Vollversicherung und teilautonome BVG-Lösung – Anbieter finden

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BVG

Die BVG-Vollversicherung ist eines von drei Vorsorgemodellen, aus denen Sie bei der Pensionskassenlösung für Ihren Betrieb wählen können. Diese Modelle stehen zur Wahl:

  • Vollversicherung
  • Teilautonome Lösung
  • Autonome Lösung (Gründen einer eigenen Pensionskasse)

Die drei Vorsorgemodelle unterscheiden sich in erster Linie bezüglich Sicherheit und Rendite. Wie bei allen Anlageentscheiden gilt: Je höher die Sicherheit, desto tiefer die Rendite.

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Was ist eine BVG-Vollversicherung?

Die Vollversicherung ist die sicherste BVG-Lösung, denn dabei ist der Versicherer gesetzlich verpflichtet, die Vorsorgeleistungen jederzeit zu 100% zu garantieren. Der Versicherer muss also das Altersguthaben, zumindest im obligatorischen Teil des BVG, mit dem Mindestzinssatz verzinsen, unabhängig vom Anlageerfolg. Deshalb wählen die Versicherer eine restriktive Anlagestrategie. Auch die Risikoleistungen bei Tod und Invalidität müssen zu 100% gedeckt sein. Eine Unterdeckung betrifft deshalb bei einer BVG-Vollversicherung das Unternehmen und die Versicherten nicht, dafür sind die Prämien meist höher.


Vollversicherung – das Wichtigste

  • Tiefes Risiko: Grösstmögliche Sicherheit im Vergleich zu den anderen Versicherungsmodellen, eine Unterdeckung ist für Sie kein Thema.
  • Höhere Prämien: Da die Leistungen jederzeit zu 100% garantiert werden, entstehen meist höhere Prämien.


Teilautonome BVG-Lösung

Bei einer teilautonomen BVG-Lösung schliesst die Pensionskasse für die Risiken Tod und Invalidität eine Rückversicherung ab. Die Anlagerisiken trägt die Pensionskasse aber selbst. Die Altersguthaben der versicherten Personen werden von der Pensionskasse direkt am Kapitalmarkt angelegt, wobei der Stiftungsrat die Anlagestrategie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben festlegt. Ist die Strategie erfolgreich, profitieren die Versicherten von einer höheren Rendite. Sollte die Strategie jedoch nicht aufgehen und in schlechten Wirtschaftsjahren ein Verlust auf dem investierten Kapital der Versicherten entstehen, muss die Pensionskasse die Altersguthaben im Rahmen des BVG-Obligatoriums trotzdem mit dem gesetzlichen Mindestzinssatz verzinsen. Dadurch kann sie in Unterdeckung geraten, also nicht mehr in der Lage sein, alle aktuellen und künftigen Verpflichtungen zu erfüllen. Dauert die Unterdeckung länger an, muss die Pensionskasse Sanierungsmassnahmen einleiten, an denen sich die angeschlossenen Unternehmen und deren Versicherte zu beteiligen haben. So müssen sie beispielsweise zusätzliche Beiträge einzahlen oder Minderverzinsungen hinnehmen, bis der Deckungsgrad von 100% wieder erreicht ist.


Teilautonome Lösung – das Wichtigste

  • Tiefere Prämien
  • Chancen auf bessere Verzinsung des Guthabens
  • Höheres Risiko als bei der Vollversicherung: Allfällige Sanierungsmassnahmen müssen mitgetragen werden, was zu Verlusten führen kann.


Autonome BVG-Lösung

Autonome Lösungen sind bei grösseren Unternehmen oder Berufsverbänden vorzufinden, die eine eigene Pensionskasse führen. Mit einer eigenen Pensionskasse trägt das Unternehmen oder der Verband das Risiko von Tod und Invalidität selbst und legt die Anlagestrategie für das Altersguthaben eigenständig fest. Über die paritätische Vertretung in den Organen der Pensionskasse können auch die Mitarbeitenden Einfluss auf die Anlagestrategie nehmen. Aufgrund der komplexer werdenden Gesetzgebung und der Risiken lohnt sich eine firmeneigene Pensionskasse für immer weniger Unternehmen.


Autonome Lösung – das Wichtigste:

  • Nur für mittlere und grössere Unternehmen
  • Wird heute aufgrund des hohen Risikos und Aufwands fast nicht mehr gewählt
  • Höchster Grad an Selbstbestimmung und Eigenrisiko
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