Funkalarmanlage vs. verkabelte Alarmanlage

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Alarmanlagen

Eine Funkalarmanlage kann schnell und vergleichsweise kostengünstig eingebaut werden. Sie unterscheidet sich zu verkabelten Alarmanlagen primär wie folgt:

  • Funkalarmanlagen: einfacher Auf- und Ab­bau bei Umzügen, keine sichtbaren Leitungen, für kleinere bis mittlere private Wohn­objekte geeignet
  • Verkabelte Alarmanlagen: ideal für mittlere bis grosse gewerbliche Immobilien, bieten ma­xi­male Zuverlässigkeit

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Funk Alarmanlage oder verkabelte Alarmanlage?

Soll die gewünschte Alarmanlage die Signale über Funk, WLAN oder Kabel übertragen? Unsere quali­fizierten Anbieter aus der Schweiz beraten Sie gerne. Generell gelten verkabelte Alarmanlagen als sicherer, sind oft aber mit grösserem Installations­aufwand verbunden, weshalb eine drahtlose Alarmanlage vielerorts als geeignetere Lösung angesehen wird. Schlussendlich hängt die Wahl des Alarmsystems aber von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Mecha­nischer Einbruchschutz wie elektronische oder mechanische Sicherungen von Türen und Fenstern sollte auch beim Ein­bau von Funkalarmanlagen nicht vernachlässigt werden.


Funk Alarmanlage

Funkalarmanlagen gehören zu den drahtlosen Alarmsystemen und eignen sich besonders für kleinere bis mittlere private Wohnobjekte (Haus oder Wohnung) oder kleinere Gewerbeobjekte (Bürofläche, Werkstatt etc.).

Vorteile: Bei den Funkalarmanlagen gibt es gleich wie bei den WLAN Alarmanlagen vergleichsweise günstige Ein­steigersets, die selbst (für wenige Hundert Franken) oder vom Fachmann (siehe Preise) installiert werden können. Da bei diesen Sets inkl. Zubehör keine Verkabelung eingezogen werden muss, eignet sich diese Variante ebenfalls für den nachträglichen Einbau auch in ältere Immobilien, die über keine vorverlegten Kabel­schächte verfügen. Der Ein- und Ausbau aller Kompo­nenten (Zentrale, Bewegungsmelder, Brandmelder) ist somit auch bei einem Umzug einfach, schnell und sauber möglich.

Nachteile: Der grösste Nachteil gegenüber ver­ka­belten Alarmsystemen ist die etwas tiefere Zuver­lässig­keit und Sicherheit. Funksignale (z.B. vom Bewegungs­melder) können einfacher gestört werden. Sind Batterien der Komponenten leer, oder fällt bei WLAN Alarm­anlagen der Strom oder das Internet aus, ist die Anlage nicht funk­tions­fähig.


Verkabelte Alarmanlage

Verkabelte Alarmanlagen eignen sich besonders für Neubauten oder Liegenschaften, bei denen bereits Kabelkanäle vorhanden sind. Sie sind vor allem in mittleren bis grösseren Wohnobjekten und in Gewerbeimmobilien zu finden.

Vorteile: Bei drahtgebundenen Alarmanlagen steht der Über­tragungsweg exklusiv zur Verfügung und stellt damit in Punkto Sicherheit die zuverlässigste Lösung dar. Zudem müssen auch keine Batterien oder andere Kom­ponenten aus­gewechselt werden. Die Melde­module sind deshalb auch tendenziell etwas günstiger.

Nachteile: Die Installation und der Einbau einer verkabelten/verdrahteten Einbruchmeldeanlage ist aufwändiger und somit teurer als bei Funk Alarmanlagen. Gegebenfalls müssen auch Bohrarbeiten durch­geführt und bei älteren Liegenschaften neue Leitungen gezogen werden. Der Ausbau der Alarmanlagen bei einem Umzug ist ebenfalls kompliziert.


