Inkasso & Bonitätsprüfung für Unternehmen

Kostenlos und unverbindlich ein geprüftes Angebot erhalten

So funktioniert’s

  • Fragen beantworten und Bedarf klären
  • Individuelles Angebot erhalten
  • Frei entscheiden
Fragebogen
Frage 1 von 5

Passgenau: die passende Lösung für Ihr Unternehmen

Unabhängig: Gryps steht Ihnen im gesamten Prozess als unabhängiger Berater zur Seite.

Unverbindlich: Bedarfsabklärung ohne Verpflichtung

Unser geprüfter Partner:   Creditreform – Gryps-Partner

Zahlungsausfälle verhindern und offene Forderungen eintreiben

Bonitätsprüfung und Inkasso helfen Unternehmen, Liquiditätsengpässe durch Zahlungsausfälle zu vermeiden. Vorbeugend, indem sie die Bonität der Kundschaft prüfen, und nachträglich, indem sie offene Forderungen professionell eintreiben. Je nach Situation brauchen Sie etwas anderes: eine einmalige Bonitätsauskunft, eine Schnittstelle für Ihren Webshop, ein Bonitätsmonitoring oder Unterstützung bei einem konkreten Zahlungsausfall. Mit Gryps klären Sie Ihren Bedarf und erhalten die passende Lösung unseres Partners Creditreform, einer der führenden Wirtschaftsauskunfteien der Schweiz. Füllen Sie dazu unseren Fragebogen aus.

Hier erfahren Sie zudem mehr über die Leistungen im Forderungsmanagement sowie die Kosten.

Nahaufnahme einer Person, die mit Taschenrechner, Belegen und Finanzdokumenten arbeitet.

Forderungsmanagement: die Leistungen im Überblick

Ein professionelles Forderungsmanagement umfasst alle Massnahmen, um Zahlungsausfälle zu verhindern und offene Forderungen einzubringen. Unser Partner Creditreform stellt tagesaktuelle Wirtschafts- und Bonitätsinformationen bereit und bietet professionelle Inkasso-Services an. Damit deckt Creditreform die gesamte Bandbreite von der Prävention bis zur Eintreibung ab. Je nach Situation wählen Sie eine einzelne Leistung oder die Kombination. Die Leistungen für Unternehmen im Überblick:

Ihre SituationPassende Creditreform LeistungWas Sie damit erreichen
Sie möchten einen neuen Kunden prüfen.Bonitäts- oder WirtschaftsauskunftZahlungsfähigkeit einschätzen und Geschäftsentscheide absichern vor Vertrag, Lieferung oder Auftrag
Sie bieten "Kauf auf Rechnung" im Webshop an.

Bonitätsprüfung im Webshop

Bonität automatisch im Bestellprozess (via Schnittstelle) prüfen und Risiken reduzieren
Sie möchten die Zahlungsfähigkeit bestehender Kunden im Blick behalten.BonitätsmonitoringBonitätsveränderungen frühzeitig erkennen und rechtzeitig reagieren, bevor Zahlungsausfälle entstehen
Eine Rechnung bleibt trotz Mahnung offen.Einzelfall-InkassoForderung professionell einziehen lassen
Sie bearbeiten regelmässig viele offene Forderungen.Ausgelagertes ForderungsmanagementMahnwesen und Inkasso auslagern und interne Ressourcen entlasten
Sie haben bestehende Verlustscheine.VerlustscheinbewirtschaftungAbgeschriebene Forderungen langfristig weiterverfolgen und Realisierungschancen nutzen
Sie möchten Ihre Prozesse verbessern oder wissen noch nicht, welche Lösung passt.BeratungHandlungsbedarf erkennen und das passende Vorgehen festlegen

Prävention: Bonität prüfen und überwachen

Mit präventiven Massnahmen – von der einmaligen Bonitätsauskunft über die automatische Prüfung in Ihrem Webshop bis zur laufenden Überwachung Ihrer Kundschaft – reduzieren Sie das Risiko von unbezahlten Rechnungen. Die Leistungen im Detail:

Bonitäts- und Wirtschaftsauskunft: Bevor Sie auf Rechnung liefern, ein Zahlungsziel gewähren oder einen grösseren Auftrag annehmen, zeigt eine Bonitäts- oder Wirtschaftsauskunft, wie zahlungsfähig eine Firma oder Privatperson ist. Je nach Höhe des Risikos wählen Sie zwischen zwei Tiefen:

