Vorbezug Pensionskasse

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BVG

Bis zum 50. Altersjahr kann in einigen Ausnahmefällen die ganze Pensionskasse vorbezogen werden.

Die Ausnahmefälle für den Vorbezug der Pensionskasse sind:

  • beim Erwerb eines Eigenheims
  • bei einer Firmengründung
  • beim endgültigen Verlassen der Schweiz

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Pensionskasse auszahlen lassen

In bestimmten Situationen ist es erlaubt, das Pensionskassengeld vor Beginn der Pension zu verwerten, wobei einige Bedingungen erfüllt sein müssen.

Wird der Vorbezug des Pensionskas­sen­gel­des geltend gemacht, bei­spiels­wei­se für eine Fir­men­grün­dung, muss unter Umständen mit Leistungseinbussen vonseiten der BVG zu rech­nen sein. Dies kann sich nebst einer geringeren Altersrente auch auf die Leistungen bei Tod und Invalidität auswirken.


Unser Tipp: Um auch nach der Pensionierung den gewohnten Lebensstandard ohne grössere fi­nan­zi­elle Ein­schrän­kun­gen weiterführen zu können, kann sich deshalb eine Pensionsplanung bewähren. Dabei geht es um eine ausführliche Vor­sor­ge­be­ra­tung und Finanzplanung.


Vorbezug der Pensionskasse für Eigenheimkauf

Gründe für einen Vorbezug der Pensionskasse können sein:

  • Eigenmittel für den Kauf oder Bau von Wohneigentum 
  • Beteiligung an Wohneigentum oder Re­no­va­tionen
  • Durchführung wertsteigernder Investitionen an Wohneigentum

Die Pensionskasse kann nur dann vorzeitig bezogen werden, wenn es um die Finanzierung für den Hauptwohnsitz geht. Dabei kann das Vorsorgegeld für eine Immobilie nur auf einmal veräussert werden.

Wollen Sie den Vorbezug der Pensionskasse für den Eigenheimkauf beantragen, müssen diese Bedingungen erfüllt sein:

  • Vorbezug bis max. 3 Jahre vor der Entstehung der Altersleistung
  • Vorbezug nur alle 5 Jahre möglich
  • Schriftliche Zustimmung des Ehepartners oder eingetragenen Partners
  • Begrenzungen ab dem 50. Lebensjahr

ACHTUNG: Die Vorsorgegelder können auch zur Rückzahlung eines Hypothekendarlehens eingesetzt werden. Wird die Immobilien dann aber wieder verkauft, wird eine Rückzahlung fällig.


Pensionskasse auszahlen bei Auswanderung

Die Pensionskasse  kann ausgezahlt werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Schweiz end­gül­tig verlassen wird. Der über­ob­li­ga­to­rische Teil kann immer bezogen werden. Wird in ein Nicht-EU-Land ausgewandert, besteht die Mög­lich­keit, das gesamte Pensionskassenkapital zu be­ziehen. Möchte man in einem EU Land weiterhin ge­gen Invalidität, Tod und das Alter versichert sein, muss der obligatorische Teil des BVG wei­ter­hin auf ein Freizügigkeitskonto / Depot bei einer Bank oder in eine Versicherungspolice einbezahlt wer­den. Frühestens fünf Jahre vor der or­dent­lich­en Pen­si­o­nie­rung können diese Gelder bezogen werden.

Welche Möglichkeiten bezüglich der BVG Auszahlung bestehen, kann mit der Pensionskasse des letzten Arbeitgebers bzw. der letzten Arbeitgeberin abgeklärt werden.


BVG Auszahlung bei Firmengründung / Selbständigkeit

Eine BVG Auszahlung ist nur bei Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit möglich, bei der keine ob­li­ga­to­ri­sche berufliche Vorsorge besteht (z.B. nicht möglich bei der Gründung einer GmbH, AG). Wird der Schritt in die Selbst­stän­dig­keit geplant, kann man sich das an­ge­spar­te Pen­si­ons­kas­sen­geld auszahlen lassen. Diese Möglichkeit besteht, wenn die selbst­stän­di­ge Tätigkeit der Haupterwerb ist. Bei der kantonalen Aus­gleichs­kas­se müssen unter anderem diese Dokumente vorgewiesen werden:

  • Eintrag ins Handelsregister
  • AHV-Bestätigung
  • Mietvertrag von Räumlichkeiten und Materialausgaben

Die Ausgleichskasse prüft dann den Antrag und akzeptiert einem im optimalen Fall als selbstständig erwerbende Person. Die Bestätigung der Aus­gleichs­kas­se muss dann dann der Pen­si­ons­kas­se zugesendet werden. Wer ver­hei­ra­tet oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, benötigt aus­ser­dem eine schriftliche Zustimmung des Partners oder Partnerin.

ACHTUNG: Der Vorbezug des Pensionskassengeldes ist nur innerhalb von 12 Monaten nach Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit möglich.

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