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Server kaufen, mieten oder auslagern – Anbieter vergleichen
Mit Server-Hosting beziehen Sie Serverleistung von einem externen Anbieter, statt einen eigenen Server zu betreiben. Für den Serverbetrieb haben Unternehmen drei Wege: den Server kaufen und selbst betreiben, Serverleistung mieten (Server-Hosting) oder den Server ganz auslagern (Server-Outsourcing – Colocation und Managed Services). Mit Gryps vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich Offerten von geprüften Server- und Hosting-Anbietern in der Schweiz. Füllen Sie dazu den Fragebogen aus.
Hier erfahren Sie zudem mehr über die Server-Hosting-Varianten, die Kosten und darüber, wie Sie den passenden Server- oder Hosting-Anbieter wählen.
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Server-Hosting-Varianten im Vergleich
| Variante | CPU-Nutzung (Prozessoren) | Systemmanagement | Root-Zugriff | Kostenmodell |
|---|---|---|---|---|
| Dedicated Server (Root server) | exklusiv | selbst | uneingeschränkt | pro CPU |
| Virtual Server (vServer) | geteilt | Anbieter | eingeschränkt | pro virtueller CPU |
| Managed Dedicated Server | exklusiv | Anbieter | eingeschränkt | pro CPU und Service-Level |
| Managed Virtual Server | geteilt | Anbieter | eingeschränkt | pro virtueller CPU und Service-Level |
| IaaS | geteilt | Anbieter | eingeschränkt | nach Verbrauch |
Ein dedizierter Server (Root Server) steht exklusiv Ihrem Unternehmen zur Verfügung, ein virtueller Server (vServer) teilt sich die Hardware und lässt sich flexibel skalieren. Ein Managed Virtual Server oder Managed Dedicated Server wird zusätzlich vom Anbieter betreut (Betriebssystem, Updates, Monitoring). Diese Variante ist komfortabel, aber auch die teuerste Variante. Wollen Sie Leistung rein nach Verbrauch beziehen, ist Infrastructure-as-a-Service (IaaS) aus der Cloud die passende Lösung.
Server mieten in der Schweiz oder im Ausland?
Einen Server mieten können Sie im In- oder Ausland. Hosting im Ausland ist oft günstiger, ein Server-Standort in der Schweiz bietet aber schnellere Antwortzeiten, deutschsprachigen Support und Datenschutz nach Schweizer Recht. Dies ist wichtig bei sensiblen oder besonders schützenswerten Daten.
Colocation & Datacenter (Server-Housing)
Beim Server-Housing (Colocation) bringen Sie Ihren eigenen physischen Server in einem externen Rechenzentrum (Datacenter) unter. Der Server bleibt Ihr Eigentum, das Datacenter garantiert Stromversorgung, Klimatisierung, Zutritts- und Brandschutz. Im Unterschied dazu mieten Sie beim Server-Hosting die Serverleistung direkt vom Anbieter. Für Schweizer Unternehmen mit sensiblen Daten empfiehlt sich ein Rechenzentrum in der Schweiz mit ISO-Zertifizierung .
So wählen Sie den passenden Server- und Hosting-Anbieter
Klären Sie bei der Wahl des geeigneten Server- und Hosting-Anbieters diese Punkte:
- Variante: Dedicated, Virtual, IaaS oder Managed Server, je nach Know-how und Skalierungsbedarf
- Sicherheit: ausfallsichere Stromversorgung, Firewalls, Backups, regelmässige Updates
- Standort & Datenschutz: Server-Standort Schweiz oder Ausland; gesetzliche Anforderungen beachten
- Service-Level: Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und Wartung im Service-Level-Agreement festhalten.
Kosten
Server-Hosting beginnt bei rund 100 Franken pro Jahr für einfaches Webhosting. Ein Managed Virtual Server für eine GmbH mit 20 Mitarbeitenden liegt bei rund 4’200 bis 14’200 Franken pro Jahr. Eine Server-Neuinstallation inhouse (ohne Hardware und Lizenzen) kostet im Durchschnitt 6’300 Franken. Mehr zu den Kosten für Server-Hosting und IT-Services finden Sie in unserer Kostenübersicht, inklusive Richtpreise und konkrete Kostenbeispiele.
