DECT-Telefonie

DECT Telefone zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnurlos betrieben werden können. Dazu ist die Einrichtung eines DECT-Netzwerkes notwendig, damit die Signale via Funk übertragen werden können. DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telefommunication.

Aufbau des DECT-Netzwerkes

Das Kernstück des Netzwerkes bildet eine Basisstation, die mit den schnurlosen Endgeräten kommuniziert. Die Station muss am Strom angeschlossen werden. Die kabellosen Telefone verfügen über einen Akku und werden jeweils an der Basisstation wieder aufgeladen. Die Reichweite des Funks beträgt in Gebäuden ca. 50 Meter.

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Strahlung

Die Telefone selber strahlen nur, wenn sie gerade genutzt werden. Die Basisstation hingegen strahlt dauernd. Laut Bundesamt für Gesundheit liegt diese Strahlung jedoch unter dem erlaubten Grenzwert. Um trotzdem auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie folgendes beachten:

  • Achten Sie auf strahlungsarme Geräte, die im Ruhemodus nicht strahlen.
  • Halten Sie einen Abstand von ca. 50 Meter zu der Basisstation.
  • Für lange Anrufe sollte ein verkabelter Apparat gewählt werden.
DECT-over-IP

Für diese Variante wird keine physische Basisstation mehr benötigt. Diese wird ersetzt durch DECT-Access-Points, die ins bestehende LAN-Netzwerk integriert werden. An weiteren Standorten können weitere Access-Points ans Firmennetzwerk angeschlossen werden. Damit kann trotz der örtlichen Distanz in der selben Kommunikationsumgebung telefoniert werden.