Gesundheitsförderung:
Eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Unternehmen
 

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Bewegungsmangel ist heutzutage das grösste Gesundheitsproblem am Arbeitsplatz: Haltungsschäden, einseitige körperliche Belastungen oder Übergewicht sind nur einige der Folgen. Verbunden mit einer ungesunden Ernährung wirken sich diese Probleme zusätzlich auf die mentale Gesundheit aus und sind deshalb gleich doppelt gefährlich. Bereits einige wenige Änderungen im Arbeitsalltag könnten jedoch motivierend auf Mitarbeiter wirken und Ausfälle verhindern.

Arbeitsunterbrüche nutzen: Energie tanken durch Bewegung und frische Luft

Einen Grossteil des Tages verbringen wir bei der Arbeit. Bei vorwiegend sitzender Tätigkeit ist so ein Mangel an Bewegung vorprogrammiert. Dabei vergessen wir, dass kurze Arbeitsunterbrüche und Bewegung die Konzentrationsfähigkeit besonders ankurbeln. Bereits kleine Änderungen können eine grosse Wirkung zeigen:

  • Fünf Minuten pro Stunde genügen, um frische Energie zu tanken. Ein paar Schritte durchs Büro entlasten nicht nur den Bewegungsapparat, sie gönnen auch den Augen eine Pause vom Bildschirm.
  • Kurze Streck- und Dehnübungen lösen Verspannungen. Die Suva hat zur Förderung der Fitness am Arbeitsplatz ein speziell auf Büroangestellte zugeschnittenes Wochenprogramm entwickelt.
  • Frische Luft fördert die Konzentrationsfähigkeit und entspannt. Deshalb: Regelmässig das Büro lüften und die Pausen möglichst an der frischen Luft verbringen.
  • Geben Sie Mitarbeitern Möglichkeit zur Erholung, indem Sie z.B. zu bestimmten Zeiten den Pausenraum zum Yogaraum umgestalten.
  • Damit der Körper auch während der Arbeit entlastet wird, lohnt sich die Investition in ergonomische Buromöbel und Arbeitsmittel. Sie wirken Haltungsschäden entgegen und verhindern Verspannungen oder Sehenüberlastungen.
     
Gesundes Essverhalten fördern

Büroarbeit mag zwar anstrengend sein, sie verbrennt aber kaum Kalorien. Es empfiehlt sich deshalb, während der Arbeit auf kalorienreiche Kost zu verzichten und ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen. Obwohl grundsätzlich ein jeder selber für seine Ernährung verantwortlich ist, werden gesunde Angebote viel eher genutzt, wenn der Arbeitgeber diese bereitstellt. Ermutigen Sie so die gesunde Ernährung Ihrer Mitarbeiter:

  • Ausreichend trinken hält wach und verhindert Kopfschmerzen. Viele Unternehmen stellen Ihren Mitarbeitern deshalb Wasserflaschen oder einen Wasserspender zur Verfügung.
  • Stellen Sie frisches Obst als Pausensnack bereit. Dieses liefert gesunde und langanhaltende Energie.
  • Frische und gesunde Verpflegung kann auch in selbst befüllten Verpflegungsautomaten angeboten werden.
  • Die Mittagspause kann gut als Zeit für Regeneration, Kontakt und Austausch genutzt werden. Einen gemütlichen und hellen Pausenraum sollten Mitarbeitende dem Essen am Arbeitsplatz vorziehen.
     
Im Zweifel hilft ein Experte weiter

Gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind der Schlüssel zu einer gesunden und nachhaltigen Betriebsentwicklung. Das erkennen Unternehmen zunehmend an. Trotzdem führen im selben Ausmasse wie Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen auch psychische Probleme zur Krankschreibung. Ist das Betriebsklima von überhöhtem Leistungsdruck und Rivalitäten oder gar Mobbing geprägt, können die Zustände aus eigener Kraft oft nicht mehr verbessert werden oder es bestehen zur Problemlösung schlicht keine Kapazitäten. In diesem Fall sollte man erwägen, einen externen HR-Dienstleister herbeizuziehen. Mit seinem Know-how kann er ein Gesundheitsmanagement und gesundheitsfördernde Arbeitsstrukturen im Betrieb einführen. Dazu gehören unter anderem die korrekte Erfassung der Arbeitszeiten und die Einhaltung fester Pausen, oder auch die Sensibilisierung für Mobbing und Konkurrenzdenken durch Workshops und Coachings.

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Michaela Zellnig arbeitet bei der GRYPS Offertenportal AG in den Bereichen Content Creation, SEO und Leadmanagement.

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