Überobligatorische Vorsorge

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BVG

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Überobligatorische Vorsorge – Auswahlhilfe

Überobligatorische Vorsorgelösungen, bzw. Kaderversicherungen, sind sowohl für Kader wie auch für Mitarbeitende mit einem Jahreslohn ab 85 320 CHF (Stand: 2020) und weitreichende 1e-Pläne ab einem Einkommen von 127 980 CHF (Stand: 2020) im Jahr attraktiv. Gründe für Schweizer KMU, überobligatorische Leistungen anzubieten, sind unter anderem:

  • Steuerersparnis für Unternehmen und Mitarbeiter
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Vorteile beim Recruiting durch bessere Positionierung im Kampf um Fachkräfte

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Überobligatorische Vorsorge durch Kaderversicherung

Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden neben den obligatorischen BVG- Leistungen mit zusätzlichen Vorsorgeleistungen zu versichern. Dabei ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Pensionskassen die gesetzlichen Möglichkeiten für Leistungsverbesserungen und Optimierungen in der Steuerplanung ausschöpfen. Deshalb ist es sinnvoll, verschiedene Pensionskassen zu prüfen und ihre Leistungen zu vergleichen.

Schweizer KMU versichern vor allem ihre Kaderleute in überobligatorischen Vorsorgemodellen und sorgen so für eine grössere Motivation bei den Arbeitnehmenden, beim selben Unternehmen zu bleiben. Diese Vorsorgemodelle dienen oft auch als Anreiz beim Recruiting-Prozess für Führungskräfte.


Kadervorsorge: Vorteile für Arbeitnehmer

Es gibt mehrere Vorteile, die sich abhängig von der gewählten Vorsorgestrategie beim Abschluss von Vorsorgeleistungen, die über die BVG-Pflicht hinausgehen, für die Arbeitnehmer ergeben können:

  • Wahlmöglichkeiten in Bezug auf die überobligatorischen Anlagestrategien, wobei höhere Risiken und höhere Renditen möglich sind
  • Steuersenkung durch freiwillige Pensionskassenbeiträge
  • Freiwillige Beiträge können zusätzlich durch den Arbeitgeber eingezahlt werden
  • Flexibles Pensionsalter
  • Garantierte Deckung der Altersvorsorge möglich
  • Schliessung von Finanzierungslücken durch Versicherung der im Obligatorium nicht versicherten Lohnbestandteile


Kadervorsorge: Vorteile für Arbeitgeber

Auch der Arbeitgeber profitiert durch das Angebot einer Kaderversicherung:

  • Sparen durch steueroptimierte Vorsorgestrategien
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Vorteile beim Recruiting von Fachkräften und Spitzenleuten
  • Flexible Kombination der obligatorischen und überobligatorischen Leistungen (auch bei zwei verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen möglich)


Überobligatorische BVG und Obligatorium kombinieren

Der Arbeitgeber hat verschiedene Möglichkeiten, die obligatorischen Leistungen und den überobligatorischen Teil der Berufsvorsorge abzuschliessen:

  • Der obligatorische und der überobligatorische Teil der Berufsvorsorge können bei derselben Vorsorgeeinrichtung gebündelt abgeschlossen werden.
  • Das Obligatorium und die überobligatorische Versicherung können bei derselben Vorsorgeeinrichtung getrennt abgeschlossen werden. 
  • Obligatorische und überobligatorische Versicherungen können bei zwei verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen getrennt voneinander abgeschlossen werden. 

Beim getrennten Abschluss der obligatorischen und überobligatorischen Leistungspakete ist der Zinssatz, mit dem der überobligatorische Teil des Altersguthabens versichert ist, nicht an den obligatorischen Zinssatz gebunden. Diese Option ist zum Beispiel für Arbeitgeber interessant, die eine kostengünstige Kadervorsorge anbieten wollen.
 

Überobligatorische BVG nicht nur für Kader

Nicht nur für Kader sind die Angebote freiwilliger Leistungen sinnvoll. Übersteigt der Jahreslohn 85 320 CHF (Stand: 2020), können auch Mitarbeiter, die nicht zum Kader gehören, von überobligatorischen Vorsorgeleistungen profitieren. Ab einem Jahreseinkommen von 127 980 CHF (Stand: 2020) können die Angestellten zusätzlich in einem 1e-Plan versichert werden, wodurch weitere weitere Möglichkeiten für die Vorsorgeplanung entstehen.


1e-Plan: Kadervorsorge ab Jahreslohn von 127 980 CHF

In der zweiten Säule besteht für die überobligatorisch Versicherten die Möglichkeit, Anlagestrategien mit höheren Renditen zu wählen. Die Anlage der Lohnbestandteile über 127 980 Franken pro Jahr darf innerhalb von maximal zehn definierten Anlagestrategien durch jedes Kadermitglied frei festgelegt werden. Es lohnt sich bei der jeweiligen Vorsorgeeinrichtung abzuklären, ob 1e-Pläne im Rahmen einer unternehmensspezifischen Lösung angeboten werden.

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