BVG

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Pensionskasse Vergleich Schweiz

Die Pensionskasse in der Schweiz muss für AHV-pflichtige Angestellte mit einem Jahreseinkommen ab 21'330 CHF [Stand 2019] abgeschlossen werden. Suchen Sie für Ihr Unternehmen eine passende Pensionskasse, dann nutzen Sie ganz einfach unseren Onlinefragebogen und finden Sie so in kurzer Zeit kostenlos bis zu 3 passende Anbieter.

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Pensionskasse BVG – Übersicht und Vergleich

Die Pensionskasse ist die zweite Säule unseres Drei-Säulen-Prinzipes. Eine Pensionskasse in der Schweiz muss für Angestellte abgeschlossen werden, wenn

  • der Mitarbeiter AHV-pflichtig ist.
  • das Jahreseinkommen höher als 21’330 CHF ist.
  • der Mitarbeiter nicht bereits in einer Haupttätigkeit BVG-versichert ist.

Achtung: Für Selbstständige (Inhaber Einzelfirma) ist der Abschluss an eine Pensionskasse in der Schweiz nicht obligatorisch. Inhaber können sich der Pensionskasse der Mitarbeiter anschliessen oder auf eine Lebensversicherung (Säule 3a) zurückgreifen.
 

Checkliste Pensionskasse für KMU

Beim Vergleich der Pensionskasse gibt es einige Punkte zu beachten, da sich die Angebote vom Aufbau her stark unterscheiden können. Diese Fragen erleichtern Ihnen den Pensionskassen Vergleich:

  • Möchten Sie mit der Versicherung eher viel oder wenig sparen?
  • Haben Sie und Ihre Mitarbeiter Partner und oder Kindern, die Leistungen bei Tod oder Invalidität erhalten sollen? 
  • Möchte man den Koordinationsabzug geltend machen und dafür geringere Leistungen erhalten oder wird der vollständige Lohn der Angestellten versichert?
  • Lohnt sich eine Kaderversicherung oder ein spezieller Mitarbeiterplan?

Um den Vergleich einfacher zu gestalten, haben wir einen Pensionskasse-Blogbeitrag erstellt, mit weiteren wichtigen Punkten zu BVG Offerten.
 

Spar- und Risikoteil der Pensionskasse BVG

Die Pensionskasse in der Schweiz teilt sich in einen Spar- und Risikoteil auf.

Pensionskasse – Sparteil 

Der Sparteil der Pensionskasse umfasst die finanzielle Sicherheit für das Pensionsalter. Die wichtigsten Fragen und Antworten:
 

  • Wie viel Kapital soll im Alter zur Verfügung stehen und welchen Spareinzahlungsteil soll pro Jahr von den Steuern abgezogen werden können?
    Je nachdem ergibt sich ein höherer oder niedrigerer Sparsatz. Übliche Sätze sind 6/8/11/13 % oder 7/10/15/18 % ansteigend mit dem Alter. Grosse Firmen können individuelle Sparpläne ausarbeiten, bei kleinen KMU stehen aber meistens nur fixe Sätze zur Verfügung.
     
  • Wie hoch ist der Zinssatz auf das Vermögen der Pensionskasse und das überobligatorische Altersguthaben? 
    Dabei dienen die obligatorischen Sätze nicht als Vergleichsgrundlage. Wichtig ist, die ausbezahlten Sätze der vergangenen Jahre zu vergleichen. Je nach Geschäftsresultat wird mehr als die obligatorisch vorgeschriebenen Sätze ausgeschüttet, was sich im Ansparen des Altersguthaben je nachdem anders auswirkt.
     
  • Wie hoch ist der Umwandlungssatz? Was wird im Alter tatsächlich ausgezahlt? 
    Der aktuelle Umwandlungssatz beträgt 6.8% Prozent [Stand 2019]. In der beruflichen Vorsorge wird während der Versicherungsdauer ein Kapital, das sogenannte Altersguthaben, angespart. Zum Zeitpunkt der Pensionierung
    wird daraus mit dem Umwandlungssatz die jährliche Altersrente berechnet. Ein Altersguthaben von 400‘000 CHF mit einem Umwandlungssatz von 6.8 Prozent ergibt eine Altersrente von 24’000 CHF pro Jahr (CHF 400’000 x 0.06 (6 Prozent)). 
     
  • Was ist ein Kaderplan, welche Vorteile resultieren daraus?
    Mitarbeitende mit höherem Einkommen möchten häufig so viel als möglich in die Pensionskasse einzahlen. Sie sparen dadurch Steuern und verbessern ihre Altersvorsorge. Die meisten Unternehmen führen für ihre leitende Angestellte einen Kadervorsorgeplan, um langfristig qualifizierte Fachkräfte an sich zu binden. Die jährlichen Sparprämien dürfen bis zu 25 Prozent des versicherten Jahreslohnes bis maximal 853'200 CHF [Stand 2019] betragen.
     
  • Wie viel vom angesparten Altersguthaben wird bei Todesfall dem Partner ausbezahlt?
    Sind überlebende Ehe-, Konkubinatspartner oder Waisen rentenberechtigt, erhalten diese die Hinterlassenenrente. Wurde im Vorfeld nichts geregelt, bestimmt das Reglement der Pensionskasse über den Verbleib des Geldes. Bei einigen Pensionskassen verfällt das Kapital, die meisten Pensionskassen gewähren ein Todesfallkapital, das nach gesetztlichen Vorschriften aufgeteilt wird.

