Hardware as a Service (HaaS)

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Hardware as a Service – Auswahlhilfe

Hardware-as-a-Service (HaaS) – auch PC-as-a-Service (PCaaS) oder Device-as-a-Service (DaaS) genannt – meint die Miete, Konfiguration und Wartung von mobilen sowie stationären Geräten wie PC im Abo-Modell. Bei HaaS übernimmt ein IT-Anbieter diese Aufwände:

  • Einkauf, Bereitstellung und Konfiguration gewünschter Hardware (Device-Management)
  • Wartung, Support und Ersatz defekter Hardware
  • Weitere Dienstleistungen wie Software Management, Client Engineering, Rollout-Planung u.v.m. je nach Abo-Modell möglich

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HaaS (Hardware as a Service) – Übersicht

Hardware-as-a-Service bedeutet, dass Geräte (wie Computer, Notebook, Spezialgeräte, Workstations etc.) und meistens auch passende Software sowie Dienstleistungen für das Unternehmen als Abo gemietet oder geleast werden. Die Geräte werden durch den Anbieter gewartet und bei Bedarf ausgetauscht. Dabei wird Hardware as a Service jeweils an die unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst. Für HaaS gibt es weitere Begriffe, die eine ähnliche Bedeutung haben und im selben Kontext verwendet werden:

  • PCaaS – PC as a Service
  • Daas – Device as a Service

Hardware-as-a-Service gewinnt laufend an Beliebtheit. Laut einer Studie des IDC (International Data Corporation) wird für das Jahr 2020 prognostiziert, dass 12-15% aller erworbenen Laptops und PCs weltweit (geschäftlich sowie privat) Teil einer Hardware-as-a-Service-Lösung sind.

 

Um direkt zum Abschnitt zu springen, der Sie interessiert, nutzen Sie diese Links:
 
✓ Was ist das Basis-Angebot bei HaaS-Dienstleistern?

✓ Welche Varianten und Optionen gibt es bei HaaS-Anbietern?

✓ Welche Vorteile entstehen durch Hardware-as-a-Service?

✓ Welche Bedeutungen hat DaaS?

✓ Kostenbenchmark: Wie viel kostet Hardware-as-a-Service?

✓ Für welche KMU eignet sich Hardware-as-a-Service?
 


Hardware as a Service – HaaS Basisangebot

Der Umfang der Hardware-as-a-Service-Dienstleistungen variiert von Anbieter zu Anbieter. Dieses Basisangebot findet sich bei den meisten Anbietern für Device as a Service im Abo-Modell:

  • PC, Laptop, Mobile Devices
  • Konfiguration der Geräte
  • Software für die Geräte
  • Wartung, Support und Ersatz für defekte Geräte
  • Erhöhung und Reduzierung der Anzahl Geräte nach Bedarf
  • Umsteigen auf andere / neuere Gerätemodelle nach Bedarf (die Fristen für den Austausch variieren, manche Anbieter erlauben einen Gerätewechsel erst nach 3-4 Jahren)

Je nach Bedarf können Sie auch nur einzelne Services beanspruchen.


Hardware as a Service – HaaS Varianten & Optionen

Neben dem oben aufgeführten Basisangebot gibt es Anbieter, die weitere Dienstleistungen anbieten:

  • Device-Management
  • Rollout-Planung und -Umsetzung
  • Client-Engineering
  • Technische Überwachung der Geräte, z.B. mit automatischer Lieferung von Ersatzbatterien bei Abnahme der Batteriekapazität
  • On-Site und Remote Services während des Betriebs der Geräte
  • Weitere Managed Services
  • komplette Auslagerung der IT Soft- und Hardware


Hardware as a Service – HaaS Vorteile

Einbindung bestehender Geräte: Bereits gekaufte Geräte können problemlos in eine Hardware-as-a-Service-Lösung integriert werden, solange diese noch für die Anforderungen Ihres Unternehmens genügen.

Skalierbarkeit: Bei Bedarf kann der Bestand der Geräte erhöht, resp. reduziert werden.

Flexibilität: Nach einer vereinbarten Frist können die Geräte gegen neuere / andere Geräte ausgetauscht werden. Neue Gerätetypen und Hardware-as-a-Service-Dienstleistungen können nach Bedarf hinzugebucht werden.

Entlastung der IT-Abteilung: Alle Problembehebungen bezüglich der Geräte im Einsatz können mit dem Hardware-as-a-Service-Modell ausgelagert werden und entlasten somit Ihre interne IT Abteilung. So können sich Ihre IT-Spezialisten auf Projekte konzentrieren, die für die Zukunft des Unternehmens wichtig sind.

Die Konfiguration vom gewünschten Gerät sowie Softwareinstallationen können bei einigen Anbietern in einem automatischen Prozess definiert werden. So bekommt ein neuer Mitarbeiter seine Geräte und muss sich nur anmelden, das Setup geschieht dann vollautomatisiert. Dasselbe gilt bei Ersatz für defekte Geräte.

Effizienz / Produktivität: Nicht nur Ihre IT-Abteilung wird entlastet, die von Störungen betroffenen Mitarbeiter können sich auch schneller wieder Ihrer Arbeit widmen.

