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BVG Schweiz – Auswahl

Das BVG (Berufliche Vorsorge Gesetz) ist die 2. Säule der Al­ters­vorsorge in der Schweiz. Arbeitgeber sind verpflichtet, für ihre AHV pflichtigen Mitarbeiter ein BVG Versicherung abzu­schlies­sen, sobald der Jahres­lohn 21’510 CHF übersteigt. Wich­tig bei der Auswahl der Pensionskasse sind:

  • Höhe des Sparanteils und des Risikoteils
  • Höhe der Administrationskosten
  • Gesamtkosten der Pensionskasse
  • Koordinationsabzug

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Pensionskasse Schweiz

Wenn Sie eine Pensionskasse (BVG) suchen, helfen wir Ihnen gerne dabei, den passenden Anbieter in Ihrer Region zu finden. Mit diesen Links kommen Sie direkt zu Ihrem gesuchten Thema:

✓ Was umfasst die berufliche Vorsorge?

✓ Welche Abzüge entstehen durch eine Pensions­kasse?

✓ Wie berechnet man den Koordinationsabzug?

✓ Lohnt es sich die BVG zu vergleichen?

✓ Kaderversicherung als Ergänzung zur beruflichen Vor­sorge

✓ Wie berechnet man den Umwandlungssatz und Al­ters­guthaben?

✓ Wollen Sie Ihre Pensionskasse wechseln?

✓ Sozialversicherungssätze und BVG Kennzahlen ab 2021

✓ Teilautonome-, autonome oder Vollversicherung?

✓ Kann man die Pensionskasse auszahlen lassen? – Vor­bezug BVG

✓ FAQ: Häufige Fragen zur Pensionskasse

✓ Beispiele von Offertenanfragen von BVG


Berufliche Vorsorge Schweiz

Die Berufliche Vorsorge in der Schweiz (BVG Ver­siche­rung) umfasst alle Massnahmen und Leistungen für Pen­sio­nierte, Hinterbliebene und Invalide beim Ein­treffen eines Versi­cherungs­falles wie Alter, Invali­di­tät oder Tod. Die Pensions­kasse bildet die zweite Säule der Vorsorge und soll zusammen mit der AHV (erste Säule der Vorsorge) helfen, im Versiche­rungs­fall die Lebens­haltungs­kosten zu decken. Dazu werden wäh­rend der Erwerbstätigkeit monatlich kleinere Beträge in die Pensionkasse eingezahlt.

Die BVG Pflicht betrifft in der Schweiz alle Arbeit­nehmer, deren Jahreslohnsumme 21'510 CHF über­steigt. Die BVG Anmeldung wird vom Arbeitgeber abgeschlossen. Bei der Pensionskasse werden grund­sätzlich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile unter­schieden. Der Arbeitnehmeranteil bei Erwerbs­tätigen wird in Form von Lohnprozenten vom Lohn abge­zo­gen und zusammen mit dem Arbeitgeberanteil an die ent­sprechende Vorsorge­einrich­tung über­wiesen. Eine BVG Versicherung setzt sich aus drei Ab­zügen zu­sam­men:

  • Sparteil
  • Risikoteil
  • Administrationskosten


BVG Kasse – Abzüge Pensions­kasse


Sparteil
  • Lohnabzug und Einzahlung in die BVG Ver­si­cherung
  • Anstieg mit zunehmendem Alter des Arbeit­neh­menden
  • Hoher und tiefer Sparanteil möglich

Risikoteil

Beim Risikoteil handelt es sich um das ausbezahlte Kapital im Falle eines Todesfalls oder bei Invalidität. Je höher der Risikoanteil, desto besser ist die Ab­siche­rung im Scha­dens­fall. Diese Renten werden aus­be­zahlt:

  • IV-Rente
  • IV-Kinderrente
  • Partnerrente bei Todesfall
  • Partnerkapital bei Todesfall
  • Waisenrente

Administrationskosten
  • Kosten für den jährlichen administrativen Ver­wal­tungs­aufwand der Pensionskasse


