Treppenlift Kostenübernahme

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Treppenlift

Wird ein Familienangehöriger pflegebedürftig, stellt sich die Frage nach der optimalen Pflege zu Hause. Ein Treppenlift kann in so einer Situation die Mobilität der pflegebedürftigen Person erhalten. Die Antragstellung für die Übernahme der Kosten muss vor der Auftragserteilung geschehen. Folgende Anlaufstellen können Sie kontaktieren:

  • IV (Invalidenversicherung)
  • UV (Unfallversicherung)
  • AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung)
  • Krankenkasse

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Häusliche Pflege Schweiz 

Um ein passendes Pflegemodell zu finden, lohnt es sich, entsprechende Fachstellen oder auch den Hausarzt zu konsultieren. Nebst der häuslichen Pflege kann auch der Einbau eines Treppenliftes, den Alltag einer pflegebedürftigen Person um ein Vielfaches vereinfachen. Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Pflegebedürftigkeit der betroffenen Person (Pflegestufe)
  • Stundenweise oder ganztägige Betreuung
  • Notwendigkeit von medizinischem Fachwissen der Betreuungsperson
  • Beteiligung der Familie an der Pflege
  • Möglicher Einbau eines Treppenlifts


Pflegestufen und Pflegegrad

Um die Pflegebedürftigkeit einer Person zu ermitteln, werden in der Schweiz verschiedene Einstufungstests eingesetzt. Hierfür verwenden die häuslichen Pflegedienste sowie Pflege- und Altersheime meist das Besa System (BewohnerInnen-Einstufungs-und Abrechnungssystem). Bei diesem System wird die pflegebedürftige Person einer von zwölf Pflegestufen zugeordnet. 

Für jede Stufe wurde im Vorfeld eine tägliche Betreuungszeit definiert. Bei der 1. Stufe wären dies beispielsweise bis zu 20 Minuten und bei Stufe 12 über 3 Stunden. Die Durchführung des Einstufungstests zur Gesundheit von Pflegebedürftigen erfolgt durch Ärzte oder durch ein geschultes Pflegepersonal. Grundsätzlich wird die Beurteilung des Gesundheitszustandes und des jeweiligen Pflegegrades zweimal jährlich überprüft und die pflegebedürftige Person wird danach einer Pflegestufe zugeordnet.


Einsatz Pflegekraft für zu Hause

Grundsätzlich kann die häusliche Pflegekraft sowohl von der Non-Profit-Spitex als auch von einem privaten, gewinnorientierten Unternehmen übernommen werden. Der Leistungsauftrag der Non-Profit-Spitex ist gestützt auf einen kommunalen oder kantonalen Vertrag. Die Organisation ist durch diesen Vertrag dazu verpflichtet, die entsprechenden kompetenten Dienstleistungen für alle hilfe- und pflegebedürftigen Personen zu erbringen. Das bedeutet, dass die Non-Profit-Spitex aufgrund dieser Verträge keine  Aufträge abweisen bzw. ablehnen darf, welche nicht lukrativ sind.Spitex-Dienste erbringen unter anderem nebst den pflegerischen Leistungen auch hauswirtschaftliche Leistungen wie Putzen, Einkaufen, Kochen und Waschen.


Kostenübernahme für häusliche Pflegeleistungen

Wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, werden Pflegeleistungen von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen.Die hauswirtschaftlichen Leistungen werden von der Grundversicherung nicht übernommen, können teilweise jedoch durch die Zusatzversicherung gedeckt sein. Falls ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen besteht, können die hauswirtschaftlichen Dienste der Spitex Organisation auch durch die IV/AHV finanziert werden


Einbau Treppenlift

Nicht nur häusliche Pflegeleistungen helfen pflegebedürftigen Personen ihren Alltag zu vereinfachen. Auch der Einbau eines Treppenliftes kann Abhilfe für Pflegebedürftige schaffen. So kann die Mobilität zu Hause gesteigert werden, aber auch Einkäufe und sonstige schwere Lasten können mit dem Treppenlift transportiert werden.
 
Ob beim Einbau eines Treppenlifts eine Kostenübernahme durch die IV möglich ist, ist häufig unklar, denn grundsätzlich wird eine solche Anschaffung als private Investition betrachtet. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine solche Kostenübernahme durch die IV trotzdem möglich. Die Antragsstellung für die Übernahme der Kosten muss vor der Auftragserteilung für den Treppenlift geschehen. 


Treppenlift Kostenübernahme durch die IV

Bis zum Erreichen des Rentenalters entscheidet die Invalidenversicherung über eine allfällige Kostenerstattung. Die IV finanziert neben Treppenliftinstallationen auch andere Hilfsmittel. Diese Hilfsmittel werden finanziert, sofern diese der betroffene Person bei der Ausübung ihrer Arbeiten im jeweiligen Tätigkeitsbereich unterstützen. Der Tätigkeitsbereich umfasst die Arbeits- und Ausbildungsstelle sowie den Haushaltsbereich (inkl. Kinderbetreuung).

Damit der Einbau von der IV übernommen wird, muss mit der Treppenliftinstallation eine Leistungssteigerung um mindestens 10 % erfolgen. Falls der Versicherte keinen Anspruch auf IV-Beträge hat, kann sich dieser an Pro Infirmis wenden. Die Pro Infirmis Organisation kann gegebenenfalls Hilfsmittel leihweise an den Versicherten abgeben oder Kostenbeiträge für entsprechende Anschaffungen gewähren.


Treppenlift Kostenübernahme durch die AHV

Treppenlifte werden nicht zu den Hilfsmitteln wie beispielsweise Rollstühle oder Pflegebetten, Elektromobile oder Badewannenlifte gezählt, die von der AHV mitfinanziert werden. Sollte eine Kostenübernahme von der AHV für einen Treppenlift abgelehnt werden, können sich Betroffene an die Organisation Pro Senectute wenden. Die Pro Senectute Organisation kann Betroffenen allenfalls mit Kostenbeiträgen weiterhelfen. Wurden die Treppenliftkosten bereits vor dem Erreichen des Rentenalters von der IV getragen, so hat der Betroffene auch weiterhin einen Anspruch auf eine Kostenübernahme durch die AHV.


Was übernimmt meine Krankenkasse beim Treppenlift?

Wird eine Kostenübernahme durch die sozialen Träger (IV, AHV, UV) abgelehnt, kann die Rechnung für den Treppenlifteinbau an die jeweilige Krankenkasse eingereicht werden. Ein hundertprozentiger Leistungsanspruch ohne Kostenbeteiligung ist jedoch nur gegeben, wenn vorgängig eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen wurde und eine ärztliche Verordnung vorliegt. Andernfall muss ein gewisser Kostenanteil für die Anschaffung eines Treppenliftes selber übernommen werden. 


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