Steuerberater finden – Schweiz

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Steuerberater

Benötigen Sie, egal ob als Privat­person oder Unter­nehmen, Unter­stützung bei der Steuer­er­klärung, so finden Sie über unseren Frage­bogen bis zu drei passende Steuer­be­ra­te­rinnen oder Steuer­berater.

Mit unseren hilfreichen Tipps und Aus­wahl­kri­terien unter­stützen wir Sie beim Eva­lu­ie­rungs­prozess.

Unsere Expertinnen und Ex­perten von GRYPS ar­beiten mit über 250 quali­fi­zierten Steuer­be­ra­te­rinnen und Steuer­beratern aus der Schweiz zusammen und finden für Sie schnell und kosten­los die passenden in Ihrer Region.

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Steuerberater Schweiz – Das Wich­tigste

  • Für natürliche Personen ist die ordent­liche Frist der 31. März, bei juris­tischen Personen ist sie je nach Kanton unter­schied­lich.
  • Die maximale Fristverlängerung der Steuer­er­klärung ist ab­hängig vom Kanton oder manchmal auch von der Gemeinde.

Steuerberater finden – Aus­wahl­kri­terien

Ein Steuerberater oder eine Steuer­beraterin kann bei kompli­zierten Steuer­erklärungen Unter­stützung bieten oder die Steuer­er­klärung komplett bear­beiten. Weiter können Sie die Dienste eines Steuer­beraters oder einer Steuer­bera­terin für eine reine Steuer­beratung oder für die Firmen­gründung in An­spruch nehmen.

Wenn Sie einen Steuer­berater oder eine Steuer­beraterin suchen, helfen die Ant­worten auf diese Fragen:

  • Wie sehen die Referenzen / Empfehlungen des Steuer­beraters bzw. der Steuer­beraterin aus?
  • Bevorzugen Sie eine Einzelkanzlei oder grössere Steuer­be­ra­tungs­ge­sell­schaften bzw. Treu­hand­büros?
  • Wird der Steuerberater privat oder für das Unter­nehmen benötigt?
  • Welche Dienstleistungen sollen bean­sprucht werden?
  • Welche Besonderheiten treffen auf Sie oder das Unter­nehmen zu?
  • Auf welchen Kanton und welche Rechts­form soll der Steuer­berater oder die Steuer­beraterin speziali­siert sein?
  • Besitzt der Steuerberater oder die Steuer­beraterin bestimmte Schwer­punkte oder Spe­zia­li­sierungen, die für Sie von besonderer Bedeutung sind?
  • Verfügt der Steuerberater bzw. die Steuer­beraterin über einen Fach­aus­weis oder eine ent­sprechende Weiter­bildung?


Steuerberater Kosten

Die Kosten für einen Steuer­berater oder eine Steuer­beraterin sind ab­hängig vom Auf­wand. So ist eine komplexe Steuer­er­klärung einer juris­tischen Person mit Immo­bilien und Wert­schriften in der Regel teurer als die Steuer­er­klärung einer Pri­vat­person.

Richtwerte bezüglich den Preisen für einen Steuer­berater oder eine Steuer­beraterin finden Sie auf unserer Kostenseite.


Tipps der Experten von GRYPS

  • Eine weiterführende Steuerberatung ist besonders beliebt bei einem Besitz von Immo­bilien, Kantons­wechsel, der Gründung einer Firma oder der Pen­sio­nierung.
  • Bei Unternehmen übernehmen oft Treu­hän­derinnen oder Treu­händer die Funktion des Steuer­beraters bzw. der Steuer­beraterin. Sie kennen sich mit ver­schie­denen Steuer­arten aus und wissen, worauf bei den unter­schied­lichen Rechts­formen zu achten ist.
  • In der Schweiz können auch Personen ohne Aus­bildung als Steuer­berater oder Steuer­beraterin tätig sein. Achten Sie bei Ihrer Wahl daher auf Be­zeich­nungen wie "mit Fach­aus­weis" oder "eidg. diplo­miert". Fach­be­ra­te­rinnen und -berater mit diesen ge­schützten Be­zeich­nungen ver­fügen über eine Aus­bildung in Bereichen wie Finanz­buch­führung, Wirt­schafts­prüfung oder Lohn­buch­hal­tung und besitzen fun­diertes Grund­wissen.
  • Je nach Erfahrung spezialisieren sich Steuer­be­ra­te­rinnen und Steuer­berater auf Ein­zel­per­sonen, Branchen oder sonstige Eigen­schaften von Unter­nehmungen (zum Bei­spiel KMU oder Non Profit Orga­ni­sa­tionen NPO).
  • Für Privatpersonen empfehlen sich regio­nale Steuer­bera­terinnen oder Steuer­berater, da diese bestens mit den Steuer­be­dingungen in Ihrem Kanton ver­traut sind. Im Geschäfts­bereich sind die Unter­schiede mar­gi­nal, sodass Sie auch auf einen natio­nalen Steuer­berater oder eine natio­nale Steuer­beraterin zurück­greifen können.


