Sozialversicherungen

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Sozialversicherungen

Sie benötigen für sich und Ihre Mitarbeitenden eine geeignete Lösung für die Sozialversicherungen? Bei uns finden Sie Anbieter für die Unfallversicherung (UVG), die Krankentaggeldversicherung (KTG) und die berufliche Vorsorge (BVG).

Mit unseren hilfreichen Übersichten und den wichtigsten Kennzahlen zu den Sozialversicherungen der 1. (AHV) und der 2. Säule (BVG) erleichtern wir Ihnen den Evaluierungsprozess.

Unsere KMU-Experten für Sozialversicherungen kennen den Schweizer Versicherungsmarkt und unterstützen Sie kostenlos bei der Suche nach passenden Anbietern für die Bereiche UVG, KTG und BVG. Oder Sie nutzen den Online-Prämienrechner unseres Partners, um Ihre UVG-, KTG- und BVG-Prämien direkt zu berechnen.


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Sozialversicherungen in der Schweiz – Übersicht

Ein grosser Teil der obligatorischen Versicherungen wird direkt über die AHV-Ausgleichskassen, im Kanton Zürich über die Sozialversicherungsanstalt (SVA), geregelt – Sie brauchen sich und Ihre Mitarbeitenden also nur dort anzumelden. Zu den obligatorischen Sozialversicherungen gehören die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV), die Unfallversicherung (UVG), die Arbeitslosenversicherung (ALV) und die Krankenversicherung (KVG). Auch die Versicherung über eine Pensionskasse ist (ab einem Mindestlohn) obligatorisch, im BVG geregelt ist aber nur ein Minimum. Die Krankentaggeldversicherung (KTG) ist – falls nicht in einem GAV vorgeschrieben – freiwillig, aber empfehlenswert.

Bei der beruflichen Vorsorge (BVG) und der Krankentaggeldversicherung haben Sie die Qual der Wahl. Sie können selber bestimmen, bei welchem Anbieter Sie die Versicherung abschliessen. Dies gilt auch bei der obligatorischen Unfallversicherung für Berufsunfall (BU) und Nichtberufsunfall (NBU), sofern Ihr Betrieb nicht SUVA-pflichtig ist. Die Konditionen für die Versicherungen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Ein Vergleich lohnt sich also.

In Bezug auf die Sozialversicherungen für Ihre Angestellten sind diese Punkte wichtig:

  • Die Versicherungen sind teilweise obligatorisch, teilweise aber auch freiwillig.
  • Die 1. Säule der Vorsorge, die AHV und die IV, ist gesetzlich vorgegeben; hier können Sie nicht frei wählen.
  • Die Versicherungsgesellschaften berechnen unterschiedlich hohe Bearbeitungsgebühren.
  • Für Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer gelten andere Bedingungen als für Inhaber einer GmbH oder AG.