BVG Kosten – Koordinationsabzug

Die abgesicherten Leistungen der 1. Säule (AHV) und der 2. Säule (BVG) werden durch den Koordina­tions­abzug auf­einander abgestimmt. Der Koordi­nations­abzug bestimmt, welcher Lohn bei der 2. Säule (BVG) versichert ist, indem er vom Brutto-Jahres­einkommen abgezogen wird (Koor­dina­tions­abzug beträgt 25’095 CHF). Daraus entsteht der "versicherte" bzw. "koor­dinierte" Lohn. Der koor­dinier­te Lohn beträgt in der obliga­torischen Vorsorge mindestens 3'585 CHF ab einem jährlichen Einkommen von 21’510 CHF und maximal 60'945 CHF ab einem jährlichen Einkommen von 86'040 CHF. Der Koordinationsabzug wird nur an­gewendet, wenn das Bruttojahresgehalt über 21’510 CHF beträgt. Wer weniger verdient, muss keine BVG-Beiträge zahlen und der Koordinationsabzug entfällt. Wer mehr als 86'040 CHF verdient, sollte bei seiner Pensions­kasse nach­fragen, ob dieser Teil des Lohnes auch abge­sichert ist. Hierbei spricht man von der über­obligato­rischen Vorsorge oder Kader­ver­sicherung.

Für mehr Infos mit einem Berechnungsbeispiel besu­chen Sie unsere Seite zum Koordinationsabzug.


BVG vergleichen – Individual­- und Standard­angebote

Abhängig von der Unternehmensgrösse und der Mit­ar­beiterzahl kann eine Pensionskasse in den meisten Fällen ein individuelles Angebot der beruflichen Vor­sorge für ein Unternehmen aus­arbeiten. Dabei kön­nen für ver­schie­dene Mitarbeiter­gruppen ver­schie­dene Pläne festgelegt werden. Oft gibt es einen Mitarbeiter­plan und ein Kaderplan mit bes­se­ren Leis­tungen. Für kleinere Firmen oder Neugründer mit wenigen Mitarbeitern bieten die Versicherungen stan­dar­disierte Lösungen an, die dann kosten­günstiger sind. Auf jeden Fall lohnt sich ein BVG Vergleich.


BVG Kaderversicherung

Eine Kaderversicherung kann den obligatorischen Teil von BVG Lösungen ergänzen und bietet besondere Leistungen für Kadermitarbeiter und Führungskräfte. Diese versichert zusätzliche Vorsorgeleistungen und bildet einen wichtigen Bestandteil im Recruiting Pro­zess, da ein Unternehmen durch das Angebot über­obliga­torischer Vorsorge­optionen Spitzenleuten einen zusätzlichen Mehrwert schaffen kann.


BVG Umwandlungs­satz und Al­ters­gut­haben

Die Höhe der ausbezahlten Renten in der Schweiz im Alter berechnet sich aus dem Umwandlungssatz und dem Al­ters­guthaben. Das Altersguthaben wird aus den regel­mässig einbezahlten Pensions­kassen­bei­trägen, den soge­nannten Alters­gutschriften gebildet. Bis 2019 lag der Um­wand­lungs­satz für Versicherte nach BVG für den obli­ga­torischen Sparteil bei 6.8%. Bei freiwilligen höheren Spar­beiträgen konnte über­obliga­torisches Guthaben generiert werden und den Pensionskassen stand es frei, den Um­wand­lungs­satz nach eigenem Ermessen fest­zulegen. Per 1. Januar 2020 gilt für das gesamte der Umwand­lungs­satz von 6%. Bis ins Jahr 2022 wird dieser in zwei Schritten auf 5,8% gesenkt. Durch den einheitlichen Um­wand­lungs­satz von 6% entfällt die komplexe Unter­schei­dung zwischen dem obliga­torischen und dem über­obliga­torischen Alters­guthaben. Dies hat dann einen direkten Einfluss auf die Pensions­kassen­vermögen und damit auf die Höhe der ausbezahlten Rente der Versicherten.


Wechsel der Pensionskasse

KMU steht es in der Schweiz frei, die Pensionskasse be­lie­big zu wechseln. Verträge haben meist eine Lauf­zeit von 3 bis 5 Jahren und können im Normalfall auf Ende Jahr ge­kündigt werden. Für ein Unter­nehmen kann es sich lohnen, die Versicherungslösung von Zeit zu Zeit zu über­prüfen und Prämien einem BVG Ver­gleich zu unter­ziehen.


Versicherungs­sätze und BVG Kenn­zahlen 2021

Zu den Sozialversicherungssätzen. Dazu gehören auch AHV, IV, EO, ALV und UVG.