Pensionskasse – Risikoteil

Der Risikoteil ergänzt die Pensionskasse in der Schweiz bei Invalidität oder Tod durch Krankheit. Dieser Teil umfasst:

  • V-Rente
  • IV-Kinderrente
  • Partnerrente bei Todesfall
  • Partnerkapital bei Todesfall
  • Waisenrente

Als erster, wichtigster Punkt ist festzulegen, wie hoch das ausbezahlte Kapital bei Todesfall oder Invalidität sein soll.

Damit Sie gleichwertige Offerten vergleichen können, müssen die Sparbeiträge und die Kosten für die Risikobeträge separat ausgewiesen sein. Nur so können die Risikobeiträge, welche die eigentlichen Kosten sind, auch 1:1 verglichen werden. Die Gesamtkosten der jeweiligen Versicherung können bei unterschiedlichen Sparbeiträgen nicht verglichen werden.
 

Pensionskasse obligatorisch bei Nebenerwerb?

Diejenige Beschäftigung, welche mehr als 50% des Gesamteinkommens abdeckt, ist der Hauptlohn. Beim Hauptlohn besteht eine BVG-Pflicht, wenn dieser mehr als 21’330 CHF im Jahr beträgt. Ist der Nebenerwerb ebenfalls oberhalb dieser Grenze, kann freiwillig eine Pensionkasse abgeschlossen werden. Hierzu müssen Nebenerwerb-Arbeitgeber und Arbeitnehmer ihr Einverständnis geben. Ansonsten empfiehlt sich eine .
 

Stiftung Auffangeinrichtung

In manchen Fällen kann es sein, dass Unternehmen mit BVG pflichtigen Arbeitnehmern bei den grossen, privaten BVG Anbietern nicht unterkommen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben, wie ein zu grosses Risiko aufgrund von Alter oder Branche etc. Für solche Fälle gibt es die Stiftung Auffangeinrichtung der jeweiligen Kantone.
 

Vergessenes Pensionskassenguthaben suchen

In der Regel weiss Ihr letzter Arbeitgeber, bei welcher Pensionskasse ihr Guthaben abgelegt ist. Falls Sie nicht mehr wissen, welches Ihre letzte Pensionskasse ist, können Sie die Zentralstelle 2. Säule kostenlos mit einer Suche beauftragen. Diese wird sich bei Ihnen melden, sofern die Gelder gefunden wurden.
 

Pensionskasse Beratung

Ihre Vorsorgesituation wirkt sich heute schon aus, da das aktuelle Guthaben schon heute bezogen werden kann, um beispielsweise eine Wohnung zu kaufen oder den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Auch darauf, wie gut Sie und Ihre Familie abgesichert sind, hat die Pensionskasse erheblichen Einfluss: Sollten Sie wegen einer schweren Krankheit invalid werden oder sogar sterben, erhalten Sie, beziehungsweise Ihre Hinterbliebenen, eine Rente. 

Wichtig ist, dass Sie sich frühzeitig mit den Leistungen der Pensionskasse befassen und sich nicht abschrecken lassen. Es ist Ihr Geld, das die Vorsorgeeinrichtung verwaltet. Kontrollieren Sie deshalb alle Angaben, fragen Sie nach, insistieren Sie, bis Sie alle Details im Überblick haben. Sie haben einen Anspruch auf vollumfängliche Auskunft. Aufgrund der komplexen Pensionskasse Möglichkeiten, können Ihnen die Versicherungen i.d.R. erst nach einem persönlichen Termin vor Ort eine detaillierte Offerte erstellen. Gryps hilft Ihnen, schnell und kostenlos drei passende Versicherungen für Pensionskassen zu finden. 
 

Beispiele für Pensionskasse Offertenanfragen

Branche Anforderungen an die Pensionskasse
AG Holzbaubranche,
50 Mitarbeiter

Die Geschäftsleitung einer AG, die im Holzbau tätig ist, möchte die aktuelle BVG Versicherung neu evaluieren. Man kann die Versicherung noch bis Ende Jahr kündigen, da eine Vollversicherung nicht mehr angeboten wird.
Angaben zu den Mitarbeitern:

  • 5 Frauen, Durchschnittsalter ca. 50 Jahre, Teilzeitangestellt, Lohnsumme gesamt ca 100'000 CHF
  • 45 Männer, Festangestellt und einige wenige Teilzeitangestellt, Durchschnittsalter 35 Jahre, Lohnsumme: ca 3'075'000 CHF

Es kommen sowohl Vollversicherer wie auch Teilautonome Versicherungen in Frage. Ein persönliches Gespräch ist möglich. 

Industrie, 
2 Mitarbeiter

Die AG aus der Baubranche möchte die bestehende BVG-Versicherung überprüfen. Dem Kunden geht es um eine Standortbestimmung, wie man mit der jetzigen Versicherung zum Vergleich steht. Vollversicherungen als auch teilautonome Versicherungen kommen in Frage. Die Angaben sind:

  • 15 MA mit Gesamtlohnsumme von 1.5 Mio.
  • Ausschliesslich Männer von 30-58 Jahren
 
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Medienberichte über Gryps:

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