Überobligatorische Vorsorge

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BVG

Überobligatorische Vorsorgelösungen bzw. Ka­der­ver­sicherungen sind für Mit­ar­beitende mit einem Jahreslohn ab 86'040 CHF (Stand: 2022) attraktiv.

Gründe für Schweizer KMU, über­obli­gato­rische Leistungen anzubieten, sind unter anderem:

  • Steuerersparnis für Unternehmen und Mitarbeitende
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Vorteile beim Recruiting durch bessere Posi­tio­nierung im Kampf um Fachkräfte

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Vorsorge mit Kader­ver­siche­rung

Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, ihre Mit­ar­bei­tenden neben den obligatorischen BVG- Leis­tungen mit zu­sätz­lichen Vorsorgeleistungen zu ver­sichern. Dabei ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Pensions­kassen die gesetz­lichen Mög­lich­keiten für Leistungsverbes­serungen und Op­ti­mie­run­gen in der Steu­er­planung aus­schöpf­en. Deshalb ist es sinnvoll, ver­schie­dene Pen­si­ons­kassen zu prüfen und ihre Leis­tungen zu vergleichen.

Schweizer KMU versichern vor allem ihre Ka­der­leu­te in überobligatorischen Vor­sorge­model­len und sor­gen so für eine grössere Mo­ti­va­tion bei den Arbeit­neh­menden, beim selben Un­ter­neh­men zu bleiben. Diese Vor­sorge­modelle dienen oft auch als Anreiz beim Recruiting-Prozess für Führungs­kräfte.


Kadervorsorge: Vorteile für Ar­beit­nehmer

Es gibt mehrere Vorteile, die sich abhängig von der gewähl­ten Vorsorgestrategie beim Abschluss von Vor­sorge­leistungen, die über die BVG-Pflicht hinaus­gehen, für die Arbeitnehmende ergeben können:

  • Wahlmöglichkeiten in Bezug auf die über­ob­li­ga­torischen Anlagestrategien, wobei höhere Risiken und höhere Renditen möglich sind
  • Steuersenkung durch freiwillige Pensions­kassen­beiträge
  • Freiwillige Beiträge können zusätzlich durch den Arbeit­geber bzw. die Arbeitgeberin eingezahlt werden
  • Flexibles Pensionsalter
  • Garantierte Deckung der Altersvorsorge möglich
  • Schliessung von Finanzierungslücken durch Ver­siche­rung der im Obligatorium nicht versicherten Lohn­bestandteile


Kadervorsorge: Vorteile für Ar­beit­geber

Auch Arbeitgebende profitieren durch das Angebot einer Kaderversicherung:

  • Sparen durch steueroptimierte Vorsorge­strategien
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Vorteile beim Recruiting von Fachkräften und Spit­zen­leuten
  • Flexible Kombination der obligatorischen und über­obligatorischen Leistungen (auch bei zwei ver­schie­denen Vorsorgeeinrichtungen möglich)


Überobligatorische BVG und Ob­li­gatorium kombinieren

Arbeitgebende haben verschiedene Mög­lich­kei­ten, die obligatorischen Leistungen und den über­obli­gatorischen Teil der Be­rufs­vor­sor­ge abzu­schliessen:

  • Der obligatorische und der überobligatorische Teil der Berufsvorsorge können bei derselben Vor­sorge­ein­richtung gebündelt abgeschlossen werden.
  • Das Obligatorium und die überobligatorische Ver­siche­rung können bei derselben Vorsorge­ein­richtung getrennt abgeschlossen werden.
  • Obligatorische und überobligatorische Ver­siche­rungen können bei zwei verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen getrennt voneinander abgeschlossen werden.

Beim getrennten Abschluss der obligatorischen und überobligatorischen Leistungspakete ist der Zins­satz, mit dem der überobligatorische Teil des Alters­gut­habens versichert ist, nicht an den obliga­to­rischen ­ gebunden. Diese Option ist zum Beispiel für Arbeitgebende interessant, die eine kosten­günstige Kader­vorsorge anbieten wollen.


Überobligatorische BVG nicht nur für Kader

Nicht nur für BVG Kader sind die Angebote frei­williger Leis­tungen sinnvoll. Übersteigt der Jah­res­lohn 86'040 CHF (Stand: 2022), können auch Mitarbeitende, die nicht zum Kader gehören, von überobligatorischen Vor­sor­ge­leistungen pro­fi­tie­ren. Ab einem Jahres­ein­kommen von 129'060 CHF (Stand: 2022) können die An­ge­stell­ten zu­sätz­lich in einem 1e-Plan ver­si­chert werden, wodurch weitere Möglichkeiten für die Vor­sor­ge­pla­nung entstehen.


1e-Plan: Kadervorsorge ab Jah­res­lohn von 129'060 CHF

In der zweiten Säule besteht für die über­obli­ga­to­risch Ver­sicherten die Möglichkeit, Anlage­strate­gien mit höheren Renditen zu wählen. Die Anlage der Lohn­bestand­teile über 129'060 CHF pro Jahr darf innerhalb von maximal zehn defi­nier­ten Anlage­strate­gien durch jedes Kader­mit­glied frei festgelegt werden. Es lohnt sich bei der jeweiligen Vorsorge­ein­richtung abzuklären, ob 1e-Pläne im Rahmen einer unter­nehmens­spezifischen Lösung angeboten werden.

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