Go East - Konsolidierung im Fenstermarkt Schweiz

Fenster.pngDie Frankenstärke hat den Preisdruck in der Fensterbranche erhöht. Ausländische Hersteller drängen mit Importen in den Markt. Zudem ist gerade die Produktion von Kunststofffenstern im Ausland in der Regel preiswerter. Namhafte Bauunternehmen wie die Arbonia Foster (AFG) mit ihrer Marke Biene Fenster AG verlegen ganze Produktionsstätten nach Osteuropa. Swisswindows konnte Ende 2014 zwar eine Auslagerung vermeiden, musste infolgedessen jedoch 70 Arbeitsplätze streichen. Die Krise der Fensterbauer wiederum sorgt auch für Kopfzerbrechen bei den Unternehmen in der Glasverarbeitung.
Um als Hersteller mit Schweizer Produktion auf dem inländischen Fenstermarkt erfolgreich zu sein, ist Innovation gefragt.

Die Problematik der Euroraum Finanzkrise ist im Fensterbau kein neues Phänomen. Doch erst die Ankündigung von Arbonia Forster zur geplanten Produktionsauslagerung machte die Sorgen der Fensterbranche der breiten Masse geläufig: 2013 wurde bekannt, dass AFG plane, weite Teile ihrer Fenstermarke EgoKiefer in der Slowakei zu produzieren. Das mediale Echo ist bis heute nicht verhallt. Auch die Fensterdivision der Swisspor, Swisswindows, kennt diese Sorgen. Anders als bei der AFG reagierte man Ende 2014 nicht mit Auslagerungen auf sinkende Umsätze, sondern mit Kündigungen. Jeder fünfte der 350 Mitarbeiter in der Schweiz musste das Unternehmen verlassen. Die Krise in der Fensterbranche hinterlässt ihre Spuren auch in der Glasverarbeitung: Die Glas Trösch Holding AG sah sich Ende August gezwungen vier Betriebe zu schliessen.

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Fensterproduktion innerhalb der Schweiz

Um sich auf dem Schweizer Markt für Fenster halten zu können, ohne in den Osten auszulagern oder Arbeitsplätze zu opfern, sind Innovationen gefragt. Ein Beispiel dafür liefert die Biene Fenster AG: Ihr Fenster RF 1 ist das bisher einzige Minergie-P zertifizierte Renovationsfenster. Die Biene Fenster AG stellt ihren Einfallsreichtum mit dem future window unter Beweis. Dieses ist bis hin zum Rahmen ausschliesslich aus Glas gefertigt und wird fassadenbündig montiert. Auch aus Käufersicht kann es sich durchaus lohnen, auf Fenster “Made in Switzerland” zu setzen. Hohe Auflagen garantieren qualitative hochwertige Werkstoffe. Sollte bei der Montage des Fensters etwas schief laufen oder Reparaturen anfallen, ist der Kunde des Schweizer Herstellers dann doch im Vorteil: Der Service vor Ort dürfte beim regionalen Fensterhersteller bedeutend einfacher zu organisieren sein, als beim in den Osten abgewanderten Konkurrenten.

Weitere Informationen zu Schweizer Fenster Herstellern und vielem mehr finden Sie auf der GRYPS Herstellerseite.

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Pascal Roganti ist als Praktikant bei GRYPS Offertenportal für die Bereiche Online Marketing und Content Creation zuständig.
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