ISDN Telefonanlage

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Telefonanlage

ISDN Telefonanlagen waren bei Schweizer KMU stark verbreitet, obwohl der Dienst seit Ende 2019 nicht mehr zur Verfügung steht und von VoIP abgelöst wurde.

ISDN Anlagen waren beliebt, weil sie lange Zeit einige Vorteile gegenüber der aufkommenden Internet-Telefonie hatten. Inzwischen überwiegen für KMU aber die Vorteile der VoIP Telefonie, wie HD-Sprachqualität und hohe Kosteneinsparungen.

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Was ist ISDN?

Die Abkürzung ISDN steht für “Integrated Services Digital Network”, was übersetzt Integriertes Sprach- und Datennetz bedeutet. ISDN war damals der erste weit verbreitete Standard zur Digitalisierung der Telefonie.

Bereits anfang 2015 kündigte der grösste Netzbetreiber der Schweiz, die Swisscom, das Aus für die ISDN Telefonie an. Die Umstellung der analogen Telefonie und ISDN auf All-IP war bis Ende 2018 das Ziel. Für die Privatkunden wurde dies erreicht, bei den Schweizer KMU dauerte es aber noch länger. Bis Ende 2019 wollte die Swisscom auch bei den Schweizer KMU alles auf die IP-Technologie umgestellt haben und hat dieses Vorhaben auch erreicht. 
 

Warum wurde ISDN durch die IP-Telefonie ersetzt?

Die ISDN Technologie und die zukünftigen Bedürfnisse der User hätten sich langfristig nicht mehr in Einklang gebracht. Bei All-IP gelangen sämtliche Daten, egal ob vom Telefon, Fax oder anderen Geräten über das Internetprotokoll (IP) an den Empfänger. Dies hat den Vorteil eines reibungslosen Datenaustausches, was bei bei ISDN weniger der Fall war.

Vor allem beim Telefonieren über das Internetprotokoll (VoIP) profitieren Unternehmen von entscheidenden Vorteilen. Mehr zu den Vorteilen einer VoIP-basierten Telefonanlage.

 

Analyse der IT-Infrastruktur

Der doch aufgezwungene Technologiewechsel konnte für Schweizer KMU dazu genutzt werden, nebst der Telefonanlage die gesamte IT Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen, mit dem Ziel von langfristigen Kosteneinsparungen. Die VoIP Telefonie, welche ISDN abgelöst hat, ist also ein Bestandteil der gesamten IT-Infrastruktur. Deshalb hat es sich zum Zeitpunkt des Wechsels gelohnt, das Thema ganzheitlich durch einen ICT-Spezialisten anschauen zu lassen. Eine solche Analyse kann sich aber auch jetzt für Ihr KMU lohnen. Langfristige Kosteneinsparungen durch die IP Technologie, die zusammengefasst als Unified Communications und Collaboration (UCC) bezeichnet wird, können immer noch erzielt werden. Eine IT Services Beratung kann sich in diesem Fall lohnen. 


Häufige Fragen zum Thema ISDN Telefon­anlage

Müssen die ISDN Telefone beim Wechsel auf VoIP ersetzt werden?
Wenn die Geräte und Telefonzentrale seit längerer Zeit nicht ausgewechselt wurde und diese heute noch unter einem ISDN Vertrag betrieben werden, so müssen sie entweder ersetzt oder mit Adaptern VoIP-fähig gemacht werden. Mit Adaptern kann man jedoch nicht von den Vorteilen der speziell für VoIP konzipierten Geräten profitieren.

Muss mit Einbussen bei der Gesprächsqualität gerechnet werden?
Normalerweise nicht, wenn der VoIP-Provider nach individuellen Bedürfnissen, dem Telefonverhalten und dem erforderlichen Datenvolumen ausgewählt wird. Je nach Standort ist zudem zu prüfen, ob der Provider auch die benötigte Bandbreite und Sprachqualität für VoIP liefern kann. Insbesondere in Randregionen kann es hier noch zu Einbussen kommen.

Ist telefonieren mit VoIP teurer als mit ISDN?
Eher nein, denn dank verschiedener Flatrate-Optionen sind manche Provider in ihren Tarifen etwas günstiger als bei herkömmlichen ISDN-Verträgen. Dies hängt aber sehr vom jeweiligen Telefonverhalten ab.

Wie ausfallsicher ist VoIP?
Bei VoIP erfolgt die Sprachübertragung übers Internet und ist damit abhängig von einem störungsfreien Datennetz, welches über eine entsprechende Bandbreite verfügt. Wer eine absolut ausfallsichere Telefoninfrastruktur benötigt, der sollte zwei Internet-Abonnements von unterschiedlichen Anbietern und unterschiedlichen Technologien wie beispielsweise DSL und Kabel abschliessen. Bei Störungen der einen Leitung, kann die zweite einspringen und die Telefonverbindung bleibt erhalten.

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