Service-Level-Agreement für Unternehmen

Kostenlos und unverbindlich Offerten anfordern

So funktioniert’s

  • Fragen beantworten
  • Offerten erhalten
  • Passenden Anbieter auswählen
Fragebogen
Frage 1 von 5

Zeitsparend: mit 1 Anfrage mehrere Offerten erhalten und vergleichen

Unabhängig: Gryps steht Ihnen im gesamten Prozess als unabhängiger Berater zur Seite.

Preiswert: Top-Angebote durch Offertenvergleich

Eine Auswahl unserer Partner:

DAP IT-Solutions – Gryps-Partner

etrex GmbH – Gryps-Partner

Intecso AG – Gryps-Partner

CSF Computer Solutions Facility AG – Gryps-Partner

netfon – Gryps-Partner

igeeks AG – Gryps-Partner

Alles, was Sie über SLAs wissen müssen

Ein SLA (Service-Level-Agreement) regelt die Leistung, Qualität und den Umfang von IT-Services zwischen Ihrem Unternehmen und einem IT-Anbieter. Mit Gryps erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Offerten von passenden IT-Anbietern. Füllen Sie dazu einfach unseren Fragebogen aus.

Hier erfahren Sie zudem mehr über die Bestandteile eines SLA.

Visualisierung einer IT-Infrastruktur

Die Vertragsbausteine eines SLA für KMU

Das Service-Level-Agreement legt die exakten Leistungsaufträge der IT-Dienstleistung oder des Produkts fest. Dank der klar definierten Leistungsansprüche sind die Verantwortlichkeiten, Abläufe und Kosten transparent geregelt.

Ein IT-Service-Level-Agreement für KMU sollte diese Punkte beinhalten:

1. Serviceart: Welchen Service beinhaltet das Angebot? Beispiel: Serverbetrieb 24/7, mit Service zu Bürozeiten und Wartungen in der Nacht.

2. Leistung: Wie genau sehen die Leistungskriterien für den Service aus? Wichtig sind etwa die vereinbarten Aufgaben, die Reaktionszeit bei Fehlern, Wartungszeiten und Ziele. Wie viel Zeit (in Prozent) ist die Dienstleistung verfügbar? (Uptime) Beispiel: Höchstens 12 Serverwartungen im Jahr, Server sind 99,8% der Zeit online.

3. Reporting: Wie wird die Leistung des Anbieters dokumentiert? Wie kommt der Kunde an diese Informationen? Beispiel: Der IT-Anbieter erstellt jeden Monat eine Performance-Statistik, die der Kunde oder die Kundin jeweils beim Anbieter bestellen muss.

4. Problembehandlung (Incident Management), Reaktionszeit: Wie schnell muss der Anbieter auf eine Problemmeldung (Incident) reagieren? Wem und in welcher Form muss das Problem gemeldet werden? Beispiel: Rückmeldezeit im Störungsfall: 30 min., Interventionszeit remote: 4 h, Interventionszeit vor Ort: 6 h. Störungen können per Telefon oder online mit Angabe der Prioritätsstufe gemeldet werden.

 

IT-Services-Konzept, Abbildung von Händen und Laptop
Ein SLA schafft eine vertragliche Grundlage für die Zusammenarbeit und bietet beiden Parteien Rechtssicherheit. Dies ist besonders wichtig bei Konflikten oder Leistungsmängeln.

5. Problemlösung, Fehlerbehebungsdauer: Zieldauer, maximale Dauer? Wie wird während der Störung informiert? Beispiel: Problem ist in höchstens 24 h behoben. Angestrebte Behebungszeit ist 2 h, Ansprechperson beim IT-Service ist X, im Unternehmen ist es Y.

6. Sicherheit: Wie werden die Sicherheitskriterien definiert? Beispiel: Festlegung der Prozeduren im Falle von sicherheitskritischen Vorfällen.

7. Sanktionen: Was passiert, wenn der Anbieter diese Vorschriften nicht einhalten kann? Beispiel: Strafzahlung des Anbieters.

8. Vertragsmodalitäten: Wie lange ist das SLA gültig und wie viel im Voraus muss gekündigt werden? Sind Vertragsanpassungen während der Laufzeit möglich? Beispiel: Kündigungsfrist 2 Monate, Mindestvertragsdauer 3 Jahre, Vertragsinhalt kann jährlich angepasst werden.

9. Verschiedene Servicelevels: Zum Teil werden verschiedene Servicelevels vereinbart, die sich meist auf die Intensität und Geschwindigkeit der Wartung und der Problemlösung beziehen. Beispiel: Stufe 1: Interventionszeit 6 h, Stufe 2: Interventionszeit 4 h, Stufe 3: Interventionszeit 2 h.

Tipps der Gryps-EinkaufsberaterDas Service-Level-Management – also die effektive Abwicklung der Dienstleistungen – kann je nach IT-Anbieter variieren. Ein Vergleich lohnt sich.

Service-Level-Agreements sind oft umfangreiche Vertragswerke, die genauen Formulierungen können ausschlaggebend sein. Deshalb lohnt es sich insbesondere bei grossen, unternehmenskritischen Projekten, bei der Erstellung juristische Hilfe einzuholen.

10. Serviceüberwachung und Monitoring: Wie wird die Servicequalität kontinuierlich überwacht? Beispiel: Echtzeit-Monitoring des Servers mit automatisierten Alarmmeldungen.

11. Verfügbarkeit und Skalierbarkeit: Wie flexibel ist der Anbieter bei wachsendem Bedarf? Beispiel: Skalierbare IT-Infrastruktur, die innerhalb von 24 Stunden an veränderte Anforderungen angepasst werden kann.