Serverarten im Überblick
Grundsätzlich unterscheidet man Hardware-Server (physische Geräte im eigenen Serverraum oder im Rechenzentrum eines Hosting-Partners) und Software-Server (Dienste wie File-, Mail-, Datenbank- oder Applikationsserver, die auf dieser Hardware laufen). Für die meisten Unternehmen verlagern sich klassische Serverfunktionen zunehmend in die Cloud: E-Mail läuft über Microsoft 365 oder Google Workspace, Dateien liegen auf SharePoint oder in einer NAS-Lösung (Network Attached Storage). Relevant bleibt die Frage, welche Dienste Sie on-premise behalten und welche Sie an einen Hosting- oder Cloud-Anbieter auslagern. Die IT-Dienstleisterinnen und IT-Anbieter aus unserem Partner-Netzwerk beraten Sie zur passenden Lösung. Füllen Sie dazu unseren Fragebogen aus.
Zuletzt aktualisiert am: 27.08.2026 von Cheyenne Spycher
Firmenverzeichnis
Hier gehts zum Anbieterverzeichnis mit mehr als 4'900 Einträgen.
Fakten und Zahlen zu Gryps
- 50'000 KMU-Kunden
- 4'900 geprüfte Anbieter aus der Schweiz
- 110 Produkte und Dienstleistungen
- 14 Jahre Markterfahrung
Häufig gestellte Fragen
Beim Server-Housing (Colocation) stellen Sie Ihren eigenen Server in ein externes Rechenzentrum, und er bleibt in Ihrem Eigentum. Beim Server-Hosting mieten Sie die Serverleistung direkt beim Anbieter.
Ein Managed Server ist ein dedizierter oder virtueller Server, den der IT-Dienstleister für Sie betreibt. Er installiert und wartet das Betriebssystem, spielt Updates ein und überwacht das System. Managed Server sind die bequemste, aber teuerste Variante.
Webhosting ist eine einfache, günstige Lösung, um eine Website online zu stellen. Dabei teilen Sie sich einen Server mit anderen Kundinnen und Kunden. Beim Server-Hosting erhalten Sie einen eigenen (dedizierten oder virtuellen) Server mit voller Kontrolle über Betriebssystem, Software und Konfiguration. Für Geschäftsanwendungen wie ERP oder Branchensoftware ist Server-Hosting die passendere Wahl.
Ein dedizierter Server (Root Server) steht exklusiv Ihnen zur Verfügung und eignet sich für hohe, konstante Last. Ein virtueller Server (vServer) ist günstiger, flexibel skalierbar und für die meisten KMU ausreichend.
Ob Sie einen Server kaufen oder mieten, hängt von Kapazität und Know-how ab: Ein gekaufter Inhouse-Server verursacht einmalige Anschaffungskosten und internen Wartungsaufwand, ein gemieteter Server verlagert dies in eine planbare monatliche Gebühr.
Colocation (Server-Housing) bedeutet, dass Sie Ihren eigenen Server in einem externen Rechenzentrum unterbringen, das Strom, Klimatisierung, Zutritts- und Brandschutz stellt. Der Server bleibt in Ihrem Eigentum.
Für die meisten Firmen reicht Cloud-Hosting: E-Mail läuft über Microsoft 365 oder Google Workspace, Dateien liegen auf Sharepoint oder in einer NAS-Lösung. Ein eigener Server lohnt sich, wenn Sie spezielle Software lokal betreiben müssen oder strenge Datenschutz-Anforderungen haben, die einen Schweizer Standort unter Ihrer Kontrolle verlangen.
Entscheidend sind Datenschutz, Latenz und Support-Sprache. Bei einem Server-Standort in der Schweiz gilt Schweizer Datenschutzrecht, die Antwortzeiten sind kürzer und der Support ist deutschsprachig. Server-Hosting im Ausland ist oft günstiger, birgt aber rechtliche Risiken bei sensiblen oder besonders schützenswerten Daten.
Ihre Daten sind in einem professionellen Rechenzentrum durch redundante Stromversorgung, Zutrittsschutz, Backups und Firewalls gut geschützt. Für Schweizer Datenschutz-Anforderungen empfiehlt sich ein Standort in der Schweiz mit ISO-27001-Zertifizierung.
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Caroline Schupp
Leiterin Einkaufsberatung