  • Die Bonitätsauskunft schlüsselt die bonitätsrelevanten Kriterien in Teilscores auf und fasst sie zu einer Gesamtbeurteilung zusammen. Je nach Produkt erfolgt die Darstellung als Risikoklasse (RK), Bonitätsband (BB) oder Bonitätsampel (BA). Ergänzende Angaben vervollständigen das Gesamtbild Ihrer Kundschaft, ganz gleich, ob sie sich im In- oder Ausland befindet und ob es um kleine oder grosse Beträge geht. So legen Sie Kreditlimiten und Zahlungsbedingungen auf einer belastbaren Grundlage fest.
  • Die Wirtschaftsauskunft liefert bei Geschäften im höheren Risikobereich, wie grösseren Aufträgen oder einer erweiterten Zusammenarbeit, eine detaillierte Beurteilung eines Unternehmens. Sie enthält den Creditreform Bonitätsindex mit der Ausfallwahrscheinlichkeit für die nächsten zwölf Monate sowie Brancheninformationen, und Angaben zur Zahlungsweise.
Gut zu wissenFür eine Bonitäts- oder Wirtschaftsauskunft muss ein berechtigtes und nachweisbares wirtschaftliches Interesse vorliegen. Der Nachweis kann beispielsweise in Form einer Rechnung, Bestellung oder Offerte erfolgen.

Bonitätsprüfung im Webshop (Kauf auf Rechnung): Wenn Sie im Onlineshop «Kauf auf Rechnung» anbieten, tragen Sie das Ausfallrisiko. Mit einer Webshop-Anbindung wird die Bonität nach Eingabe der Adresse automatisch im Bestellprozess geprüft und die angebotenen Zahlungsarten gesteuert: Bei guter Bonität ist ein Rechnungskauf möglich, bei schlechterer Bonität nur Vorauskasse oder sichere Zahlarten. So senken Sie Zahlungsausfälle, ohne zahlungsfähige Kundinnen und Kunden zu verlieren.

Weitere Schnittstellen zu Creditreform: Egal ob CRM , ERP , eigene Web-App oder Scorecard – mit einer Echtzeit-Schnittstelle binden Sie alle Daten in Ihre bestehenden Systeme ein. Dazu zählen etwa eine Anbindung zu Adressmanagement, Handelsregisterdaten, Bonitäts- und Wirtschaftsinformationen, wirtschaftliche Verflechtungen und Monitoring. Creditreform bietet dabei technische Unterstützung sowie fachspezifische Beratung.

Laufendes Monitoring: Die Bonität eines Kunden oder einer Kundin kann sich verschlechtern, nachdem Sie ihn bzw. sie gewonnen haben. Ein Bonitätsmonitoring überwacht bestehende Geschäftsbeziehungen und meldet Veränderungen, damit Sie Limiten rechtzeitig anpassen können, bevor ein Risiko akut wird.

Geben Sie im Fragebogen an, was Sie benötigen, um eine passende Lösung unseres Partners Creditreform zu erhalten.

Eintreibung: Inkasso und Forderungsmanagement

Ist eine Rechnung bereits überfällig, holen diese Leistungen das Geld konsequenter und schneller ein als ein internes Mahnwesen:

Einzelfall-Inkasso: Ein einzelner Kunde bezahlt trotz Mahnungen nicht. Das Einzelfall-Inkasso übernimmt das Eintreiben inklusive Betreibung, wenn nötig. Die Abrechnung erfolgt erfolgsbasiert.

Ausgelagertes Forderungsmanagement: Wenn laufend viele offene Rechnungen anfallen, bindet das interne Ressourcen. Ein ausgelagertes Forderungsmanagement übernimmt Mahnwesen und Inkasso dauerhaft, sodass Sie sich aufs Kerngeschäft konzentrieren und Ihre Debitorenbewirtschaftung professionalisieren.

Verlustscheinbewirtschaftung: Abgeschriebene Forderungen sind nicht immer verloren: Verlustscheine verjähren erst nach 20 Jahren. Überlassen Sie die Verlustscheinbewirtschaftung Creditreform: Sie überwacht die Bonität der Schuldnerinnen und Schuldner automatisch und leitet das Inkasso innerhalb der Frist ein, sobald sie wieder zahlungsfähig sind.

Noch unklar? Beratung anfragenWenn Sie nicht sicher sind, welche Leistung passt, ordnet Creditreform Ihren Fall ein und empfiehlt das Vorgehen. Geben Sie dazu im Fragebogen an, dass Sie eine Beratung wünschen.

Wie viel kosten Inkasso-Services und Forderungsmanagement?

