Trends im E-Commerce

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E-Commerce

Verkäufe über das Internet boomen, was neue Trends im E-Commerce hervorbringt. Aktuell zeigen sich diese Trends und Tipps:

  • Popularität von Omnichannel steigt rasant 
  • Kommunikation und Vertrieb über unterschiedliche Kanäle (Multi-Channel-Retailing)
  • Bedürfnisse der Mobile User gewinnen immer weiter an Bedeutung (Mobile Commerce)
  • Einfach bedienbarer und bildlich starker Auftritt
  • Einbezug von Social Media in den E-Commerce (Social Commerce)

Die KMU Einkaufsexperten von GRYPS arbeiten mit über 120 geprüften Schweizer E-Commerce Anbietern zusammen. Unsere Einkaufsexperten helfen Ihnen gerne, kostenlos passende Anbieter für Ihr Projekt zu finden. 

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Aktuelle E-Commerce Trends in der Übersicht

E-Commerce entwickelt sich immer weiter und es wird zunehmend einfacher, selbst einen Online Shop zu kreieren. Vielfältige , Webagenturen, App Developer, Berater, Web-Shop-Systeme und Logistiklösungen stehen Webshopbetreibern heute zur Verfügung und erleichtern den Einstieg in den E-Commerce.

Daher gibt es zurzeit sehr viele Webshops und somit auch zunehmend mehr Konkurrenz in diesem Bereich. Deshalb gehen Shop-Betreiber immer mehr auf Trends ein, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Die auf dieser Seite vorgestellten Trends gewinnen zurzeit im E-Commerce an Bedeutung.


Social Media Präsenz

Durch eine aussagekräftige Präsenz auf Social Media wird die Bekanntheit Ihrer Marke gesteigert. Sie erreichen durch hochqualitative Inhalte (Content) Ihre Zielgruppe und Bewegen diese damit zur Interaktion. Diese Nutzer-Interaktion zeigt der Plattform, dass der Beitrag hochqualitativ ist, dadurch wird der Content noch mehr Nutzern gezeigt und Ihre Präsenz in den Sozialen Medien steigt. Dann beginnt das Spiel wieder von vorne und wiederholt sich, bis nicht mehr genug Nutzer mit dem Beitrag interagieren und der Inhalt von der Plattform niemandem mehr gezeigt wird. Es lohnt sich also, in gute und interaktionsfördernde Inhalte auf Social Media zu investieren um damit die eigene Präsenz zu steigern und die Marke zu verbreiten.

Die einmaligen Investitionen – ob zeitlich oder finanziell – in eine Social Media Präsenz (Beiträge, Umfragen, Artikel, Diskussionen, Bilder, Videos) zahlen sich langfristig und ohne laufende Kosten aus. Für weitere Informationen zur Funktionsweise von Social Media und den damit verbundenen Möglichkeiten im Bereich Werbung finden Sie auf der Seite Social Media Marketing.


Welche Social Media Plattform ist die richtige?

Ist Ihre Zielgruppe bei Facebook, LinkedIn etc. vertreten? Sollten Sie dies nicht wissen, dann ist es an der Zeit, es herauszufinden. Evaluieren Sie die Situation auf den Sozialen Netzwerken. Social Media Plattformen kennen Ihre Nutzer sehr gut und Sie können davon profitieren. Bei Facebook beispielsweise gibt es ein Tool, um zu sehen, wie viele Personen Ihrer Zielgruppe auf Facebook vertreten sind. Dieses Tool nennt sich “Facebook Insights”. Durch Facebook Insights sieht man die Anzahl Nutzer auf der Plattform gefiltert nach Altersspanne, Interessen, Zivilstand, Region etc. Sie sehen also, wie viele Leute auf dem Netzwerk sich für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung interessieren könnten. So können Sie abschätzen, ob es sich lohnt, der Plattform beizutreten oder darauf Werbung zu schalten.

Eine Facebook-Präsenz ist in den meisten Fällen empfehlenswert, wenn es sich um B2C-Produkte und -Dienstleistungen handelt. Bei einer jüngeren B2C Zielgruppe ist Instagram meist die beste Wahl. Instagram wird vor allem von einem jüngeren Publikum täglich verwendet. Das jüngste B2C Publikum findet sich auf den Plattformen Snapchat und TikTok. Bei B2B empfiehlt sich vor allem LinkedIn als Plattform für die Kundengewinnung. GRYPS hat für mehr Informationen dazu einen Vergleich aller gängigen Plattformen erstellt.


