Zutrittskontrolle

Zutrittskontrolle Medien

Zutrittskontrolle Medien, Zutrittsmedien oder auch Identmedien fungieren als “Schlüssel” für eine elektronische Schliessanlage. Es gibt verschiedene Medien, die miteinander kombinierbar sind, um damit die Sicherheit zu erhöhen.

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Zutrittskontrolle Medien – Arten

Als Identifikationsmedien der Zutrittskontrolle in Büro- und Industriegebäuden oder Einfamilienhäusern dienen unter anderem:

  • Zutrittsbadge
  • PIN
  • Biometrische Zugangskontrolle (z. B. Fingerprint Türöffner)
  • Persönliche Kontrolle durch Pförtner

 

 

 

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Zutrittsmedien – Medien fürs elektronische Türschloss

Es gibt verschiedene Arten von Zutrittsmedien (Identmedien), die als Berechtigungsnachweis dienen und den Zutritt in Ihr Gebäude gewährleisten. Die häufigsten davon sind:

Badge

Badges, Schlüsselringe oder Schlüsselanhänger arbeiten mit Transpondern (RFID-Chips), die der Identifikation dienen. Bei der RFID Zugangskontrolle befindet sich ein Transponder in der Karte oder dem Anhänger, welcher von einem Lesegerät erkannt wird. Wenn ein Zutrittsbadge verloren geht, kann dieser aus dem System gelöscht werden, um einen Missbrauch zu verhindern.

PIN

Ein PIN bzw. ein Passwort kann als (geteilter) Zugangscode für einen Bereich oder als persönliches Identifikationsmittel eingesetzt werden. Ersteres verursacht weniger administrativen Aufwand, da der Code von mehreren Personen benutzt werden kann und kaum von allen Personen gleichzeitig vergessen wird. Letzteres ermöglicht es, die Bewegung von Mitarbeitern nachzuvollziehen und erlaubt es, Zugänge dynamisch zu beschränken.

Biometrische Zugangskontrolle

Biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Iris-Scans sind Identifikatoren, die nicht an andere Personen weitergegeben oder imitiert werden können. Sie bieten eine hohe Sicherheit und Flexibilität. Inspiriert vom asiatischen Markt ist auch der Scan von Handvenen als biometrische Zutrittsbarriere auf dem Vormarsch. Vorteile biometrischer Daten sind, nebst der hohen Sicherheit, dass kein Schlüssel oder dergleichen mitgenommen werden muss. Beachtet werden müssen jedoch die Datenschutzregeln bei biometrischer Datenerfassung. Der Fingerprint Türöffner wird im privaten Gebrauch immer häufiger eingesetzt.

Persönliche Zutrittskontrolle durch Pförtner

Die persönliche Kontrolle durch einen Pförtner ist vergleichsweise teuer. In Kombination mit anderen Identifikationsmitteln erhöht sich aber die Sicherheit massiv. Für hochsensible Bereiche kann sich ein solcher Mehraufwand jedoch lohnen.

Zutrittskontrollsystem – Vor- & Nachteile der einzelnen Zutrittsmedien

Zutrittsmedium Vorteile Nachteile
Zutrittsbadge günstig, erweiterbar Fälschungen, Diebstahl oder Verlust möglich
PIN Code einfache Installation Code kann vergessen werden
Biometrische Daten sicher  teuer, aufwändige Installation
Persönliche Kontrolle persönlich, sehr hohe Sicherheit teuer, erfordert Personal

Beispiele für Zutrittskontrolle Offertanfragen

Branche, Grösse Anforderungen

Hotelbetrieb, 
100 Personen

Eine AG aus dem Architekturbereich sucht für ein Hotel und die eigenen Räumlichkeiten eine Zutrittskontrolle. Man möchte circa 60 Hoteltüren und 40 Türen im eigenen Betrieb mit der Zutrittskontrolle ausstatten. Man würde die Konsolen gerne selber an den Türen montieren. Die Türen sind bereits vorhanden. Die Software soll eine Schnittstelle zu einem Hotel PMS haben.

Verkehrstechnik,
150 Mitarbeiter

Die AG in der Schienenverkehrstechnik möchte ein integriertes Zeiterfassungs- und Zutrittskontrollsystem. Gewünscht ist vorzugsweise ein biometrisches System, Zutrittsbadges kommen auch in Frage. Es wird vorläufig nur ein Terminal benötigt. Mitarbeiter, die auswärts sind, sollten die Zeit auch online erfassen können. Als Option hätte man gerne auch eine Zutrittskontrolle offeriert für eine Türe und eine Schiebetüre. Das Budget wurde noch nicht definiert. Die GL ist aber bereit, grosszügig zu investieren.