BVG Schweiz Vergleich – Check­liste

Bei der Wahl der passenden Pensionskasse für Ihr KMU ist es ratsam mehrere Anbieter zu vergleichen. Um die Wahl der passenden BVG Versicherung zu erleichtern, haben wir in unserem Blog eine Check­liste zum BVG Vergleich erstellt.


Teilautonome-, autonome- und Voll­ver­sicherung

Innerhalb der BVG-Versicherung können Sie noch zwischen einer Vollversicherung, einer teilautonomen Lösung und einer autonomen Lösung aussuchen:

Vollversicherung
Bei einer Vollversicherung hat man die grösst­mög­liche Sicherheit in Bezug auf versicherungs- und anlagen­tech­nische Risiken. Es ist keine Unter­deckung möglich, was aber auch höhere BVG Prämien mit sich bringt.

Teilautonome Versicherung
Bei der teilautonomen BVG Lösung müssen die Risiken auf Tod und Invalidität zu 100% gedeckt sein. Für das Alters­guthaben darf man für eine kurze Zeit in die Unterdeckung geraten. Es darf eine risikoreiche Anlagestrategie zur Mehr­verzinsung des Guthabens genutzt werden, was bei einer Voll­versicherung nicht möglich ist.

Autonome Versicherung
Eine autonome Versicherung ist vor allem für grös­sere Unternehmen geeignet, bedeutet aber ein sehr hohes Risiko und einen grösseren Aufwand. Das Risiko von Tod und Invalidität wird selbst getragen und auch die Anlage­strategie kann selbst gewählt werden, insofern sie dem gesetzlichen Rahmen entspricht.

Mehr dazu auf unserer Seite Vollversicherung.


Vorbezug Pensionskasse

In gewissen Fällen haben Sie die Möglichkeit, Ihr kom­plet­tes Vorsorgekapital  der Pensionskasse zu entneh­men. Gründe können sein:

  • Erwerb eines Eigenheims
  • Firmengründung
  • endgültiges Verlassen der Schweiz

FAQ zur Pensions­kasse / BVG Schweiz

Wann kann ich meine BVG-Versicherung kün­di­gen?
Verträge mit einer Pensionskasse haben übli­cher­weise eine Laufzeit von 3 bis 5 Jahren. Prüfen Sie in Ihren Ver­trägen, ob eine Kündigung möglich ist. Nach Ablauf der Vertrags­dauer verlängert sich die Laufzeit automatisch um jeweils ein Jahr, falls Sie nicht recht­zeitig kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt im Normalfall 6 Monate, ein Wech­sel ist auf Ende Jahr möglich.

Wann lohnt sich ein Wechsel des BVG?
Der Pensionskassenvergleich verschiedener Anbieter lohnt sich. Die BVG Prämien der verschiedenen Pen­sions­kassen unterscheiden sich um bis zu 30% für das gleiche Angebot. Einige Versicherungen können Ihnen diese zusätzliche Vorteile bieten:

  • Möglichkeit, ein Online Tool für die Administration zu nutzen
  • individuell angepasste Vorsorgepläne für das Un­ter­nehmen
  • Kundenservice
  • Auf die Angestelltengruppen angepasste Angebote

Wann muss ich für meine Mitarbeiter ein BVG ab­schlies­sen? Ab wann ist man BVG pflichtig?
In der Schweiz muss für alle Angestellten (ab dem 1. Januar nach dem 17. Geburtstag) mit einem Jah­res­lohn von min­destens 21’510 CHF eine obli­gato­rische Versicherung nach BVG abgeschlossen werden. Eine Ausnahme bilden Selb­ständige (Inhaber Einzel­firma). Für sie ist der Abschluss des BVG nicht obligatorisch.

