Industrial Design

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Industrial Design Schweiz – Auswahlhilfe

Industrial Design oder auch Produktdesign bezeichnet den Entwurf von Produkten zur seriellen oder industriellen Fertigung. Es unterscheidet sich dadurch von Kunst und Handwerk. Ein Industriedesigner arbeitet interdisziplinär, um die Umsetzbarkeit seines Konzepts von der Skizze bis zum Prototypen zu garantieren. Neben der Produktgestaltung sind vor allem diese Kenntnisse wichtig:

  • unterschiedliche Fertigungstechniken
  • verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen
  • Verständnis soziokultureller Bedürfnisse der Ziel- bzw. Nutzergruppe
  • Kostenüberlegungen: z.B. Lowtech- vs. Hightech-Lösungen
  • vernetztes Denken bzw. schnelles Eindenken in Branche und Markt

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Produktdesigner – Auswahlkriterien

Der Produktdesigner hält sich bei der Gestaltung neuer Produkte an die Vorgaben des Auftraggebers. Wer einen Produktdesigner für sein Produkt oder verschiedene Projekte suchen will, sollte sich deshalb über die geplante Verwendung klar werden, um dem Designer die entscheidenden Faktoren mitteilen zu können:

  • Identifikation des Zielpublikums und deren Ansprüche
  • Innovation vs. Gebrauchstauglichkeit im Alltag
  • Aussehen, Haptik, eventuell Klang und Geruch
  • geplante Stückzahl bzw. Herstellungsaufwand und -möglichkeiten
  • Nachhaltigkeit des Produkts

Bei der Auswahl eines Produktdesigners helfen Referenzen, Erfahrungen in der Branche und evtl. Auszeichnungen. Ein erster Anhaltspunkt liefert die Webseite mit der Beschreibung der Dienstleistung und Referenzprojekte. 
 

Industrial Design im Unternehmen sinnvoll einsetzen

Die Lebensdauer neuer Produkte ist im heutigen dynamisierten Markt deutlich verkürzt. Deshalb stehen Unternehmen unter Innovationsdruck und die Bedeutung von Marketingstrategien steigt insbesondere im Bezug auf Produktentwicklung und -design. Wichtig wird damit auch der Produktdesigner als Bindeglied zwischen Design, Technik und ökonomisch sowie ökologisch sinnvoller Umsetzung. Für ein Unternehmen liegt der Nutzen vom Industrial Design also vor allem in der:

  • besseren Marktpositionierung
  • Differenzierung durch neue, innovative Produkte
  • Markenentwicklung
  • Zufriedenstellung der Nutzer durch Neuentwicklungen und Redesigns auf Basis von Marktforschung
  • ökonomischen und ökologischen Produktion der Produkte
     

Industrial Design von Konsum- und Investitionsgütern

Industrial Designer entwerfen im Normalfall keine Einzelanfertigungen, sondern Produkte, die seriell hergestellt werden sollen oder zur industriellen Massenproduktion vorgesehen sind. Beim Industrial Design bzw. Industriedesign wird zwischen zwei Produktkategorien unterschieden: den Konsum- und den Investitionsgütern.

Konsumgüter
bzw. Gebrauchsgüter

Sie dienen dem privaten Konsum.

 

  • Haushaltsgeräte
  • Möbel
  • Werkzeuge
  • Autos
  • Spielzeug
  • etc.

Investitionsgüter
bzw. Kapitalgüter

Sie dienen der Produktion oder Weiterverarbeitung von Gütern.

 

  • Produktionsmaschinen
  • Medizinaltechnik
  • Nutzfahrzeuge
  • Bürodrucker
  • etc.

Ein Produktdesigner wird oft, aber nicht ausschliesslich, im Bereich der Konsumgüter arbeiten und Produkte für den Endverbraucher gestalten. Das Industriedesign von Investitionsgütern dagegen ist eng verwandt mit dem Maschinenbau und wird zur effizienten Umsetzung im interdisziplinären Team mit den Ingenieurwissenschaften entwickelt. 

Medienberichte über Gryps:

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