Testament und Nachlassplanung

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Pensionsplanung

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Testament Schweiz – Auswahlhilfe

Bereits zu Lebzeiten sollte man sich Gedanken über die Nachlassplanung machen.
Mithilfe eines Testaments wird im Falle des Todes der Erbfall und der letzte Wille des Erblassers geregelt. Bei einem Erbvertrag können dieselben Verfügungen definiert werden wie in einem Testament. Hierbei kann Ihnen eine Pensionsplanung behilflich sein. Bei Planung und Erstellung eines Testaments oder Erbvertrags sind diese Punkte wichtig:

  • Einhalten von Formvorschriften und gesetzlichen Rahmenbedingungen
  • Genaues Datum und Ortsangabe
  • Die Art des Testaments (eigenhändig, öffentlich, mündlich)

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Testament: Das müssen Sie wissen

In einem Testament erklärt eine Person ihren letzten Willen für den Fall ihres Todes. Will man ein Testament erstellen, müssen Formvorschriften und gesetzliche Rahmenbedingungen eingehalten werden. Sonst kann das Testament unter Umständen ungültig sein oder von den benachteiligten Erben vor Gericht angefochten werden. Das Testament sollte am besten von einer Fachperson innerhalb der Pensionsplanung auf Form und Inhalt überprüft werden, um Streitigkeiten und Unklarheiten nach dem Tod des Erblassers zu vermeiden. 


Datum im Testament

Das Datum spielt eine wichtige Rolle im Testament. Sollten nach dem Tod des Erblassers mehrere Versionen zum Vorschein kommen und nicht klar sein, welche Version die aktuelle ist, kann ein Testament ohne genaues Datum für ungültig erklärt werden. Möchte man eine alte Version widerrufen, sollte dies im neuen Testament unbedingt vermerkt werden. 


Ortsangabe im Testament

Eine Ortsangabe ist im Testament keine zwingende Formvorschrift, dennoch ist sie zu empfehlen. So wird sichergestellt, dass für ein Testament, welches in der Schweiz erstellt worden ist, die Rechte der Schweiz Anwendung finden. 

 

Regelungen im Testament

Für den Verfasser des Testaments ist es jederzeit möglich, das Testament zu ändern. Wird ein Testament einer verstorbenen Person aufgefunden, so ist man gesetzlich dazu verpflichtet, es der Amtsstelle zu übergeben. Trotz dieser Verpflichtung kann es passieren, dass sich die im Testament benachteiligten Personen nicht daran halten. Aufgrund dessen sollte das Testament vor dem Tod bei der zuständigen Amtsstelle des Kantons hinterlegt werden. Je nach Kanton ist das die Gemeindeverwaltung, das Erbschaftsamt, das Bezirksgericht oder das Amtsnotariat.

 

Wie kann man ein Testament erstellen?

Das Gesetz unterscheidet drei Arten von Testamenten:

  • das eigenhändige Testament
  • das öffentliche Testament
  • das mündliche Testament (Nottestament)

 

Eigenhändiges Testament

Die einfachste Form eines Testaments ist die eigenhändige. Dabei wird das Testament komplett von Hand geschrieben, datiert und unterschrieben. Wird das Testament auf dem Computer geschrieben und bloss von Hand unterzeichnet, ist es ungültig. Falls Ehepaare ein gemeinsames Testament aufsetzen und unterzeichnen, ist es ebenfalls ungültig. Es ist von jedem Ehepartner ein eigenes Testament aufzusetzen. 

 

Öffentliches Testament

Das öffentliche Testament ist mit etwas mehr Aufwand verbunden als ein eigenhändiges. Es kommt zustande, indem es von einem Notar im Beisein von zwei Zeugen öffentlich beurkundet wird. Für Personen, die urteilsfähig sind, aber zum Beispiel nicht mehr sehen oder selbst schreiben können, ist ein öffentliches Testament die einzige Möglichkeit.