Social Media Ads – Werbung auf Social Media

Social Media Ads sind zurzeit im E-Commerce äusserst beliebt. Durch ein bereits geringes Werbebudget, können Sie testen, welche Ads Ihnen effektiv Verkäufe bringen und welche nicht. Dadurch sind relativ günstig und schnell Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen. Um einen ersten Test zu starten, benötigen Sie folgende Dinge:

  • Ein Produkt oder eine Dienstleistung für den Verkauf 
  • 2-5 Ad Creatives, das sind Werbebilder oder -videos für die Anzeigen
  • Einen Ads Account auf der Social Media Plattform (z.B. Facebook Ads)
  • Ca. 1’000 CHF Budget für die Anzeigen (kleine Tests können bereits ab einem Budget von ca. 250 CHF starten)

Wenn keine Verkäufe mit dem Test-Budget erreicht wurden, prüfen Sie diese Fragen:

  1. Ist die Customer Journey (übersetzt: Reise des Kunden / Nutzererlebnis von der Werbung bis zur Bezahlung) auf der Webseite nutzerfreundlich und animierend?
  2. Benötigt mein Produkt / meine Dienstleistung eine Optimierung, um mehr Mehrwert zu schaffen?
  3. Erfahren meine Kunden auf dem Webshop vom Mehrwert meines Produktes / meiner Dienstleistung?


Upselling & Cross-Selling in Webshops

Mit Up- und Cross-Selling stehen Ihnen zwei effiziente Methoden zur Verfügung, die den Absatz Ihres Webshops steigern:

Upselling
Das Upselling, oder auch Up-Selling, bezeichnet den Versuch, anstelle des günstigeren Produkts, ein teureres Produkt mit ähnlichen Funktionen zu verkaufen. Dem Kunden soll dadurch eine teure Variante eines Produktes schmackhaft gemacht werden. 

Upselling findet vor und während dem Verkauf statt. Nach dem Verkauf kann es in manchen Fällen auch angewandt werden, dies ist aber in vielen Fällen aufwändig in der Umsetzung und nur in wenigen Fällen lohnenswert. Grund dafür ist, dass der Käufer bereits das Produkt hat, das er benötigt. Es bedarf einer guten – und in vielen Fällen einer individuellen – Argumentation für den Kauf einer höherwertigen Ausführung des Produkts. 
Ausnahme:
Sie haben viele Käufer, die dasselbe gekauft haben und in den Bewertungen findet sich häufig dieselbe Unzufriedenheit. Da Sie ein teureres Produkt mit besseren Eigenschaften im Lager haben, können Sie nun die Käufer des günstigeren Produkts auf die Eigenschaften des teureren Produkts aufmerksam machen.

Cross-Selling
Das Cross-Selling hingegen konzentriert sich auf den Verkauf von zusätzlichen Produkten, wenn ein Kunde ein Produkt kaufen möchte. Hier handelt es sich meist um Zubehör für die vom Kunden begehrten Produkte.

Cross-Selling wird vor allem während und nach dem Verkauf angewendet. Vor dem Verkauf kann Cross-Selling ebenfalls angewendet werden. Dies gestaltet sich aber häufig schwierig. Das liegt daran, dass es oft keinen Sinn macht, Zubehör anzubieten, ohne zu wissen, für welche Produkte sich der Kunde interessiert.
Ausnahmen: 

  • Der Kunde hat früher bereits bei Ihnen eingekauft und Sie möchten ihm zum vergangenen Einkauf passende Angebote machen.
  • Ihr Online-Shop ist in einer sehr spezifischen Nische, in der sich viele Ihrer Besucher für das Produkt aus dem Cross-Selling interessieren könnten.

Die Art, wie Cross- und Upselling im Webshop integriert werden, sind mehrheitlich sehr ähnlich.


Upselling & Cross-Selling – Beispiele für Ihren Webshop

Ein Kunde in Ihrem Onlineshop sieht sich gerade die Produktseite einer Standard-Bohrmaschine an. Sie möchten dem Käufer gerne stattdessen einen teureren Schlagbohrer verkaufen. Diese Möglichkeiten haben Sie:

  1. Eine Möglichkeit ist, einen Bereich auf der Produktseite einzubauen mit dem Titel “Ähnliche Produkte:” oder “Käufer dieses Produkts haben auch das gekauft:”. So sieht der Kunde während dem Scrollen durch Ihren Shop direkte Alternativen zum Produkt, das er sich gerade ansieht. Diese Option ist die beliebteste, da sie weit verbreitet und relativ gesehen günstig umgesetzt werden kann.
  2. Immer beliebter werden Pop-ups beim Klick auf den Button “In den Warenkorb” oder nach Ablauf einer bestimmten Ansichtsdauer. Ein kleines Fenster springt auf und überdeckt den grössten Teil der aktuellen Webseite. Darin werden Alternativen und / oder Zubehör zum ausgewählten Produkt vorgestellt.
  3. Weitere Möglichkeiten bestehen z.B. im Warenkorb, indem neben den hinzugefügten Produkten ein Button integriert wird mit dem Titel: “Alternativen prüfen” oder “Zubehör kaufen”. Dieser verlinkt dann auf eine Seite mit alternativen Produkten oder eben Zubehör. Dies ist nur eine Idee, wie Up- und Cross-Selling während des Verkaufs umgesetzt werden können. Da dieses Vorgehen aber eher selten ist, wird die Entwicklung dieser Funktion für Ihren Online Shop mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich mehr Investitionen erfordern, als das klassische Upselling auf der Produktseite.
  4. Newsletter und Blogbeiträge für Käufer eines bestimmten Produktes sind ebenfalls eine gute Option, um die Vorteile einer Aufrüstung aufzuzeigen und / oder Zubehör zu bewerben.

