Videoproduktion und Marketing -
mit bewegten Bildern etwas bewegen

Im digitalen Zeitalter werten gut gemachte Videos die Präsenz eines Unternehmens auf. So wie eine Webseite zum guten Ton einer Firma gehört, so einfach und kostengünstig sind Videos darin einzubinden. Die Videoproduktion selbst ist für viele jedoch eine Knacknuss und erfordert gewisses Know-How und eine gute Vorbereitung. Von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung gibt es einige Punkte zu berücksichtigen.

Videoproduktion

Ziel, Zweck und Funktion

Oft mangelt es nicht an Ideen sondern an konkreten Zielen. Diese sollten im Vorhinein klar definiert werden. Dazu gehört zunächst die Frage, welche Funktion das Video mit welchem Ziel erfüllen muss. Es macht einen Unterschied, ob das Video den Besuchern einen Sachverhalt erklären, das Unternehmen bekannt machen, ein Image vermitteln oder ein Produkt bewerben soll. Die Funktion bestimmt daher nicht nur Inhalt und Art des Videos, sondern auch Zielgruppe und Verbreitungskanal. Während sich Erklärvideos oft mit der Firmenwebseite und Social Media als Verbreitungskanal begnügen, erfordern Werbefilme Plattformen mit deutlich grösseren Reichweiten, um potentielle Kunden abzuholen. In jedem Fall sollte ein Video dem Zuschauer einen Mehrwert geben. Das Video soll unterhalten, informieren oder Interesse wecken. 

Typische Gattungen
  • Werbefilme geben Einblicke in die Vorteile von Produkten und Dienstleistungen, um sie dem Zuschauer schmackhaft zu machen. I.d.R. werden Werbefilme möglichst kurz gehalten und humoristisch oder emotional aufgeladen, um Aufmerksamkeit zu gewährleisten.
  • Firmenvideos und Imagefilme stellen dem Zuschauer einen Betrieb und seine Mitarbeiter vor. Diese Filme legen den Fokus auch auf interessante Produktionsschritte. Imagefilme versuchen zudem die Werte der Firma zu vermitteln. Dabei wird auch auf Dramaturgie gesetzt. 
  • Erklärungsvideos vereinfachen das Verständnis komplizierter Sachverhalte durch einfache Skizzierungen und Erklärungen. Oft werden Animationen im Stil von Comics erstellt. Diese Art ermöglicht die elegante Einbindung von Grafiken und Effekten und kann gleichermassen lustig und seriös wirken. 
  • Produktvideos geben Einblick in die Bedienung, Beschaffenheit und Art von Produkten. Anhand von praktischen Anwendungsbeispielen können Stärken hervorgehoben werden. 
  • Interviews können mit zufriedenen Kunden, Mitarbeitern oder Stakeholdern geführt werden, um Qualitäten hervorzuheben und Authentizität zu vermitteln.
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Beispiele eines Erklärvideos und eines Imagefilms:

 

Ausgestaltung

Sobald Ziel und Gattung definiert wurden, stellt sich die Frage, wie lange der Clip sein soll. Je länger das Video, desto höher die Produktionskosten und das Risiko, dass der Betrachter gelangweilt wird. Die Botschaft sollte also so kurz wie möglich und so lang wie nötig gehalten werden. Bei Erklärungsvideos machen Cartoons und Animationen mehr Sinn als bei Firmenvideos, die Produktionsschritte und Mitarbeiter zeigen.
Des weiteren ist zu entscheiden, wo die Aufnahmen gemacht werden und ob Schauspieler eingesetzt werden sollen. Professionelle Darsteller können für Werbefilme zugezogen werden, um überzeugender zu wirken. Authentizität bei Imagefilmen entsteht vor allem, wenn tatsächliche Mitarbeiter abgebildet werden. Bei Aufnahmen draussen und an lauten Orten, sollte der Ton nicht vernachlässigt werden. Häufig wird die Vertonung deshalb nachträglich in einem Studio durchgeführt, was die Kosten in die Höhe treiben kann.  

Vermarktung

Nach der Produktion des Videos muss der Clip den Weg zum Betrachter finden. Dabei ist zu bestimmen, welches der beste Weg ist. Ist man auf Social Media Kanälen bereits aktiv und hat einen Stamm von Followern, macht es Sinn, diese Ressourcen auszunutzen. Videos, die humoristisch oder spektakulär gestaltet sind und das Potential haben, “viral” zu gehen, können sich bei richtiger Platzierung selbst vermarkten. Allerdings sollte das Produkt oder Unternehmen dabei nicht in der Handlung untergehen. Das Fernsehen als klassischer Kanal wird gerne genutzt, um die breite Masse in den Haushalten zu erreichen. Die Kosten, die zur Erreichung einer hohen Reichweite eingesetzt werden, sollten jedoch auf jeden Fall gegenüber dem zu erwartenden Umsatzanstieg abgewägt werden.
Das Zeitalter der Digitalisierung ermöglicht es, crossmediales Marketing in einem Ausmass zu nutzen, wie nie zuvor. Videos können im Fernsehen, auf Videoportalen, Webseiten oder in mobile Apps integriert werden. Bei Erreichen eines gewissen Bekanntheitsgrads können ans Video anknüpfende Zeitungsanzeigen und Plakatkampagnen die Bekanntheit von Marken und Produkten erfolgreich festigen.

Fazit

Auf dem Weg zu einer erfolgsversprechenden Videoproduktion können also folgende Leitfragen die Richtung weisen: 

  • Welche Ziele, Zwecke und Funktionen soll das Video verfolgen und welche Zielgruppe wird angesprochen?
  • In welcher Form sollen diese Ziele erreicht werden, welche Art Film oder Video soll erstellt werden?
  • Wie und über welche Kanäle soll das Video Bekanntheit erlangen?
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Nino Alagic arbeitet bei der GRYPS Offertenportal AG in den Bereichen Content Creation, SEO und Leadmanagement.

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