Steuererklärung 2015 - Nur kein Stress

Steuererklärung

Bis spätestens 31. März 2016 muss die ausgefüllte Steuererklärung für das Steuerjahr 2015 eingereicht werden. Wer dies bis heute noch nicht gemacht hat, kann eine Fristerstreckung beantragen und spart damit viel Zeit und Nerven.

Aktuelle Steuererklärung und Fristverlängerung

Wer kennt es nicht. Gegen Ende des Jahres flattern in regelmässigen Abschnitten Jahresabschlüsse, die Steuerklärung mit einer ausführlichen Wegleitung sowie weitere wichtige Dokumente ins Haus. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Steuererklärung auszufüllen ist. Dennoch lässt sich diese Pflicht anfangs ohne weiteres aufschieben. Ende März wird diesem Aufschub ein jähes Ende gesetzt.

Häufig wird versucht, kurz vor Ende der Frist die Aufgabe an einen Steuerberater bzw. Treuhänder zu übergeben. Im März sind jedoch viele Treuhänder voll ausgelastet und können keine neuen Aufträge mehr annehmen. Es empfiehlt sich deshalb vor dem 31. März, eine Fristverlängerung beim zuständigen Gemeindesteueramt zu beantragen. Eine Auflistung der Fristverlängerungen für natürliche und juristische Personen in den jeweiligen Kantonen finden Sie hier. Damit kann man stressfrei die Steuererklärung ausfüllen oder bei Bedarf einen Steuerberater beauftragen.

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Steuerliche Änderungen

Am 01. Januar 2016 sind einige Änderungen in der Steuergesetzgebung in Kraft getreten, die für das Steuerjahr 2016 gültig werden:

  1. Aus-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten: Während bis jetzt nur berufsorientierte Weiterbildungskosten abgezogen werden konnten, gilt dies neu, bei einer Obergrenze von 12’000 Schweizer Franken pro Steuerperiode, für alle beruflichen Aus- , Weiterbildungs- und Umschulungskosten. Die Festlegung der Obergrenze ist Aufgabe der jeweiligen Kantone.
     
  2. Pendlerabzüge: Bei der direkten Bundessteuer kann man neu maximal 3’000 Schweizer Franken als Fahrtkosten abziehen. Die Festlegung der Obergrenze ist auch hier Sache der Kantone (z.B. SG 3’665 Schweizer Franken, AR 6’000 Schweizer Franken). Im Kanton Zürich ist die Regelung noch ausstehend.
     
  3. Begrenzung der Personengruppe Expatriates: Bis jetzt konnten alle ausländischen leitenden Angestellten oder Spezialisten, die vorübergehend in der Schweiz tätig sind, Abzüge geltend machen. Neu können z.B. Wohnkosten nur dann abgezogen werden, wenn die jeweilige Person eine Wohnung für den Eigengebrauch im Ausland besitzt.
     
  4. Negativzinsen: Im Kanton Zürich können Negativzinsen neu als Vermögensverwaltungskosten geltend gemacht werden.
     
  5. Kalte Progression: Die Inflation ist seit mehreren Jahren negativ. Aus diesem Grund wird 2016 kein Ausgleich vorgenommen.
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Madeleine Hiltebrand ist bei GRYPS Offertenportal AG im Bereich Content und Leadmanagement.
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