 

Mündliches Testament 

Diese Testamentsform ist für Notfälle vorgesehen, in denen kein anderes Testament aufgesetzt werden kann (Bsp. man ist schwer verletzt und in Lebensgefahr). Für ein solches Testament sind zwei Zeugen notwendig, die weder mit dem Verfasser verwandt noch im Testament begünstigt sein dürfen. Der letzte Wille muss von den Zeugen unverzüglich durch eine Amtsstelle beurkundet werden. Das Nottestament wird ungültig, wenn der Verfasser nach 14 Tagen wieder in der Lage ist, ein eigenhändiges oder öffentliches Testament abzufassen. Dennoch ist es empfehlenswert, es ausdrücklich zu widerrufen, um so Unsicherheiten bei der Testamentseröffnung zu vermeiden.

 

Nachlassplanung: Wichtigste Punkte

Hat man sich zu Lebzeiten nicht um eine gute Vorbereitung der Nachlassplanung gekümmert, kann es später zu Streitigkeiten unter den Hinterbliebenen kommen. Wurde keine Nachlassplanung gemacht, wird im Todesfall das Vermögen nach gesetzlichen Richtlinien aufgeteilt. Dies entspricht aber häufig nicht dem Willen des Erblassers. Deswegen sollte man sich frühzeitig Gedanken über die Anpassungen bei der Erbverteilung machen und einen Anbieter für die Pensionsplanung engagieren.


Der Erbvertrag als Alternative zum Testament

Der Erbvertrag ist ein bindender Vertrag zwischen zwei (oder mehreren) Parteien (Erblasser und Erben) und nicht wie beim Testament eine einseitige Vereinbarung. Will eine der Parteien den Vertrag ändern oder auflösen, so müssen alle einverstanden sein (Art. 512 ff ZGB). Im Erbvertrag können, bis auf die Einsetzung eines Willensvollstreckers (Art. 517 ZGB), dieselben Verfügungen definiert werden wie in einem Testament. Alle pflichtteilgeschützten Erben müssen mit dem Inhalt des Erbvertrags einverstanden sein. Diese wissen, anders als beim Testament, wie viel sie erben werden. Trotzdem ist es dem Erblasser möglich, über sein Vermögen zu verfügen. Es könnte sogar sein, dass bis zur Erbteilung nicht mehr viel vom Vermögen übrig ist. Im Idealfall lassen Sie sich bei einem Anbieter der Pensionsplanung für die für Sie richtige Nachlassplanung beraten.

Wichtig:
Eine Abänderung oder Auflösung des Erbvertrags ist nur möglich, wenn alle Vertragsparteien einverstanden sind. Bei einem Testament hingegen kann der Erblasser jederzeit Änderungen vornehmen oder das Testament annullieren, ohne dass ein Einverständnis der Betroffenen notwendig ist. Die Erstellung eines Erbvertrags sollte demnach gut überlegt sein.


FAQ

Welche Arten eines Testaments gibt es ?
Es existieren das eigenhändige, das öffentliche und das mündliche Testament. 

Ist es möglich sein Testament nach Erstellung abzuändern?
Für den Verfasser des Testaments ist es jederzeit möglich, das Testament zu ändern.

Kann ein Erbvertrag nach Erstellung geändert werden?
Der Erbvertrag ist ein bindender Vertrag zwischen zwei (oder mehreren) Parteien (Erblasser und Erben) und nicht wie bei dem Testament eine einseitige Vereinbarung. Will eine der Parteien den Vertrag ändern oder auflösen, so müssen alle einverstanden sein.

Kann man nach Erstellung eines Erbvertrages weiterhin über sein Vermögen verfügen?
Dem Erblasser ist es möglich, weiterhin wie gewohnt über sein Vermögen zu verfügen. 

Wieso sollte ich einen Berater für Pensionsplanung engagieren?
Ein Berater für Pensionsplanungkann Ihre Pension ideal planen und berechnet Faktoren mit ein, die Sie eventuell übersehen hätten. Weiterhin können sie Sie auf Expertenniveau beraten, damit einer gut geplanten Rente nichts im Wege steht.


 


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