Welche Steuerarten gibt es?

Die Steuerarten in der Schweiz unter­scheiden sich darin, ob sie direkt oder indirekt anfallen. Direkte Steuern werden auf­grund der wirt­schaft­lichen Situation der Privat­person oder Unter­nehmung berechnet. Gegen­über den direkten Steuern kommen für in­di­rekte Steuern Dritt­per­sonen auf, welche diese auf die Be­troffenen über­tragen.

In der Schweiz sind die wich­tigsten Steuer­arten bei natür­lichen Per­sonen:

Einkommens- und Ver­mögens­steuer (direkt)
Von dieser Steuer sind natür­liche Personen (Privat­per­sonen, Einzel­firmen, Kollektiv- und Komman­dit­ge­sell­schaften) betroffen. Da diese Gesell­schafts­formen an sich nicht be­steuer­bar sind, sind Steuern auf das Ein­kommen und Ver­mögen des Gesell­schafters bzw. der Gesell­schafterin fällig.

Erbschaft- und Schenkungs­steuer (direkt)
Diese Steuern erhebt der Kanton im Falle einer Erb­schaft oder Schen­kung. Je nach Kanton ist die Gesetz­gebung unter­schiedlich. In mehreren Kantonen ist die Steuer davon ab­hängig, ob die Erb­schaft oder Schen­kung einen direkten oder nicht-direkten Nach­kommen betrifft.


Die wichtigsten Steuerarten bei juris­tischen Per­sonen bzw. Unter­nehmen sind:

Gewinn- und Kapital­steuer (direkt)
Die Gewinn- und Kapitalsteuern fallen bei juris­tischen Personen, also der AG und GmbH, an. Teil­weise kommt es zu einer Doppel­be­steuerung. Beispiels­weise werden sowohl der Rein­gewinn der AG (Gewinn­steuer) als auch die Divi­dende des Aktio­närs oder der Aktio­närin (Ein­kommens­steuer) besteuert.

Mehrwertsteuer (indirekt)
Eine Unternehmung mit Mehrwertsteuer­pflicht schlägt auf die Ver­kaufs­preise diese Steuer auf und über­trägt den Ertrag an den Bund.


Steuerberater für Privat­personen

Ein Steuerberater oder eine Steuer­beraterin ist bei Privat­per­sonen be­sonders sinn­voll, wenn sich ihre wirt­schaft­liche Situa­tion stark ge­ändert hat. Das ist bei­spiels­weise der Fall bei einer Pensionierung, Erb­schaft oder beim Kauf von Immo­bilien.


Steuerabzüge bei Privat­personen

Bei der Steuererklärung für Privat­per­sonen sollten die Einkommens- und Vermögenssteuer mög­lichst tief gehalten werden. Dies gelingt, indem alle rele­vanten Abzüge in die Steuer­er­klärung einge­tragen werden. Die ein­zelnen Abzüge sind je­weils mit einer Ober­grenze ver­sehen. Diese Auf­stellung zeigt die wich­tigsten Steuer­abzüge:

