Gemeinsam(e) Ziele erreichen: Gesund und motiviert zum Firmenlauf

Mitarbeiterführung ist eine komplexe Angelegenheit, sie erfordert gleichzeitig Feingefühl und Durchsetzungsvermögen. Nicht zu vergessen die notwendige Übersicht, um alle Belange des Teams im Auge zu behalten – wie Zufriedenheit, Motivation, Gesundheit. Nur wenn es den Mitarbeitern gut geht, kann es auch dem Unternehmen gut gehen. Dann lassen sich die gesetzten Ziele wesentlich leichter erreichen und gemeinsame Erfolge feiern. Ohne das gemeinschaftliche Wohlergehen gibt es auch kein wirtschaftliches Wohlergehen. Gemeinsam

Praktischerweise lassen sich diese beiden Fliegen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ganz wunderbar mit einer Klappe schlagen – am besten noch, wenn diese zielgerichtet stattfinden kann. Ein solch gemeinsames Ziel, auf das die Mitarbeiter (möglichst in ihrer Gesamtheit) hinarbeiten, bietet sich beispielsweise mit den immer beliebteren Firmenläufen wie dem B2Run Schweizer Firmenlauf. Sportliche Betätigung und damit eine aktive Verbesserung der Gesundheit lassen sich so mit einer motivierenden Teamerfahrung verbinden. Gewinner sind am Ende alle. Unabhängig von Zeiten und Platzierungen.

Gut für die Firma

Gute Mitarbeiter sind gut für die Firma. Das ist eine ebenso einfache wie wahre Tatsache. Damit sie das sind, müssen sie aber gesund sein. Aus Sicht eines Unternehmens hat das in zweifacher Weise Vorteile: Zum einen steigt mit einer gesunden – und zwar in physischer wie auch psychischer Hinsicht – Belegschaft die Produktivität, was im Ergebnis bessere Umsatzzahlen bedeutet. Zum anderen reduzieren sich dadurch die Absenzen, die zu erheblichen finanziellen Einbussen führen können. Das sind nur zwei der Gründe, die eine Investition in das Betriebliche Gesundheitsmanagement so lohnenswert machen.

Ausserdem ist das BGM die Grundlage für eine positive Gestaltung des Arbeitsumfelds als sogenannter „Friendly Work Space“: Darin enthalten sind nicht ausschliesslich Aspekte, die unmittelbar die körperliche und geistige Gesundheit betreffen, sondern auch andere Faktoren, die zu einem guten Betriebsklima und damit zu einem gesunden Umfeld beitragen können. Hierunter fallen etwa Fragen der Mitarbeiterführung und –motivation, genauso wie die Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls. Betriebliche Sportangebote und Teambuilding lassen sich unter diesem Aspekt gewinnbringend miteinander verbinden. Bestes Beispiel hierfür: Die Beliebtheit von Firmenläufen.

Innere Wirkung, äussere Wirkung

Dabei geht es darum, den Teamgeist durch das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel zu stärken. Nebenbei dienen die Vorbereitung auf und die Teilnahme an einem Firmenlauf der besseren Identifikation mit dem Unternehmen. Auch in anderer Hinsicht können Arbeitgeber davon profitieren, ihren Mitarbeitern die Beteiligung an einem Firmenlauf zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen – denn diese werden es ihren Chefs mit grösserer Zufriedenheit danken. Was wiederum der Mitarbeiterbindung nur zuträglich sein kann.

Die positiven gesundheitlichen Effekte stellen sich dann ganz nebenbei ein und stehen dabei womöglich auch gar nicht mehr so präsent im Vordergrund, dass sie für weniger Sportbegeisterte abschreckend wirken können. Wichtiger sind auf diese Weise zunächst die gemeinsame Zeit mit den Kollegen und der Spass an der Sache selbst.

Darüber hinaus hat die Teilnahme an einem Firmenlauf auch eine positive Aussenwirkung. Solche Events sind eine gute Gelegenheit, das Unternehmen in der Öffentlichkeit zu präsentieren – noch dazu in Verbindung mit den positiven Attributen, die dem Sport allgemeinhin zugeschrieben werden. Das Umfeld bietet sich zudem an, um den Kontakt zu anderen Firmen aufzunehmen oder zu vertiefen. In Zeiten, in denen das Netzwerken immer wichtiger wird, ist das eine Chance, die genutzt werden sollte. 

Gut für die Mitarbeiter

RückenschmerzenEin gemeinsames Projekt wie der Firmenlauf ist aber nicht allein für das Unternehmen als Ganzes ein Gewinn. Wenn es innerhalb des richtigen Rahmens – und ein solcher ist eben ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement – durchgeführt wird, profitiert jeder einzelne Mitarbeiter. In dieser Hinsicht ist allerdings der Gesundheitsaspekt erst einmal wichtiger als etwa die von der Firmenleitung angestrebte Stärkung des Zusammenhalts. Auf der anderen Seite ist die Gesundheitsförderung im Unternehmen ohnehin ganzheitlich, die einzelnen Teilbereiche lassen sich daher nur bedingt getrennt voneinander betrachten – sie greifen letzten Endes für das übergreifende Ziel einer besseren, weil gesünderen Arbeitsumgebung ineinander. Dabei besteht der Vorteil eines betrieblichen Gesundheits- oder konkret Sportprogramms nicht allein in den positiven Ergebnissen (also gesündere Mitarbeiter = produktivere Mitarbeiter = bessere Firmenbilanz). 