Device Management: Einige Anbieter ermöglichen die Überwachung der technischen Aspekte aller Geräte im Abo. So sieht der Kunde in einer Übersicht den Zustand aller Geräte. Bei abfallender Effizienz der Batterieleistung, zum Beispiel eines Laptops, kann der Anbieter automatisch den Versand einer neuen Batterie an die betroffene Person im Unternehmen organisieren.

Cash Flow Management: Die Kosten für die teure Anschaffung von Hard- und Software entfällt und man bezahlt nur für das, was man wirklich braucht. So kann ein Unternehmen sparen, da die Ausgaben mit Hardware as a Service über Jahre hinweg verteilt und benötigte Ressourcen effizienter eingeplant werden. Unternehmen profitieren durch HaaS-Lösungen zudem von einer höheren Liquidität.


DaaS – Desktop-, Data- oder Device-as-a-Service?

Für HaaS (Hardware as a Service) gibt es weitere Begriffe wie PCaaS (PC as a Service) und Daas (Device as a Service), die im selben Kontext verwendet werden.

Das Akronym “DaaS” stiftet dabei häufig Verwirrung, weil es für diese Begriffe als Abkürzung verwendet wird:

Die aufgezählten Services beinhalten nicht dieselben Dienstleistungen:

Device-as-a-Service / Hardware-as-a-Service beinhaltet die Miete, resp. das Leasing, die Wartung und den Austausch von Geräten sowie Software im Unternehmen und viele weitere Dienstleistungen (siehe oben).

Data-as-a-Service beinhaltet die Bereitstellung von Daten für Unternehmen im Abo-Modell. Dabei handelt es sich um Daten, die für den Erfolg des Unternehmens ausschlaggebend sind.

Desktop-as-a-Service ist eine cloud-basierte Dienstleistung, die virtuelle Desktops bereitstellt. Diese werden auf einer sogenannten Virtual Machine (VM) installiert und simulieren einen eigenen PC-Desktop. Dabei ermöglicht ein Server durch mehrere VMs PC-Desktops für Ihre Mitarbeiter.


KMU Kosten Benchmark – Hardware as a Service Vergleich Kosten

GRYPS ist das grösste Offertenportal der Schweiz und findet für KMU und Private die passenden Anbieter. Damit Sie eine Vorstellung haben, mit welchen durchschnittlichen Kosten Sie für Hardware as a Service im Gegensatz zur Hardware Inhouse rechnen müssen, befragte GRYPS IT-Anbieter in der Deutschschweiz anhand von zwei Beispielen nach ihren Preisen.


Kosten über 3 Jahre für Hardware as a Service vs. Hardware Inhouse

Während sich die Kosten inkl. Installation für den Hardware-Kauf auf durchschnittlich 51'800 CHF belaufen, sind es bei Hardware as a Service hochgerechnet auf drei Jahre, der zu erwartenden Lebensdauer von PC-Hardware, 74’550 CHF.

Die einmaligen Installationskosten kommen exklusiv dazu und belaufen sich bei beiden Kostenmodellen auf einen ähnlichen Betrag von im Schnitt 6'500 CHF.

Der Kostenunterschied erklärt sich dadurch, dass beim Hardware-as-a-Service-Modell der Wartungsvertrag bereits im Preis inbegriffen ist, dieser kann beim klassischen Hardware-Kauf hinzukommen.

Mit dem inbegriffenen Wartungsvertrag bei der Hardware as a Service-Lösung können Installationen, Backups und System-Updates an den externen IT-Dienstleister ausgelagert werden. Das spart der internen IT nicht nur Arbeit, sondern dem Mitarbeiter auch Wartezeit, denn einen schnellen Support muss der HaaS-Anbieter gewährleisten können.



Für welche KMU eignet sich Device as a Service bzw. HaaS?

Unternehmen, die vor allem langfristig Kosten sparen möchten, sind bei Hardware as a Service womöglich falsch. Das sollte bei der Anschaffung von Hardware aber nicht im Fokus stehen. Wichtiger ist es, sein Unternehmen genau zu kennen und die richtige IT-Strategie dafür zu finden. DaaS lohnt sich klar für Firmen, die intern keine IT-Kapazitäten für Installationen, Wartung und Reparaturen hergeben können oder möchten. Die Dienstleistung von DaaS/HaaS überzeugt vor allem durch die schnelle Verfügbarkeit eines IT-Partners, der sich unkompliziert um die IT-Infrastruktur kümmert – ob nun ein Gerät defekt ist, neue Mitarbeiter eingestellt werden oder die ganze Hardware erneuert werden muss. Vor allem mittlere bis grosse Unternehmen können durch DaaS ihre Effizienz massiv steigern. Kleine Unternehmen müssen sich überlegen, ob sie eine solche Dienstleistung wirklich benötigen und in jedem Fall die Verträge genau prüfen. Schliesslich möchte keiner nach sechs Monaten in einem 5-Jahres-Vertrag feststellen, dass sich die Dienstleistung gar nicht rechnet.

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