  • Berufsauslagen: Berufstätige können die Kosten für ihren Arbeits­weg (ÖV, Velo, Motor­fahr­rad und in gewissen Fällen Auto), die Ver­pflegung, Berufs­kleider etc. abziehen.
  • Bildungskosten: Bildungskosten (Aus­bildung, Weiter­bildung und Um­schulung) zählen seit 2015 nicht mehr zu den Berufs­aus­lagen und können deshalb separat ab­ge­zogen werden.
  • Betreuungskosten: Dazu gehören der Pauschal­abzug für Kinder und andere Per­sonen, für die man die Betreuung über­nommen hat, der Unterstützungs­abzug für unter­stützungs­be­dürftige Rent­nerinnen und Rentner (nicht in allen Kantonen!), Ali­mente und Unter­halt an Kinder (bis zu deren Voll­jährig­keit) und Ex­part­nerinnen oder Ex­partner sowie Kosten für Kita, Hort und Tages­mutter.
  • Einzahlungen in 3. Säule: Einen Steuerabzug für die Ein­zahlungen in die 3. Säule können Per­sonen mit AHV/IV-pflichtigem Ein­kommen angeben.
  • Krankheits- und Unfallkosten: Krank­heits- oder Unfall­kosten gelten als Steuer­abzug, wenn sie einen gewissen Prozent­satz des Rein­ein­kommens über­steigen.
  • Kredite: Privatkredite, Hypothekar­zinsen und Kredit­karten­zinsen (laufen alle unter Schulden)
  • Liegenschaftsunterhaltskosten: Kosten, die durch den Einsatz von externen Kräften auf­kommen, können als Unter­halts­kosten von der Steuer­er­klärung abge­zogen werden. Dazu zählen auch Kosten für Energie­spar­mass­nahmen, z.B. der Wechsel zu einer energie­effi­zien­teren Heizung.
  • Spenden: Spenden ab 100 CHF an öffentliche und gemein­nützige Organisa­tionen, Mit­glieder­bei­träge und Spenden an Parteien
  • Versicherungsprämien: Die Prämien für die Krankenkasse sind eben­falls abzugsfähig.


Steuererberater für KMU

Abhängig davon, ob die Unter­nehmung eine natür­liche oder juris­tische Person ist, werden unter­schied­liche Steuern erhoben. Da der Geschäfts­sitz den Steuer­satz mit­be­stimmt, sollte dieser Faktor bei einer Neu­gründung berück­sichtigt werden. Möchte ein KMU neben der Steuer­er­klärung weitere Dienst­leistungen bean­spruchen, lohnt sich die Zu­sam­men­ar­beit mit einem Treuhänder oder eine Treu­händerin. Weitere Infor­ma­tionen finden Sie auf unserer Seite zum Thema Steuererklärung für KMU.


Fristverlängerung

Der reguläre Abgabetermin der Steuererklärung ist bei natür­lichen Per­sonen der 31. März. Es kann aber bei den meisten Kantonen eine Frist­ver­längerung bis spä­testens zum 30. November einge­reicht werden. Bei gewissen Kantonen ist dies kosten­los, während andere eine Gebühr verlangen.

Eine detaillierte Übersicht zur ordent­lichen Frist und maxi­malen Frist­ver­längerung der ein­zelnen Kantone für sowohl natür­liche als auch juris­tische Per­sonen finden Sie auf unserer Seite Fristverlängerung Steuererklärung.


Häufige Fragen zur Steuerberatung

Was kostet eine Steuerberatung in der Schweiz?
Die Steuerberater Kosten berechnen sich nach der Komplexität des Falls und dem zeitlichen Aufwand. Kriterien, die den Preis des Steuerberaters oder der Steuerberaterin beeinflussen, sind: Immobilien, Erbschaft, Wertschriftenportfolio, Vermögen im Ausland, Steuerausscheidung und berufliche Selbständigkeit. Privatpersonen ohne Immobilien-, Wertschriftenbesitz oder weitere Besonderheiten können mit Kosten ab ca. 150 CHF rechnen. Weitere Preise finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Wie kann ich eine Fristverlängerung für die aktuelle Steuererklärung einreichen?
Den genauen Abgabetermin Ihrer Steuererklärung der Schweiz finden Sie auf den Ihnen zugesandten Doku­men­ten. Grundsätzlich gilt schweizweit, dass die Steuererklärung 2021 für natürliche Personen bis zum 31. März 2022 abzugeben ist. Kann der Termin nicht einge­halten werden, können Sie eine Fristverlängerung einreichen. Jeder Kanton, z.T. auch Gemeinde, hat eigene Regelungen und Online Formulare für die Frist­ver­länge­rung. Diese variieren abhängig davon, ob Sie eine natürliche oder juristische Person sind. Der Kanton Zürich beispielsweise überlässt das Datum der maximalen Frist­ver­längerung für natürliche Personen den Gemeinden. Auf unserer Übersichtsseite finden Sie die aktuellen Termine.

Was kann ich als Privatperson alles von den Steuern abziehen?
Um die Einkommens- und Vermögens­steuer möglichst tief zu halten, können diese Abgaben in die private Steuer­erklärung eingetragen werden: Berufsauslagen, Bildungskosten, Betreuungskosten, Einzahlungen in die 3. Säule, Krankheits- und Unfallkosten, Kredite, Liegen­schafts­unterhalts­kosten, Spenden und Versicherungs­prämien. Zu beachten gilt, dass für die einzelnen Abzüge eine Obergrenze definiert ist.

