UVG – Offerten erhalten

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Sozialversicherungen

Unfallversicherungen bzw. UVG müssen in der Schweiz vom Arbeitgebenden zwingend abgeschlossen werden. Die Un­fall­versicherer bieten diese Varianten an: Betriebs­unfall BU, Nicht­berufsunfall NBU, Unfall­zusatz­ver­siche­rung UVGZ.

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Unfall­versicherungen Schweiz – das Wichtigste

  • Die UVG gliedert sich in die drei Teilbereiche, BU (Berufsunfall), Nichtberufsunfall (NBU) und Unfall-Zusatz (UVGZ)
  • BU: Die Kosten für die Betriebsunfallversicherung (BU) trägt der Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin und sie ist obligatorisch.
  • NBU: Mit­arbeitende, die mehr als 8 Stunden pro Woche arbeiten, müssen ausser­dem auch gegen Nichtbetriebsunfall NBU versichert werden.
  • UVGZ: Die Unfallzusatzversicherung ist freiwillig und kommt eher in Kaderpositionen zum Einsatz.

Leistungen der UVG

Welche Leistungen sind in der Unfallversicherung UVG enthalten?
Die UVG übernimmt diese Kosten:

  • Pflegeleistungen ambulant und im Spital
  • Kostenvergütungen für Auslagen wie Transportkosten, Haushaltspflege, Hilfsmittel
  • Geldleistung in Form von Taggeldern bei vor­über­gehen­der Arbeitsunfähigkeit
  • Hinterlassenleistungen wie Waisenrente oder Wit­wen-/Witwerrenten
  • Integritätsentschädigungen in Form einer Kapi­tal­leistung bei Schädigung der körperlichen oder geisti­gen Integrität
     

UVG Schweiz – Übersicht und Kostenaufteilung

Ein Mitarbeiterausfall durch Unfall wird von der obligatorischen Unfallversicherung abgedeckt, während ein Ausfall durch Krankheit von der KTG Versicherung abgedeckt wird. Nachfolgend eine Aufstellung der gesetzlich vor­ge­schrie­benen UVG Teilbereiche und der Kosten­auf­teilung:

BU – Berufsunfall:

  • obligatorisch
  • Arbeitgebende übernimmt Kosten

NBU – Nichtberufsunfall:

  • bei mehr als 8 Stunden pro Woche obligatorisch
  • Arbeitgebende, Arbeitnehmende oder beide über­nehmen zur Hälfte die Kosten

UVGZ – Unfall-Zusatz:

  • freiwillig
  • Arbeitgebende oder beide übernehmen Kosten


Wer muss eine UVG in der Schweiz abschlies­sen?

Ist der Arbeitnehmende mindestens 8 Stunden pro Woche beim selben Arbeit­gebenden tätig, ist der Arbeitgebende ver­pflichtet, eine Unfallversicherung abzuschliessen. Dies gilt auch für Heim­arbeiter, Lehrlinge, Prakti­kanten, Volontäre, Per­sonen, die in Lehr- oder Inva­liden­werk­stätten tätig sind, sowie für und Rei­nigungs­personal in privaten Haus­halten.

Der versicherte UVG Lohn entspricht dem in der obli­gato­rischen Versicherung angegebenen AHV-Lohn, den ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin vor dem Unfall bezogen hat.


Tipps der KMU Experten von GRYPS 

  • Ein Mitarbeiterausfall durch Unfall wird von der obligatorischen Unfallversicherung abgedeckt, während ein Ausfall durch Krankheit von der KTG Versicherung abgedeckt wird. 
  • Sind Sie SUVA-pflichtig? Einige Branchen, zum Beispiel das Baugewerbe, sind gezwungen, die Unfallversicherung bei der halb­staat­lichen Schweizerischen Unfall­ver­siche­rungs­anstalt SUVA abzu­schlies­sen!
  • Die Übersicht aller SUVA-pflichtigen Branchen enthält detaillierte Informationen.


Wer ist nicht obligatorisch UVG versi­chert?

Nichterwerbstätige Personen wie Hausfrauen und -männer, Kinder, Studenten und Rentner sind nicht dazu verpflichtet, eine Unfallversicherung abzu­schlies­sen. Trifft dies in Ihrem Fall zu, müssen Sie sich mit der obli­gato­rischen Kranken­kasse gegen Unfälle versichern. Es be­steht die Mög­lich­keit, die Leistungen durch eine private Zusatz­versicherung zu ergänzen.

Weiterführende Informationen zum Thema Kranken­kasse lesen Sie in unseren Häufigen Fragen .