Um Ihren Online Shop bezüglich Up- und Cross-Selling optimieren zu können, müssen die Ergebnisse messbar sein. Optimieren heisst auch immer Testen. Beim Up- und Cross-Selling ist es wichtig zu wissen, welche Produktvorschläge (Produkt-Alternativen oder auch Zubehör) am besten funktionieren. So können Sie für jedes Produkt das Upselling und das Cross-Selling umsatzsteigernd optimieren. In einem zweiten Schritt, wenn genügend Kundendaten vorhanden sind, kann dieser Prozess auch mithilfe von Machine Learning automatisiert werden.


Webshop für Verkauf optimieren – Trends & Ideen

Es gibt unzählige Strategien im E Commerce, um einen Webshop zu optimieren. Zurzeit sind folgende Optimierungen die beliebtesten:

  • Einhaltung von Datenschutzbestimmungen aus Verkaufsländern, um Konflikte mit dem Gesetz zu vermeiden
  • Icons (Bildchen): Für verfügbare Zahlungsmethoden auf jeder Seite einblenden (wirkt seriöser als ohne)
  • Über uns: Eine Seite mit dem Titel "Über uns" inkl. aussagekräftiger Story hinter dem Shop / Produkt (Team wird vorgestellt) 
  • Testimonials: Bewertungen von Kunden in Form von Videos, Bilder oder Text, hinterlassen einen guten Eindruck bei Potenziellen neuen Kunden 
  • Bewertungsfunktion bei Produkten: Manchmal entscheiden sich Shopbesitzer dazu, falsche Bewertungen zu veröffentlichen, um die Verkaufszahlen zu steigern, dadurch kann das eigene Image verbessert werden
  • Rabatte: Einige Online Shops haben nur noch heruntergesetzte Artikel, dabei handelt es sich aber meistens um falsche Rabatte, um zum Kauf zu animieren.
  • Produktvorschläge unter den Produkten: Meist wird ein Titel verwendet, wie: “Andere Käufer dieses Produktes haben auch das gekauft:” Diese Optimierung ist in jedem Fall empfehlenswert, da sie branchenunabhängig die Verkaufszahlen verbessert.
  • Suggerieren von Dringlichkeit mit Timer: zeitlich begrenzte Angebote, v.a. im Warenkorb-Bereich, z.B. Info: “Ihr Warenkorb ist X Minuten und X Sekunden für Sie reserviert”
  • Machine Learning: Lernende Programme, die herausfinden, welches Produkt sie welchem Besucher vorschlagen sollten, um möglichst viele und hochwertige Verkäufe zu erzielen. Diese Technologien sind immer noch teuer und lohnen sich erst ab einer mittleren bis grossen Webshop-Grösse. Machine Learning wird auch in weiteren Bereichen des E-Commerce eingesetzt. Ein sehr aufwändiges Programm kann individuelle Preise für jeden Besucher berechnen (je nach Region, Geschlecht, Werbeanzeige etc.).

Wir empfehlen, keine falschen Rabatte, Bewertungen oder Testimonials zu nutzen, da dies gegen geltendes Recht in Verkaufsländern verstossen kann. Dieses Vorgehen kann somit rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Es besteht ein weiteres Risiko: Wenn Ihre Kundschaft erkennt, dass es sich um Falschaussagen handelt, dann kann dies einen nicht wiederherstellbaren Reputationsschaden anrichten und es kann zu Imageschäden führen.

Das Suggerieren von Dringlichkeit und andere gängige Tricks im E Commerce können je nach Branche unseriös wirken, daher raten wir in den meisten Fällen davon ab. Dennoch kann sich eine Evaluation oder ein Test im kleinen Rahmen auf der Webseite lohnen, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden können.


A / B Testing – Webshop für Verkauf optimieren

Beim A / B Testing geht es um verschiedene Versionen der Webseite. Der Tester ändert etwas an der Webseite, er zeigt diese Änderung aber nur jedem zweiten Webseitenbesucher. So kann der A / B Tester verschiedene Versionen der Webseite (Version A und B) gleichzeitig testen und herausfinden, welche Version die meisten Verkäufe erzielt. Dieses Vorgehen wird dann mit der besseren Version und einer neuen Änderung an dieser Version wiederholt, bis das Ziel für die Conversion-Rate (Anzahl Verkäufe pro 100 Webseitenbesucher) erfüllt wird. A / B Testing benötigt – je nach Webshop-Lösung – einiges an technischem Know-How, es ist aber auch durchaus lohnenswert.

A / B Testing lohnt sich jedoch erst, wenn die Webseite bereits täglich von mehreren Besuchern aufgerufen wird s– sei es durch bezahlte Social Media Ads oder durch organisches Wachstum.


Erfahren Sie mehr über detaillierte Auswahlkriterien für E-Commerce-Anbieter.

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