BVG-Prämien

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BVG

Die BVG-Prämien werden vor allem von diesen Faktoren bestimmt:

  • Lohn
  • Alter
  • Standard- oder individuelle BVG-Lösung
  • Vollversicherung oder teilautonome BVG-Lösung

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BVG-Abzug Schweiz – wie viel macht das aus?

Der Arbeitgeber entscheidet, bei welcher Pensionskasse er seine Angestellten versichert. Je nach BVG-Lösung fallen die Beiträge unterschiedlich hoch aus. BVG-beitragspflichtig sind alle Arbeitnehmenden mit einem Jahreseinkommen ab 21'510 CHF (Stand 2022).

Der Arbeitgeber muss die Hälfte der BVG-Beiträge seiner Mitarbeitenden übernehmen. Der Arbeitnehmeranteil wird monatlich vom Lohn abgezogen. Er richtet sich nach dem Alter des Arbeitnehmers, der Arbeitnehmerin und beträgt bei der gesetzlich vorgeschriebenen BVG-Mindestlösung für das Alterssparen:

  • 25–34 Jahre: 7,0 % des versicherten Lohns
  • 35–44 Jahre: 10,0 %
  • 45–54 Jahre: 15,0 %
  • 55–64 Jahre: 18,0 %

Der BVG-Abzug für eine 25-jährige Arbeitnehmerin beträgt also 3,5% ihrer versicherten Lohnsumme, der Arbeitgeber zahlt ebenfalls 3,5% ein.

Zu diesen Altersgutschriften hinzu kommen die Risikobeiträge, die Beiträge für Verwaltungskosten und für den Sicherheitsfonds.


BVG-Abzug Schweiz: Checkliste

Die Kosten für die Versicherung des Personals in der beruflichen Vorsorge stellen einen signifikanten Posten im Budget von Schweizer KMU dar, ein Vergleich verschiedener Angebote lohnt sich. Beim Offertvergleich ist wichtig, dass Sie zuerst die Konditionen des neuen Vertrags definieren und sich dann von verschiedenen Anbietern eine Offerte auf den 1. Januar des Folgejahrs ausstellen lassen. Nur mit fix definierten Konditionen und dem für alle gleichen Zeitpunkt lassen sich die Angebote der Versicherer direkt vergleichen:

  • Welche Prozentsätze sollen für das Sparen definiert werden?
  • Welche Risikoabdeckung möchten Sie? Sind die Mitarbeitenden verheiratet und haben Kinder oder haben die meisten gar keine respektive volljährige Kinder?
  • Soll der Lohn minus Koordinationsabzug versichert werden, soll für Teilzeitangestellte ein angepasster Koordinationsabzug gelten oder soll der ganze Lohn versichert sein?


BVG-Standard oder individuelle BVG-Lösung?

Weiter bestimmt sich der BVG-Abzug danach, ob Sie als Arbeitgeber eine Standardversicherung oder eine auf ihr Unternehmen zugeschnittene, individuelle BVG-Lösung abschliessen. Aber Achtung: Einem Unternehmen mit wenigen Mitarbeitenden steht meistens nur eine BVG-Standardlösung zur Verfügung. Dabei lassen sich die einzelnen Konditionen nicht frei anpassen, dafür halten sich die BVG-Prämien im Rahmen. Für mittlere und grosse Unternehmen werden individuelle Lösungen ausgearbeitet.


Teilautonome Versicherung oder Vollversicherung?

Die Prämien für eine Vollversicherung sind immer höher als für eine teilautonome Lösung. Allerdings ist bei einer teilautonomen Versicherung auch das Risiko höher. Fällt eine Pensionskassenstiftung in Unterdeckung, kann es bei einer teilautonomen Versicherung passieren, dass die angeschlossenen Unternehmen die Sanierungsmassnahmen mitfinanzieren müssen. Das kann zu monatlichen Zusatzzahlungen pro Mitarbeiter führen. Dank der grösseren Flexibilität in der Anlagestrategie erzielen teilautonome Lösungen aber oft bessere Renditen und die Prämien sind günstiger. Hier gilt es, zwischen Sicherheit und tieferen Kosten abzuwägen.


BVG-Prämien vergleichen

Wenn Sie schlussendlich mehrere Offerten mit den gleichen Konditionen vor sich haben, können Sie mit dem Vergleich starten. Dazu zählen Sie am besten die Risikoprämien und die Verwaltungskosten zusammen. Die Höhe der Sparprämie sollte bei allen Angeboten gleich ausfallen, da Sie als Grundlage ja die gleichen Sätze vorgegeben haben. Neben den Kosten ist die Person Ihres BVG-Betreuers beim Versicherer sehr wichtig. Nur ein gut ausgebildeter, kompetenter BVG-Spezialist kann Ihnen auf Fragen, die während des Versicherungsjahrs auftauchen, fundierte Antworten liefern. 

Beachten Sie auch unsere BVG-Auswahlkriterien und die Checkliste mit den sechs Schritten zur passenden BVG-Lösung.

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