Für Teilzeit- oder befristet Angestellte ist das BVG obli­ga­torisch, falls:

  • Befristetes Arbeitsverhältnis mit Jahreslohn hoch­gerech­net höher als 21’510 CHF
  • Befristetes Arbeitsverhältnis länger als 3 Monate
  • Nicht bereits in einer Haupttätigkeit BVG-versichert

Weitere Informationen zur BVG-Pflicht in der Schweiz

Welche Leistungen umfasst mein BVG?
Die Pensionskasse kommt für diese Leistungen zu tragen:

  • Altersrente im Pensionsalter
  • Kinderrente*: für Kinder von Altersrentnern
  • Waisenrente*: Rente beim Tod eines Elternteils
  • Invaliditätsrente
  • Hinterlassenenrente: Rente für den verbliebenen Part­ner im Todesfall

*betrifft Kinder bis zum 18. Lebensjahr bzw. 25. Lebensjahr in Ausbildung

Kann ich als Inhaber einer Einzelfirma ein BVG ab­schlies­sen?
Der Anschluss an eine Pensionskasse ist nur für In­haber einer Einzelfirma mit Angestellten möglich, in­dem er / sie sich der PK seiner Mitarbeiter an­schliesst. Alternativ kön­nen Sie als Selbständige/r jährlich bis zu 20 Prozent Ihres Netto­einkommens (maximal 34'416 CHF) in die Säule 3a (Lebens­versiche­rung) einzahlen.

Welche Variante der Vorsorge Sie wählen, hängt von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Steuerlich lohnt sich der Anschluss an eine Pensionskasse erst bei einem höheren Einkommen.

Brauche ich eine BVG für meinen Nebenerwerb?
Nein, sofern Sie keine AG oder GmbH gründen und keine Angestellten haben, deren Lohnsumme mehr als 21’510 CHF beträgt, besteht keine BVG Beitragspflicht.

Was versteht man unter einer teilautonomen bzw. vollautonomen Lösung?
Bei einer teilautonomen Lösung übernimmt der Ver­si­cherer nur das Todesfall- und Invaliditätsrisiko. Das An­lage­risiko wird vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeit­nehmer übernommen. Ist die Anlage­stra­tegie erfolgreich, können gute Renditen erzielt wer­den. Ist die Strategie jedoch nicht erfolgreich und muss die Pensions­kasse einen Verlust auf dem inves­tier­ten Kapital ausweisen, kann sie in eine Unter­deckung geraten, welche von Arbeitgeber und Arbeit­nehmer schlimmsten­falls mit eigenen Mitteln aus­ge­glichen werden muss.

Bei einer Vollversicherung ist eine Unterdeckung nicht möglich, da die Versicherungen das Alters­gut­haben sowie die Risiken für Tod und Invalidität stets zu 100% decken müssen. Die Versicherung ist ge­bun­den, den Mindest­zins­satz für die Versicherten zu ver­zinsen, unabhängig vom Anlageerfolg. Sie finden aus­führ­lichere Informationen im Abschnitt Vollversicherung.

Lohnt es sich, neben der Pensionskasse noch weitere Versicherungen zu wechseln?
Sollten Sie sich für den Wechsel Ihrer Pensionskasse ent­scheiden, möchten Sie möglicherweise weitere Versiche­rungen einbringen. Oft werden Kombi- und Spar­angebote bei gleichzeitigem Wechsel von UVG und KTG, Wert­schrif­ten, etc.

Die erste und zweite Säule bilden den obligatorischen Teil der Altersvorsorge. Da diese aber oft nicht aus­reichen, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhe­stand aufrecht zu erhalten, empfiehlt es sich, zu­sätz­lich in die 3 Säule zu in­vestieren. Um im Alter optimal abgesichert zu sein und best­möglich profi­tieren zu können, lohnt es sich bereits ab dem 50. Lebensjahr die Pensionierung zu planen und wei­tere Vorsorgeoptionen in Betracht zu ziehen.


Beispiele für BVG Offertenanfragen

GmbH, Immobilienbranche

Ein bestehendes Immobilienunternehmen be­nötigt erstmals eine BVG-Lösung für 3 Mit­arbei­terinnen, da die Lohnsummen erst jetzt die BVG-Schwelle über­schreiten. Man ist an der gesetzlichen Mindest­lösung interessiert. Zu­sätz­lich ist man an Offerten für eine KTG-Versiche­rung interessiert mit einer Wartefrist von 30 Tagen.

AG, IT-Branche

Der Treuhänder eines bestehenden IT-Un­ter­neh­mens möchte die aktuelle Versicherung mit anderen BVG Kassen vergleichen. Von den 7 Mit­arbei­tern wurden bisher 5 mit der gesetz­lichen Mindest­lösung abgesichert, 2 haben eine Kader­versicherung. Ein Wechsel würde in 1 Jahr möglich sein. Man ist an einer nachhaltigen und langfristigen Lösung inte­ressiert.

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