Die Kosten für Inkasso und Forderungsmanagement hängen von Ihrem Bedarf ab: Auskünfte werden pro Abfrage oder im Abo abgerechnet, Inkasso-Services erfolgsbasiert, eine Schnittstelle je nach Integration. Hier finden Sie Richtwerte:

Bedarf/LeistungAbrechnungsmodell
Bonitäts-/Wirtschaftsauskunftpro Abfrage oder im Abo
Schnittstelle zu CreditreformEinrichtung + laufend
Laufendes Monitoring (Monitoring-Service)pro überwachtem Objekt oder im Abo
Inkassoerfolgsbasierte Provision
Verlustscheinbewirtschaftungerfolgsbasierte Provision
Tipp der Gryps-EinkaufsberaterBeziehen Sie regelmässig Leistungen im Forderungsmanagement, lohnt sich eine Mitgliedschaft bei Creditreform. Für Gryps-Kundinnen und Gryps-Kunden entfällt bei der Registrierung der Jahresbeitrag für das laufende Jahr.

Zuletzt aktualisiert am: 03.11.2026 von Cheyenne Spycher

Häufig gestellte Fragen

Unternehmen können in ihrem Webshop die Zahlungsoption «Kauf auf Rechnung» abhängig von der Bonität des Kunden bzw. der Kundin anbieten. Über eine Webshop-Anbindung wie RiskCUBE von Creditreform wird die Bonität im Bestellprozess automatisch geprüft. Bei guter Bonität bieten Sie Rechnungskauf an, bei schlechter Bonität werden dem Kunden nur Vorauskasse oder sichere Zahlarten angezeigt.

Unternehmen dürfen die Bonität von Firmen und Privatpersonen prüfen, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, etwa vor einem Vertrag mit Zahlungsrisiko. Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) regelt die Voraussetzungen.

Inkasso ist das gesamte Eintreiben einer Forderung, oft zunächst aussergerichtlich. Die Betreibung ist der formelle rechtliche Schritt beim Betreibungsamt und Teil des Inkassos, wenn der Schuldner oder die Schnuldnerin nicht freiwillig zahlt.

Inkasso deckt Forderungen gegenüber Privatpersonen (B2C) und Firmenkunden (B2B) ab.

Eine Bonitätsauskunft ist eine Einschätzung der Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit einer Firma oder Privatperson. Sie basiert auf Wirtschafts-, Betreibungs- und Zahlungsdaten. Mehr über die Grundlagen zur Bonität lesen Sie im KMU-Lexikon.

Ein Auszug aus dem Betreibungsregister (Betreibungsauskunft) zeigt, ob gegen eine Person oder Firma Betreibungen laufen oder liefen. Sie ist ein Baustein der Bonitätsprüfung, bildet aber nur einen Teil des Zahlungsverhaltens ab.

Inkasso und Factoring sind zwei unterschiedliche Wege, mit offenen Forderungen umzugehen. Beim Inkasso bleibt die Forderung bei Ihrem Unternehmen, und ein Dienstleister treibt sie in Ihrem Auftrag ein. Beim Factoring verkaufen Sie die Forderung an eine Factoring-Gesellschaft und erhalten sofort Liquidität, während diese Einzug und Ausfallrisiko übernimmt. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag zu Factoring im KMU-Lexikon.

Bei einem Inkasso trägt in der Schweiz grundsätzlich das beauftragende Unternehmen die Kosten. Nur ein gewisser Teil (Verzugszins, gewisse Betreibungskosten) lässt sich dem Schuldner oder der Schuldnerin weiterbelasten.

Ein professionelles Inkasso muss die Kundenbeziehung nicht belasten. Seriöse Inkassodienstleister gehen zuerst aussergerichtlich und sachlich vor, mit dem Ziel, die offene Forderung einzubringen und die Geschäftsbeziehung nach Möglichkeit zu erhalten. Rechtliche Schritte wie die Betreibung folgen erst, wenn ein Schuldner oder eine Schuldnerin nicht reagiert.

Verlustscheine verjähren erst nach 20 Jahren. Über eine laufende Bewirtschaftung werden sie weiterverfolgt und eingezogen, sobald die Schuldnerin oder der Schuldner wieder zahlungsfähig ist.

Forderungen gegenüber Kundinnen oder Kunden im Ausland lassen sich über das internationale Creditreform-Netzwerk eintreiben. Dieses besteht aus Creditreform-Gesellschaften, Partnerunternehmen und Rechtsanwälten, die auf das Inkasso im jeweiligen Land spezialisiert sind.

Brauchen Sie Hilfe bei Ihrer Beschaffung?

Unsere KMU-Einkaufsexperten freuen sich auf den Kontakt mit Ihnen und beantworten gerne Ihre Fragen.

Caroline Schupp

Caroline Schupp

Leiterin Einkaufsberatung

Inkasso & Bonitätsprüfung für Unternehmen
Unverbindlich Angebote erhalten und vergleichen
Angebote erhalten

Unverbindlich Angebote erhalten und vergleichen
Angebote erhalten