Maklervertrag

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Immobilienmakler

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Maklerverträge – Wissenswertes

Maklerverträge sind wichtig, da im Immobilienmaklergeschäft vieles für den Verkauf einer Immobilie gesetzlich nicht vorgeschrieben wird. Deshalb sollten diese Punkte in einem Maklervertrag geklärt werden:

  • Wie weit soll die Tätigkeit vom Makler gehen?
  • Wie hoch ist die Provision und wann wird sie geschuldet?
  • Was wird alles vom Makler bezahlt?
  • Darf der Verkäufer auch andere Immobilienmakler beschäftigen? (Exklusivität)
  • Welche Kosten fallen bei einem Nicht-Verkauf an?

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Maklervertrag Schweiz 

Das Maklergeschäft ist ein Vertrauensgeschäft. Der Immobilienmakler vertraut darauf, dass seine Vermittlung nicht missbraucht wird. Der Eigentümer einer Immobilie vertraut andererseits darauf, dass der Makler seine Auslagen richtig angibt und er nach echten Kaufinteressenten sucht. Was das Schweizerische Obligationenrecht (OR) nicht vorschreibt, sollte deshalb im Maklervertrag geregelt werden.

Der primär wohl interessanteste Punkt ist die Maklerprovision. Weitere Punkte die es beim Immobilienverkauf durch einen Makler zu beachten gibt: 

  • Art der Mäkelei: Nachweis- oder Vermittlungsmäkelei?
  • Finanzielle Abdeckung der Tätigkeit – fallen noch zusätzliche Kosten an?
  • Exklusivität (Alleinauftrag) und Umgehungsgeschäfte
  • Spesendeckung

 

Maklerverträge – verschiedene Arten der Mäkelei

Grundsätzlich wird im OR zwischen Nachweis- und Vermittlungsmäkelei unterschieden. Bei der Nachweismäkelei muss der Makler das Kaufinteresse eines Käufers prüfen und nachweisen. Alle weiteren Schritte werden vom Kunden selbst durchgeführen. Bei der Vermittlungsmäkelei werden auch diese Schritte, bis manchmal sogar zum Vertragsabschluss selbst, vom Makler erledigt. In der Praxis ist der Übergang wohl fliessend, weshalb in den Maklerverträgen detailliert festgehalten werden sollte, wie weit die Arbeit vom Immobilienmakler gehen soll.
 

Finanzielle Abdeckung der Mäkelei

In der Regel sind die Tätigkeiten des Immobilienmaklers gleich in der Provision enthalten. Es kann aber auch sein, dass der Verkäufer bestimmte Auslagen übernimmt, wie beispielsweise zusätzliche Inserate. Auch hier ist es deshalb entscheidend, dass die Reichweite und Bezahlung der Maklertätigkeiten vorgängig im Immobilienmaklervertrag festgehalten wird.
 

Exklusivitätsklauseln in Maklerverträgen 

In einem Maklervertrag können auch Exklusivitätsklauseln enthalten sein, welche den Verkäufer davon abhalten, noch einen anderen Immobilienmakler anzustellen oder die Immobilie selber zu verkaufen. Somit schützt sich der Makler vor Umgehungsgeschäften. 

Da der Makler nur Provision erhält, wenn das Objekt an einen von ihm ausgewählten Käufer verkauft wird, gibt es Verkäufer, die die Zahlung der Provision zu umgehen versuchen, indem sie beispielsweise nach Ablaufen des Vertrags verkaufen. Solche Umgehungsgeschäfte sind jedoch verboten und die Provision wird trotzdem geschuldet. Ein Maklervergleich sollte deshalb im voraus angestellt werden.
 

Maklervertrag – Spesendeckung

Mit Provisionsgarantien oder Spesendeckungsklauseln möchte der Immobilienmakler im Vertrag sicherstellen, dass er auch bei Nichtabschluss vom Hausverkauf oder Widerruf für seine Aufwände entschädigt wird, auch wenn keine Provision geschuldet wird. Es empfiehlt sich, keine Prozentzahl abzumachen, sondern einfach die Spesen des Maklers zu bezahlen. Diese sollten definiert und/oder mit einem Kostendach versehen werden.
 

Offertenanfragen für Immobilienmakler:
Objekt Anforderungen an den Makler
Eigentumswohnung,
5 Zimmer
Der Interessent möchte seine Eigentumswohnung (5 Zimmer, 115m2) verkaufen. Die Wohnung befindet sich in einem Haus mit einer Stockwerkeigentümerschaft mit 12 Parteien. Zu der Wohnung gehören zwei Tiefgaragenplätze. Er rechnet mit einem Wert von etwas als 540'000 CHF. Das Haus wurde 1980 gebaut, die Wohnung befindet sich im 3 OG ohne Lift. Die Wohnung wurde vor 5 Jahren vollständig renoviert. Zur Wohnung gehören ein grosser Balkon, ein Kellerabteil und ein Estrichabteil.
Einfamilienhaus,
6.5 Zimmer

Die Tochter der Inhaberin eines EFH (6.5 Zimmer) benötigt sobald wie möglich einen Immobilienmakler für den Verkauf des Hauses. Das Haus hat 1 Garage und 1 Aussenparkplatz. Der Immobilienmakler soll die komplette Verkaufsabwicklung (inkl. Schätzung) übernehmen. Man rechnet mit einem Verkaufspreis von 1'180'000 CHF. Das Haus wurde 1965 gebaut. Die Fläche des gesamten Grundstücks beträgt 395m2 (inkl. Garten und Umschwung).

Medienberichte über Gryps:

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