12. Schulungen und Support für Mitarbeitende: Werden Mitarbeitende in die Nutzung der IT-Systeme eingeführt? Beispiel: Regelmässige Schulungen für Mitarbeitende, Support für Endnutzer während den Bürozeiten.

13. Backup und Disaster Recovery: Welche Prozesse gibt es für Backups und Notfälle? Beispiel: Tägliche Backups und garantierte Wiederherstellungszeit von maximal 4 Stunden nach einem Systemausfall.

14. Vertraulichkeit und Datenschutz: Wie wird der Datenschutz gewährleistet? Beispiel: Einhaltung der Datenschutzrichtlinien gemäss Schweizer DSG sowie gegebenenfalls der EU-DSGVO, Datenverschlüsselung auf allen Ebenen.

15. Technologie-Updates und Innovationen: Wie bleibt der Service auf dem neuesten Stand? Beispiel: Jährliche Software-Updates und Implementierung neuer Technologien zur Effizienzsteigerung.

16. Vertragliche Exit-Strategien und Übergangspläne: Wie läuft der Wechsel zu einem neuen Anbieter ab? Beispiel: Detaillierter Übergangsplan, der sicherstellt, dass alle Daten innerhalb von 30 Tagen migriert werden.

17. Eskalationsmanagement: Was passiert, wenn ein Problem nicht rechtzeitig gelöst wird? Beispiel: Eskalationsstufen mit Reaktionszeiten von 2 Stunden bis hin zur höchsten Managementebene.

18. Kostenstruktur und Flexibilität: Gibt es flexible Preismodelle? Beispiel: Pay-as-you-go-Modell für zusätzliche Leistungen, mit klaren Kostenobergrenzen und transparenter Abrechnung.

Illustration eines komplexen IT-Projektes
Ein Service-Level-Agreement (SLA) ist eine Vereinbarung zwischen einer Dienstleisterin und einem Kunden, die die Qualität und den Umfang der zu erbringenden Dienstleistungen festlegt.

Checkliste für Service-Level-Agreements

Mit diesen Fragen decken Sie die wichtigsten Elemente eines Service-Level-Agreements ab:

  • Nach welchen Kriterien wird die Einhaltung der Leistung gemessen?
  • Lassen sich diese Kriterien objektiv messen?
  • Sind die Leistungen exakt formuliert oder gibt es Interpretationsspielraum?
  • Was sind die Konsequenzen bei schlechter Erfüllung und bei Nichterfüllung?
  • Wie sind die Tarife ? Gibt es ein Kostendach?
  • Wie sind Ausfälle geregelt, die Sie als Kunde oder Kundin nicht zu verantworten haben?
  • Haben Sie eine Mitwirkungspflicht? Wenn ja, ist diese klar geregelt?
  • Gibt es andere Vereinbarungen, die im Widerspruch zum SLA stehen?

SLA-Überprüfung und -Anpassung

Die Marktbedingungen verändern sich im Laufe der Zeit und mit ihnen die Bedürfnisse Ihres KMU. Deswegen lohnt es sich, das einmal erstellte SLA auch später immer mal wieder zu bearbeiten. So ist es etwa nach Software- oder Hardware-Updates sinnvoll, die Abläufe des SLA zu kontrollieren und wenn nötig das Service-Level-Management neu zu definieren. Auch veränderte Prozesse innerhalb Ihres Unternehmens oder die Ausrichtung auf neue Angebote können Anpassungen des SLA nach sich ziehen.

Mehr über die Aufgaben, die ein IT-Dienstleister im Rahmen eines SLA für Sie übernehmen kann, erfahren Sie auf unser Übersichtsseite zu IT-Services .


Zuletzt aktualisiert am: 19.05.2026 von Cheyenne Spycher

Häufig gestellte Fragen

Faktoren wie Leistungsumfang, nötiges Know-how, Supportzeiten etc. beeinflussen die Kosten. Für SLA für IT-Services sind meist jährliche Fixbeträge zu bezahlen. Zusätzliche Aufwände, die nicht im Service-Level-Management integriert sind, werden auf Stundenbasis abgerechnet. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Kostenübersicht.

Für kleine Firmen mit unregelmässigem Bedarf an IT-Dienstleistungen ist es nicht immer sinnvoll, für die Zusammenarbeit mit einer IT-Firma ein SLA aufzusetzen. Da empfiehlt es sich, mit dem IT-Partner auch eine Regelung zu finden, nach der nur geleistete Stunden (Zeit und Material) zu einem definierten Stundensatz in Rechnung gestellt werden. Ist ein Ausfall der IT oder des Servers jedoch kritisch für die Geschäftstätigkeit Ihres KMU, ist ein Service-Level-Agreement unerlässlich.

Es lohnt sich für Ihr Unternehmen, die Performance der geleisteten IT-Services regelmässig erfassen zu lassen. So können Sie überprüfen, ob das SLA Ihre Bedürfnisse auch bei sich verändernden Marktbedingungen nach wie vor optimal abdeckt und ob Sie wirklich nur die Leistungen bezahlen, die für Ihr KMU sinnvoll sind.

Brauchen Sie Hilfe bei Ihrer Beschaffung?

Unsere KMU-Einkaufsexperten freuen sich auf den Kontakt mit Ihnen und beantworten gerne Ihre Fragen.

Caroline Schupp

Caroline Schupp

Leiterin Einkaufsberatung

Service-Level-Agreement für Unternehmen
Kostenlos und unverbindlich Offerten anfordern
Offerten anfordern

Kostenlos und unverbindlich
Offerten anfordern