fragen zur Betriebs­haft­pflicht­versicherung

Ist die Betriebshaftpflichtversicherung obligatorisch?
Die Betriebs­haft­pflicht­versicherung ist für Ihr Unternehmen nicht obligatorisch, jedoch sehr empfehlenswert. Schadens­ersatz­forderungen stellen eine ernstzunehmende Gefahr für viele Unternehmen dar und können sich je nach Fall auf Zehntausende oder sogar Millionen von Schweizer Franken belaufen.

Wie viel kostet eine Betriebs­haft­pflicht­versicherung?
Je höher der Umsatz, Gesamtlohnsumme und Mit­arbei­terzahl sind, desto höher die Prämie. Zwischen den Branchen gibt es verschiedene Risikostufen. Ein Bürobetrieb kann unter Umständen mit tieferen Prämien rechnen als ein reines Transport­unter­nehmen. Ein Vergleich von Offerten der verschiedenen Versicherungs­agenturen in der Schweiz kann sehr aufschlussreich sein.

Was deckt die Betriebshaftpflichtversicherung ab?
Eine Betriebshaftpflichtversicherung sichert Schäden ab, die durch Sie oder Ihre Mitarbeitenden bei der Ausübung der Geschäftstätigkeit verursacht werden. Dabei können Sie Schwerpunkte auf verschiedenen Bereiche legen wie Umweltrisiken, Produktrisiken, Cyberrisiken etc.

Ich bin zu 10% im Nebenerwerb tätig, ist eine Betriebshaftpflicht notwendig?
Es kommt auf die Höhe Ihres Umsatzes an. Ist dieser unter ca. 12’000 CHF / Jahr, übernimmt Ihre private Haft­pflicht­versicherung allfällige Schäden an Dritten. Sobald der Umsatz höher ist, greift diese nicht mehr. Informieren Sie sich bei Ihrer Ver­sicherung, bis zu welcher exakten Umsatzhöhe Ihre Privathaftpflicht greift.


GRYPS – Die unabhängigen KMU Experten für Betriebshaftpflicht

Seit über 10 Jahren setzen wir uns Tag für Tag engagiert und persönlich dafür ein, für KMU die passenden Anbieter für Versicherungen zu finden. Unsere Expertise und unser Markt-Know-how bauen wir durch den regen Fachaustausch mit unseren Versicherungsanbietern und den täglichen Erfahrungen mit unseren Kaufinteressenten ständig weiter aus. Unser Ziel ist es, die Evaluation der Betriebshaftpflichtversicherung für Sie so einfach wie möglich zu gestalten. Geben Sie uns Ihre Kriterien via Fragebogen an und wir finden für Sie kostenlos bis zu drei passende Betriebshaftpflicht Anbieter.

KMU Support: +41 55 211 05 30 oder support[at]gryps.ch

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Fakten und Zahlen zum Gryps-Offertenvergleich

  • 50'000 KMU-Kunden
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In aller Kürze – FAQ zur Betriebs­haft­pflicht­versicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung ist für die meisten Unternehmen nicht obligatorisch, jedoch sehr empfehlenswert. Schaden­ersatz­forderungen stellen eine ernstzunehmende Gefahr für Ihr KMU dar.

Je höher Umsatz, Gesamtlohnsumme und Mitarbeiterzahl, desto höher fällt die Prämie aus. Die Branchen sind in verschiedene Risikostufen eingeteilt. Ein Bürobetrieb beispielsweise kann für die Betriebshaftpflicht mit tieferen Kosten rechnen als ein Transportunternehmen.

Eine Betriebshaftpflichtversicherung sichert Schäden von Dritten ab, die durch Sie oder Ihre Mitarbeitenden bei der Ausübung der Geschäftstätigkeit verursacht werden. In der Police können Sie Schwerpunkte auf verschiedene Bereiche legen, etwa Umweltrisiken oder Produktrisiken.

Das kommt auf die Höhe Ihres Umsatzes an. Liegt dieser unter ca. CHF 12’000 pro Jahr, übernimmt Ihre private Haftpflichtversicherung allfällige Schäden an Dritten. Sobald der Umsatz höher ist, greift die private Versicherung nicht mehr.

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Olivia Kurmann

Joshua Olmesdahl

Teamleiter KMU-Einkaufsexperten