Welche Ausgaben kann ich als Eigenheimbesitzer von meinem steuerbaren Einkommen abziehen?
Kosten, die durch den Unterhalt des Wohneigentums entstehen und die den Wert der Immobilie erhalten, gar erhöhen, gelten als abzugsfähig. Darunter fallen zum Beispiel Kosten für: Unterhaltsarbeiten wie Maler-, Schreiner oder Sanitärarbeiten, bezahlte Schuldzinsen (Hypothekarzinsen), Massnahmen für den Umwelt­schutz und für Energie­effizienz, Reparaturen und Ersatz von Haus­geräten, Abwasser­gebühren und Sach­versicherungen. Betriebskosten und Massnahmen, die den Wert einer Immobilien vermehren (z.B. Vergrösserung des Hauses), können nicht abgezogen werden.

Wann muss ich als Ausländer in der Schweiz eine private Steuererklärung abgeben?
In der Schweiz gelten Sie als steuerpflichtig, wenn Sie:
  • in Besitz der Niederlassungsbewilligung C sind
  • mit einem Schweizer oder einer Schweizerin verheiratet sind
  • Ihr Ehepartner bzw. Ihre Ehepartnerin die Schweizer Staatsangehörigkeit oder eine C-Bewilligung besitzt.

Wenn Sie die Aufenthaltsbewilligung B oder L haben und nicht mit einem Schweizer oder einer Schweizerin oder einer Person mit der Niederlassungsbewilligung C verheiratet sind, sind sie quellensteuerpflichtig (Steuer wird direkt vom Einkommen abgezogen), können aber freiwillig eine private Steuererklärung ausfüllen. Hohe Arztkosten oder Ausgaben für einen langen Arbeitsweg können so beispielsweise abgesetzt werden. Beachten Sie aber, dass Sie sich mit dem Einreichen einer Steuererklärung dazu verpflichten, diese jährlich einzureichen.

Wie werde ich als Inhaber einer Einzelfirma besteuert?
Als Inhaber oder Inhaberin einer Einzelfirma, Kollektiv- oder Komman­dit­gesellschaft sind Sie nicht als Unternehmen steuer­pflichtig, sondern als Privatperson bzw. natürliche Person. Als natürliche Person wird Ihr Gesamt­einkommen beim Bund, Kanton und der Gemeinde versteuert. Das Gesamt­einkommen setzt sich aus allen Bezügen, d.h. Zins, Gewinn und Lohn, sowie dem verbleibenden Einkommen zusammen.

Was sind direkte Steuern und indirekte Steuern?
In der Schweiz wird zwischen der direkten und indirekten Steuer unterschieden. Die direkte Steuer wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Privatperson oder des Unternehmens berechnet. Natürliche Personen (Privatpersonen, Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften) bezahlen Einkommens- und Vermögenssteuern. Bei juristischen Personen (AG und GmbH) fallen Gewinn- und Kapitalsteuern an. Auch im Falle einer Erbschaft oder Schenkung erhebt der Kanton sowohl für natürliche als auch juristische Personen eine direkte Steuer.

Bei der indirekten Steuer handelt es sich um die Mehrwertsteuer. Diese richtet sich nach dem Verbrauch und kommt dem Bund zu.


GRYPS – Die unabhängigen Ex­perten für Steuer­be­rater

Seit über 10 Jahren setzen wir uns Tag für Tag engagiert und per­sönlich dafür ein, für Pri­vat­per­so­nen und KMU die passenden Steuer­be­ra­terinnen und Steuer­be­rater zu finden. Unsere Ex­pertise und unser Markt-Know-how bauen wir durch den regen Fach­aus­tausch mit unseren An­bietern und den täg­lichen Er­fahrungen mit un­seren Kauf­in­te­res­sentinnen und -inte­res­senten ständig weiter aus. Unser Ziel ist es, die Suche nach einem Steuer­berater oder einer Steuer­beraterin für Sie so einfach wie möglich zu ge­stal­ten. Geben Sie uns Ihre Kriterien via Frage­bogen an und wir finden für Sie kos­ten­los bis zu drei passende Steuer­bera­terinnen oder Steuer­berater in Ihrer Region.

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