Unfallversicherung (UVG) – Anbieter finden, Kosten vergleichen

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Sozialversicherungen

Eine Unfallversicherung gemäss UVG müssen alle Arbeitgeber in der Schweiz zwingend abschliessen. Die Versicherung des Berufsunfalls (BU) ist obligatorisch, ab acht Wochenstunden des oder der Mitarbeitenden muss auch der Nichtberufsunfall gedeckt sein (NBU); eine Unfallzusatzversicherung (UVGZ) ist freiwillig.

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Unfallversicherung in der Schweiz – das Wichtigste

  • Die Unfallversicherung nach UVG gliedert sich in die zwei Teilbereiche: Berufsunfall (BU) und Nichtberufsunfall (NBU).
  • BU: Die Versicherung gegen Berufsunfälle (BU) ist für alle Mitarbeitenden obligatorisch. 
  • NBU: Angestellte, die mehr als acht Stunden pro Woche im Betrieb arbeiten, müssen ausserdem gegen Nichtberufsunfall (NBU) versichert werden.
  • UVGZ: Die freiwillige UVG-Zusatzversicherung bietet weitere Leistungen und kommt eher für Kadermitarbeitende zum Einsatz. 

Leistungen gemäss UVG

Die Unfallversicherung gemäss UVG übernimmt diese Kosten:

  • Heilungskosten ambulant und im Spital
  • Kostenvergütung für Auslagen wie Transporte, Haushaltspflege, Hilfsmittel
  • Geldleistung in Form von Taggeldern bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit
  • Invalidenrente bei (Teil-)Invalidität 
  • Hinterlassenenleistungen wie Waisenrente, Witwen- oder Witwerrente
  • Integritätsentschädigung in Form einer Kapitalleistung bei dauernder erheblicher Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität
  • Hilflosenentschädigung, wenn für die Bewältigung des Alltags die Hilfe Dritter nötig ist

Der versicherte UVG-Lohn entspricht 80% des AHV-pflichtigen Lohnes, den eine Arbeitnehmerin, ein Arbeitnehmer vor dem Unfall bezogen hat. Die UVG-Obergrenze liegt bei 148‘200 CHF pro Jahr. Höhere Löhne können mit einer Unfallzusatzversicherung abgesichert werden.


Wartefrist im UVG

Die Leistungen der Unfallversicherung setzen am dritten Tag nach dem Unfall ein. Während dieser Wartefrist, den ersten zwei Tagen, muss der Arbeitgeber, die Arbeitgeberin 80% des versicherten Lohnes übernehmen.


UVG Schweiz – Übersicht und Kostenaufteilung

Hier eine Aufstellung der UVG-Teilbereiche samt der Kostenaufteilung für jeden Bereich:

BU – Berufsunfall:

  • Obligatorisch
  • Die Prämie muss der Arbeitgeber, die Arbeitgeberin übernehmen.

NBU – Nichtberufsunfall:

  • Für Arbeitnehmende, die mehr als acht Stunden pro Woche im Betrieb tätig sind, obligatorisch
  • Die Prämie übernimmt in der Regel der oder die Arbeitnehmende, Arbeitgeber können sich daran beteiligen.

UVGZ – Unfall-Zusatz:

  • Freiwillig
  • Arbeitgebende und/oder Arbeitnehmende übernehmen die Kosten nach Vereinbarung.


Für wenn muss eine Unfallversicherung abgeschlossen werden?

Sobald Sie Angestellte haben, müssen Sie eine Unfallversicherung abschliessen. Dies gilt auch für Heimarbeitende, Lernende, Praktikanten, Volontärinnen, Personen, die in Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätig sind. Die Berufsunfallversicherung ist für alle obligatorisch, die Nichtberufsunfallversicherung für alle Arbeitnehmenden, die mindestens acht Stunden pro Woche in Ihrem Betrieb tätig sind. Auch für Hausangestellte und Reinigungspersonal in privaten Haushalten muss eine Unfallversicherung abgeschlossen werden.


Tipps der KMU-Experten von Gryps

  • Fällt ein Mitarbeiter wegen Unfall aus, werden die Kosten von der obligatorischen Unfallversicherung übernommen. Ein Ausfall wegen einer Krankheit kann mit einer KTG-Versicherung abgedeckt werden.
  • Ist Ihr Unternehmen SUVA-pflichtig? Einige Branchen, zum Beispiel das Baugewerbe, müssen die Unfallversicherung bei der halbstaatlichen Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) abschliessen. Die Übersicht aller SUVA-pflichtigen Branchen enthält detaillierte Informationen.
  • Ist Ihr Betrieb nicht SUVA-pflichtig, können Sie Ihren Unfallversicherer nach UVG frei wählen.


