Steuern Liegenschaftsunterhalt

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Steuerberater

Die Kosten für den Liegenschaftsunterhalt können gross­teils von den Steuern abgezogen werden. Dabei sind der Eigen­miet­wert und die Miet­ein­nahmen von Liegen­schaften als Ein­kommen zu ver­steuern. Mögliche Abzüge sind:

  • Prämien für die Gebäude­versicherung
  • Maler, Handwerkerinnen, externe Haus­wartung und Garten­unter­halt
  • Ersatz von Geräten
  • Renovationen ohne Mehrwert­steigerung

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Liegenschaftsunterhalt von den Steuern abziehen

Eine Immobilienverwaltung, ein Treuhänder oder Steuerberater hilft Ihnen bei der Steuer­er­klärung, damit Sie den Steuer­abzug opti­mal nutzen. Besonders vor Reno­vationen lohnt sich eine externe Beratung.


Abzugsfähige Unter­halts­kosten

Im Allgemeinen sind Unterhaltskosten abzugs­fähig, die von externen Part­nerinnen oder Partnern durch­geführt werden.

  • Reparaturen, welche von Hand­werkerinnen oder Hand­werkern durch­geführt werden
  • Aufträge an Malerinnen oder Maler
  • Externe Hauswartung, Garten­unter­halt
  • Ersatz von defekten Geräten, wobei das Ersatz­gerät den­selben Wert wie das Vor­gänger­modell haben muss.
  • Gebäudeversicherungsprämien
  • Bei Stockwerkeigentum: Einzahlungen in den Er­neuerungs­fonds
  • Bei Renovationen muss nachgewiesen werden, dass keine Wert­steigerung der Liegen­schaft vor­liegt. Falls der Wert der Liegen­schaft durch die Reno­vation erhöht wird, kann oft­mals ein Teil der Kosten abge­zogen werden.


Nicht abzugsfähige Kosten für Liegen­schafts­unter­halt

Verschiedene Kosten können in der Steuer­er­klärung nicht als Abzug geltend gemacht werden:

  • Selbst durchgeführte Repara­turen
  • Verbrauchskosten wie Wasser-, Strom- und Hei­zungs­kosten
  • Erstanschaffung von Geräten


Pauschale vs. effektive Kosten­be­rechnung

Die Kosten des Immobilienunterhalts werden ent­weder pauschal oder nach den tat­sächlich ange­fallenen Aus­gaben berechnet. Grund­sätzlich kann die Pau­schale von 10 bis 20% des Eigen­miet­werts / Miet­ertrags nur bei privat gehaltenen Immo­bilien ab­ge­zogen werden. Ansonsten be­stimmen kanto­nale Gesetze, welche Art der Kosten­berechnung möglich ist. Wenn Sie zwischen den beiden Methoden wählen können, lohnt sich eine Gegen­über­stellung, um den höchsten Steuer­abzug zu erhalten.


Renovationen – Nachweis für die Steuer­er­klärung

Bei Renovationen ist entscheidend, ob und in welchem Um­fang ein Mehr­wert der Liegen­schaft erzielt wird. Eine trans­pa­rente Dekla­ra­tion hilft dem Steuer­kommissär bzw. der Steuer­kom­mis­särin, wes­halb Sie diese Unter­lagen der Steuer­erklärung beilegen sollten:

  • Aufstellung der Rechnungen von Lie­feran­tinnen und Hand­werkern
  • Fotos vor und nach der Renovation
  • Beschreibung der ausgeführten Ar­beiten

Es empfhielt sich, kleine Renova­tionen in einer Steuer­periode durch­zu­führen, falls die tat­säch­lichen Kosten höher sind als der Pau­schal­abzug. Somit werden Sie mit der effek­tiven Kosten­berechnung den opti­malen Steuer­abzug erreichen.

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