Unfallzusatzversicherung UVGZ

Während die Unfallversicherung obligatorisch ist, gibt es die Möglichkeit, Mitarbeitende oder einen Teil von ihnen zusätzlich zu versichern. Diese freiwillige Un­fall­zusatz­versicherung (UVGZ) kann individuelle Be­dürf­nisse, die nicht in der UVG enthalten sind, ab­decken. In der UVGZ können unter anderem diese Leistungen ent­hal­ten sein:

  • private oder halbprivate Zimmer im Spital
  • freie Arzt- und Spitalwahl
  • weltweite Deckung
  • Versicherung von Besuchern des Firmengeländes
  • ästhetische Korrekturen
  • Taggeld ab dem 1. Tag
  • Erhöhung des Taggeldes auf 100% des Lohns
  • Zahnschäden

Unfall Zusatzversicherungen kann man für alle seine Ar­beit­nehmende oder lediglich für einzelne Mitarbeitende ab­schlies­sen. Eine UVGZ kostet Arbeitgebende zwar mehr, wirkt sich aber auch positiv auf die Zu­frie­den­heit der Mit­arbei­tenden und den Ruf des Unternehmens aus.


UVG Unfallversicherung für Selb­stän­dige

Inhaber einer Einzelfirma sind vom UVG Obligatorium ausgenommen. Es ist aber möglich, freiwillig eine Un­fall­versicherung abzuschliessen oder bei einer pri­vaten eine mass­geschnei­derte Lösung ab­zu­schliessen. Daneben können auch Familien­mit­glieder, die bei einer Einzelfirma mitarbeiten (z.B. die Ehefrau, die sich um die Buchhaltung kümmert) mit einer Unfall­versiche­rung geschützt werden. Dabei können Sie ähnlich wie beim eine Wartefrist von üblicherweise zwischen 7 bis 90 Tagen wählen.


Unfallversicherungen Schweiz Ver­gleich

Mit GRYPS können Sie ganz einfach Unfall­ver­siche­rungen vergleichen. Wir arbeiten mit allen grossen Ver­siche­rungen zusammen, die eine UVG anbieten. Dazu gehö­ren u.a. Helvetia, CSS, Allianz, Helsana, Zürich, Swica, AXA, Basler oder Swiss Life. Eine Be­ra­tung ist sowohl direkt von den grossen Versiche­rungen, aber auch durch Broker möglich. Einige der grossen Versicherungen bieten alle Sozial­ver­siche­rungen wie KTG , BVG und UVG aus einer Hand an.

Einfach unseren Online-Fragebogen aus­füllen, kostenlos bis zu 3 Angebote unserer aus­ge­wählten Anbieter erhalten, Unfall­versicherung Vergleich durch­führen und Kosten sparen.


Häufige Fragen zu UVG Unfallversicherung Schweiz

Was ist der Unterschied zwischen BU (Be­rufs­un­fall) und NBU (Nichtberufsunfall)?
Die BU – Betriebsunfallversicherung müssen Arbeitgebende in jedem Fall abschliessen und schützt den Arbeitnehmenden vor den finanziellen Folgen, die am Arbeitsplatz geschehen.

Die NBU - Nichtberufsunfallversicherung (NBUV) schützt vor finanziellen Folgen von Unfällen, die nicht am Ar­beits­platz geschehen. Die NBU muss von den Arbeitgebenden abgeschlossen werden, wenn der Arbeit­nehmer mehr als 8 Stunden pro Woche in der Firma tätig ist.

Ist die UVG Unfallversicherung obligatorisch?
Bei Mitarbeitenden. die in der Woche mehr als 8 Stunden bei dem­selben Arbeitgebenden arbeiten, muss der Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin eine UVG für den Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin abschliessen.

Welche Betriebe sind SUVA-pflichtig?
Bundesbetriebe, Baufirmen und Industriebetriebe sind verpflichtet, die UVG Unfallversicherung bei der halb­staat­lichen Suva abzuschliessen (Übersicht ) mit SUVA-pflich­tigen Betrieben. Das bestimmt das Schweize­rische Unfall­versicherungs­gesetz (UVG) gemäss Artikel 66. Alle Betriebe, die nicht unter die von Artikel 66 umschriebenen Kriterien fallen, haben bei der Versicherungswahl freie Hand. Darunter fallen Dienstleistungsbetriebe, die zwischen den be­kann­tes­ten privaten Versicherungen wie Zurich, Allianz, Hel­sana, Mobiliar, Axa Winterthur oder Baloise wählen können.

Ich bin Hausfrau / Hausmann, muss ich eine UVG Unfallversicherung abschliessen?
In diesem Fall sichern Sie sich mit der obligatorischen Krankenkasse gegen Unfälle ab. Sie können die Leis­tungen der obligatorischen Unfallversicherung mit einer ergänzen.


GRYPS – Die unabhängigen KMU Experten für UVG Versicherungen

Seit über 10 Jahren setzen wir uns täglich und persönlich dafür ein, für KMU den Beschaffungs- und Evaluierungsprozess zu vereinfachen und die passenden Versicherungsanbieter zu finden. Durch den permanenten Austausch mit Kaufinteressenten und Versicherern kennen wir den Markt für Sozialversicherungen und bauen dieses Markt-Know-how stetig aus. Unser Ziel ist es, den Vergleich von UVG Versicherungen für Sie so einfach wie möglich zu gestalten. Geben Sie uns Ihre Kriterien via Fragebogen an und wir finden für Sie bis zu drei passende Versicherungsanbieter.

KMU Support: +41 55 211 05 30 oder support[at]gryps.ch

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