Es wirkt unter anderem auch dem Problem entgegen, dass der weitverbreitete Bewegungsmangel, den insbesondere Bürotätigkeiten verursachen, und dessen Folgen zwar als schädlich erkannt werden. Trotzdem fehlt vielen Arbeitnehmern am Ende des Arbeitstages der Antrieb, in ihrer Freizeit etwas dagegen zu unternehmen. Dabei ist ein Ausgleich zum Berufsleben ungemein wichtig. Denn fehlt er, wirkt sich das nicht allein auf das körperliche Wohlbefinden aus – mit dem Resultat, dass sich typische Symptome wie Rückenprobleme, Kopfschmerzen etc. immer weiter verbreiten. Langfristig stehen daneben nämlich Belastungen der Psyche zu befürchten. Das beginnt mit Stress, steigert sich bei unzureichender Berücksichtigung aber schlimmstenfalls zu deutlich schwerwiegenderen Krankheitsbildern wie Depressionen.

Gut für die Motivation

Unter diesen Voraussetzungen kann die betriebliche Gesundheitsförderung schon deutlich bessere Bedingungen schaffen, weil sie eben in ganz verschiedene Bereiche gehen kann, von ergonomischen Arbeitsbedingungen bis zu gesunder Ernährung. Das allein reicht aber immer noch nicht aus, um für den dringend benötigten Ausgleich zu sorgen. Um die inzwischen allseits bekannte „Work-Life-Balance“ tatsächlich wieder ins Lot zu bringen, können betriebliche Sport- und Bewegungsprogramme eine Alternative darstellen.

Mitarbeitermotivation

Die Vorteile für die Arbeitgeber wurden schon aufgelistet, für die Arbeitnehmer sind solche Angebote jedoch ebenfalls aus unterschiedlichen Gründen von Vorteil. Sie erhalten so eine Möglichkeit zum Stressabbau, beugen dem Risiko einer Erkrankung an chronischen Leiden – allen voran Typ-2-Diabetes und Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems – vor und sind so insgesamt, auf körperlicher wie psychischer Ebene, besser auf die Anforderungen des beruflichen Alltags vorbereitet. 

Das bedeutet eben auch mehr Leistungsbereitschaft und mehr Motivation – in erster Linie für die Arbeit. Die gemeinsame Aktivität beim Betriebssport fördert daneben bei manchem Mitarbeiter gleichzeitig die Motivation, sich überhaupt an einem Sportprogramm zu beteiligen. In der Gruppe fällt es vielen schlichtweg leichter, den berüchtigten inneren Schweinehund zu überwinden. Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement lässt sich die Motivation also gleich in verschiedener Hinsicht steigern. 

Selbstmotivation

Tatsächlich ist es genau das, woran die persönliche Gesundheitsförderung in der Freizeit oft scheitert – an der mangelnden Selbstmotivation. Ein „faules Ich“ kann, trotz des bestehenden Wunsches nach einem grösseren Engagement für das körperliche Wohlbefinden und trotz fester Zielsetzungen, häufig genug das entscheidende Hindernis sein. Mit vielen wohl bekannten Folgen wie den oft ergebnislosen – im Sinne einer wirklichen sportlichen Betätigung – Verhandlungen mit sich selbst, bei der keine Ausrede zu fadenscheinig ist, um sie ins Feld zu führen. 

TrainingBei einem gemeinschaftlich festgelegten Ziel sieht das schon wieder ganz anders aus. Denn hier geht es um Teamzusammenhalt und damit zugleich um eine gewisse Verpflichtung. Damit gerade der letzte Punkt nicht doch zum Problem wird, empfiehlt sich im Vorfeld eine persönliche Ansprache der einzelnen Mitarbeiter – ein „Verstecken“ hinter der Gruppe kann so ausgeschlossen werden. Dem sollte dann aber auch eine verbindliche Anmeldung folgen. Das ist immer noch keine Garantie dafür, dass nicht doch noch der eine oder andere Teilnehmer unter Angabe wüster Ausreden abspringt. Darauf sollten sich die Verantwortlichen einstellen. Bei den meisten wird der Name auf dem Anmeldeformular aber den gewünschten „Jetzt-ziehe-ich-das-auch-durch“-Effekt haben.

So wichtig der Teamgedanke ist, es gilt trotz allem immer die jeweiligen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Belastbarkeiten der einzelnen Teilnehmer zu berücksichtigen. Ambitionierte Läufer, die nicht nur mit Fabelzeiten und massig abgerissenen Kilometern, sondern auch mit Fachwissen glänzen und die Teamkollegen mit Vorträgen über die Spielarten des Fussauftritts beeindrucken können, kommen hier sehr wahrscheinlich mit unbedarften Laufanfängern zusammen. Was kein Nachteil sein muss, denn letztere können in vielerlei Hinsicht von den Erfahrungen der Fortgeschrittenen und Experten profitieren. Dennoch gilt es, sowohl bei der Gestaltung der gemeinsamen Trainingseinheiten wie auch bei der Auswahl des Wettbewerbs auf die individuellen Unterschiede zu achten. Und dabei nicht zu vergessen, dass gerade bei einem Firmenlauf vieles deutlich wichtiger ist als der sportliche Erfolg.

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