Unfallzusatzversicherung (UVGZ)

Die freiwillige Unfallzusatzversicherung (UVGZ) kann individuelle Bedürfnisse abdecken, die in der obligatorischen Versicherung nicht berücksichtigt werden. Im Bereich des UVGZ können unter anderem diese Leistungen versichert werden:

  • Privates oder halbprivates Zimmer im Spital
  • Freie Arzt- und Spitalwahl
  • 100% Kostenübernahme bei Behandlung im Ausland
  • Taggeld ab dem 1. Tag
  • Erhöhung des Taggelds auf 100% des Lohns
  • Taggeld oder Rente auch für den Lohn über der UVG-Obergrenze von 148‘200 CHF

Unfallzusatzversicherungen können Sie für alle Ihre Arbeitnehmenden oder auch nur für einzelne Mitarbeitergruppen abschliessen. Eine solche Zusatzversicherung kostet Sie zwar mehr, wirkt sich aber positiv auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und auf den Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber aus.


UVG-Unfallversicherung für Selbstständige

Inhaberinnen und Inhaber von Einzelfirmen sind vom UVG-Obligatorium ausgenommen. Über die Krankenkasse müssen sie zumindest die Heilungskosten versichern. Selbstständigerwerbende haben aber auch die Möglichkeit, freiwillig eine Unfallversicherung abzuschliessen. Für die eigene Versicherung können sie sich an einen privaten Anbieter wenden, das Personal müssen sie aber je nach Branche zwingend bei der SUVA versichern. Daneben können auch Familienmitglieder, die in einer Einzelfirma mitarbeiten – zum Beispiel die Ehefrau, die sich um die Buchhaltung kümmert –, mit einer Unfallversicherung geschützt werden.


Unfallversicherungen in der Schweiz vergleichen

Mit Gryps können Sie ganz einfach Unfallversicherungen vergleichen. Wir arbeiten mit allen grossen Anbietern zusammen, die eine Versicherung nach UVG anbieten. Eine Beratung erhalten Sie sowohl direkt von den Versicherern als auch über Versicherungsbroker. Einige der grossen Versicherer bieten KTG-, BVG- und UVG-Versicherungen aus einer Hand an.

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Häufige Fragen zur UVG-Unfallversicherung in der Schweiz

Was ist der Unterschied zwischen BU (Be­rufs­un­fall) und NBU (Nichtberufsunfall)?
Die Berufsunfallversicherung (BU) müssen Arbeitgebende für ihre Angestellten in jedem Fall abschliessen. Sie schützt die Arbeitnehmenden vor den finanziellen Folgen von Unfällen, die am Arbeitsplatz geschehen.

Die Nichtberufsunfallversicherung (NBU) schützt vor den finanziellen Folgen von Unfällen, die in der Freizeit passieren. Die NBU-Versicherung müssen Arbeitgebende für alle Angestellten abschliessen, die mehr als acht Stunden pro Woche in der Firma tätig sind.

Ist die UVG-Unfallversicherung obligatorisch?
Ja, alle Mitarbeitenden müssen mindestens gegen Berufsunfall versichert werden. Mitarbeitende, die mehr als acht Stunden in Ihrem Betrieb tätig sind, müssen Sie auch gegen Nichtberufsunfall versichern.

Welche Betriebe sind SUVA-pflichtig?
Bundesbetriebe, Baufirmen und Industriebetriebe sind verpflichtet, die UVG-Unfallversicherung bei der halbstaatlichen Suva abzuschliessen (Übersicht der SUVA-pflichtigen Betriebe). Das bestimmt das Schweizerische Unfallversicherungsgesetz (UVG) in Artikel 66. Alle Betriebe, die nicht unter die in Artikel 66 umschriebenen Kriterien fallen, haben bei der Versicherungswahl freie Hand. Das sind insbesondere Dienstleistungsbetriebe, die zwischen privaten Anbietern wählen können.

Ich bin Hausmann, muss ich eine UVG-Unfallversicherung abschliessen?
Die obligatorische Unfallversicherung ist an die Erwerbstätigkeit gebunden. Nichterwerbstätige müssen bei der Krankenkasse die Heilungskosten nach Unfällen mitversichern. Sie können die Leistungen mit einer Zusatzversicherung ergänzen. Zudem ist es möglich, auf freiwilliger Basis eine Taggeldversicherung abzuschliessen.


Gryps – die unabhängigen KMU-Experten für UVG-Versicherungen

Seit über 10 Jahren setzen wir uns täglich und persönlich dafür ein, für KMU den Beschaffungs- und Evaluierungsprozess zu vereinfachen und die passenden Versicherungsanbieter zu finden. Durch den permanenten Austausch mit Kaufinteressenten und Versicherern kennen wir den Markt für Sozialversicherungen und bauen dieses Know-how stetig aus. Unser Ziel ist es, den Vergleich von UVG-Versicherungen für Sie so einfach wie möglich zu gestalten. Geben Sie uns Ihre Kriterien via Fragebogen an und wir finden für Sie bis zu drei passende Versicherungsanbieter.

KMU-Support: +41 55 211 05 30 oder support[at]gryps.ch

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