Über­sicht der Personen­versicherungen

  • Die AHV und die IV bilden die 1. Säule der Vorsorge. Sie sollen im Alter respektive bei Invalidität das Existenzminimum decken.
    • Obligatorisch
    • Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt
  • Ergänzungsleistungen (EL) werden ausgezahlt, wenn die AHV- oder die IV-Rente nicht ausreicht, um die minimalen Lebenskosten zu decken.
    • Obligatorisch
    • Wird von Bund und Kantonen finanziert
  • Über die Familienausgleichskassen (FAK) werden die Familienzulagen finanziert. Der Anschluss ist obligatorisch, auch für Selbstständigerwerbende.
    • Obligatorisch
    • Beiträge werden vom Arbeitgeber bezahlt
  • Die Arbeitslosenversicherung (ALV) springt bei Erwerbsausfall ein und erbringt Leistungen bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, witterungsbedingten Arbeitsausfällen und Insolvenz des Arbeitgebers.
    • Obligatorisch (Selbstständigerwerbende nicht versichert)
    • Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt
  • Die Erwerbsersatzordnung (EO), auch Erwerbsausfallentschädigung genannt, ersetzt einen Teil des Verdienstausfalls, wenn jemand Militärdienst, Zivildienst oder Zivilschutz leistet, ebenso bei Diensttagen im Rotkreuzdienst und bei gewissen Kursen von Jugend und Sport.
    • Obligatorisch
    • Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt
  • Die Mutterschaftsentschädigung, seit 2005 Teil der EO, deckt 14 Wochen lang 80% des Erwerbseinkommens, das vor der Niederkunft erzielt wurde (maximal 196 Franken pro Tag), und wird als Taggeld ausgerichtet. Seit 2021 wird auch die Entschädigung für den Vaterschaftsurlaub über die EO abgewickelt.
    • Obligatorisch
    • Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt
  • Die Militärversicherung (MV) versichert Dienstleistende im Militär, Zivilschutz und Zivildienst obligatorisch gegen Unfall und Krankheit.
    • Obligatorisch
    • Wird vom Bund finanziert
  • Eine Krankenkassen-Grundversicherung (KVG) benötigen alle in der Schweiz wohnenden oder arbeitenden Personen.
    • Obligatorisch
    • Beiträge bezahlt jede und jeder selber
  • Die Unfallversicherung (UVG) für Betriebsunfall (BU) müssen Arbeitgeber für alle ihre Angestellten abschliessen. Ist eine Mitarbeiterin mindestens acht Stunden pro Woche im Betrieb tätig, ist auch die Versicherung von Freizeitunfällen (NBU) obligatorisch.
    • Obligatorisch
    • Beiträge für BU werden vom Arbeitgeber bezahlt, Beiträge für NBU vom Arbeitnehmer
  • Die Krankentaggeldversicherung (KTG) übernimmt die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers, wenn Angestellte wegen einer Erkrankung arbeitsunfähig werden.
    • Grundsätzlich freiwillig, aber in verschiedenen GAV vorgeschrieben
    • Arbeitgeber muss mindestens 50% der Beiträge übernehmen
  • Die Versicherung in der beruflichen Vorsorge (BVG), der 2. Säule im Vorsorgesystem, soll zusammen mit der AHV den Lebensstandard nach der Pensionierung sichern und richtet auch im Invalidität- und Todesfall Leistungen aus.
    • Obligatorisch für angestellt Erwerbstätige mit einem Jahreslohn von mindestens 21‘510 CHF (Stand 2022)
    • Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt


Sozialversicherungssätze und BVG-Kennzahlen 2022

Die Übersicht zeigt die wichtigsten die Sozialversicherungszahlen für das Jahr 2022:

Beiträge an AHV/IV/EO

  • AHV: 8,7% (Arbeitgebende und Arbeitnehmende je 4,35%)
  • IV: 1,4% (Arbeitgebende und Arbeitnehmende je 0,7%)
  • EO: 0,5% (Arbeitgebende und Arbeitnehmende je 0,25%)
  • Total (vom AHV-Bruttolohn): 10,6% (Arbeitnehmerbeitrag 5,3%)
  • Für Selbstständigerwerbende: maximal 10%, bei tiefen Einkommen stufenweise sinkend bis 5,371%


ALV – Arbeitslosenversicherung

  • Für Löhne bis 148'200 CHF pro Jahr: 1,1% (Arbeitgebende und Arbeitnehmende je 0,55%)
  • Solidaritätsbeitrag auf Lohnanteil über 148'200 CHF (entspricht 12'350 CHF pro Monat): 0,5 % (Arbeitgebende und Arbeitnehmende je 0,25%)
  • Keine Obergrenze für den Solidaritätsbeitrag
  • Keine Versicherungsmöglichkeit für Selbstständigerwerbende


Berufliche Vorsorge – Obligatorium (Stand 2022)

  • Eintrittsschwelle jährlich: 21'510 CHF
  • Koordinationsabzug jährlich: 25'095 CHF
  • Minimaler koordinierter BVG-Lohn: 3'585 CHF
  • Maximal versicherter Jahreslohn im BVG-Obligatorium: 86'040 CHF
  • Maximal koordinierter Lohn im BVG-Obligatorium: 60'945 CHF
  • Selbstständigerwerbende können sich freiwillig in einer Pensionskasse versichern.


Unfallversicherung

  • Obergrenze für den obligatorisch zu versichernden Lohn: 148'200 CHF
  • Prämie für Berufsunfallversicherung (BU): zulasten der Arbeitgebenden
  • Prämie für Nichtberufsunfallversicherung (NBU): kann den Arbeitnehmenden belastet werden

Mehr Informationen zu den einzelnen Versicherungen finden Sie auf den Seiten zu UVG, KTG und BVG sowie zahlreiche nützliche Übersichten, zum Beispiel sämtliche Kündigungsfristen der einzelnen Versicherungen.

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