Hybrid Alarmanlage

Die hybride Alarmanlage verbindet die Vorteile der Funk- und verkabelten Einbruchalarmanlage miteinander, um die Zuverlässigkeit des Alarmsystems mit einer ein­facheren Installation zu optimieren. Hier können die Komponenten (Zentrale, Melder, Sensoren und sonstige Module) sowohl über die herkömmliche Verdrahtung, Bus-Verkabelung oder via Funk angebunden werden. So entsteht eine flexible Variante der Funk-Alarmanlage mit verkabelten Elementen für erhöhte Zuverlässigkeit. Eine Hybridlösung ist in vielen Fällen die Variante mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.


Funkalarmanlage mit Video­über­wachung

Oft werden Funk-Alarmanlagen auch in Kombination mit Videoüberwachungssystemen eingesetzt. Mit Hilfe eines Smartphones kann bei modernen Systemen über eine App sowohl die Alarmanlage als auch die Videoüberwachung einfach bedient werden. Auch Zutrittskontrollen mit Fingerprint Türöffner, Smarthome Lösungen oder Brandmeldeanlagen mit Sensoren werden oft mit einer Alarmanlage kombiniert.


Mobilfunk Alarmanlage

Damit eine Funk Alarmanlage mit dem Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) im Ein­bruchsfall eine Meldung an ein Mobiltelefon weiterleiten kann, muss sie über ein Mobilfunk-Modul verfügen. Da das 2G-Netz (auch GSM, Global System for Mobile Communication) bald bei allen Mobilfunkanbietern abgestellt wird, müssen Besitzer die bestehende GSM-Alarmanlage durch einen neuen 4G/LTE Modul Upgrade aufrüsten, damit die Alarmanlage weiterhin funktionsfähig bleibt. Für den Betrieb einer Mobilfunk-Alarmanlage ist eine Anbindung an den Mobilfunk mittels SIM-Karte notwendig. Solche Alarm­anlagen können dadurch im Notfall einen Alarm per SMS, Anruf oder App an zuvor definierte Telefonnummern senden.


Einsteigerpaket Funk-Alarmanlage / verdrahtete Alarmanlage

Bei vielen Produkten, ob Funk- oder verdrahtete Modelle, gibt es Einsteigerpakete, welche die Alarm­zentrale und gleich einige dazu passende Komponenten beinhalten. Dies ist beson­ders bei günstigen Discounter Modellen häufig der Fall. Die in Basispaketen enthaltenen Module decken jedoch bei weitem nicht das ganze Funktionsspektrum einer soliden Alarmzentrale ab. Bei Alarmanlagen für mittelgrosse private und gewerbliche Installationen gibt es viele verschiedene Arten von Meldern (z. B. bei Bewegung, Glasbruch, Öffnung, Feuer, Wasser) und normalerweise ca. 30–50 mögliche Anschlüsse für solche Module.


Häufige Fragen zu Funkalarmanlagen

Wie viel kostet eine Funkalarmanlage?
Generell gilt: eine Funkalarmanlage ist günstiger als eine verkabelte Einbruchmeldeanlage. Der Preis ist abhängig von der Anzahl und der Art der Module. Günstige Ein­steigersets gibt es bereits für wenige Hundert Franken. Mehr Informationen zu den Preisen von Alarmanlagen finden Sie auf unserer Kostenseite.

Was ist der Vorteil von Funkalarmanlagen?
Funkalarmanlagen sind vorteilhaft , da keine baulichen Eingriffe notwendig sind, die Position jederzeit und problemlos geändert werden kann (vor allem bei einem Umzug) sowie alle Informationen per Funk auf das Smartphone übertragen werden können.

Was sind die Nachteile von Funk Alarmanlagen?
Ein Nachteil von Funkalarmanlagen besteht darin, dass sie über kein eigenes Netz für die Kommunikation verfügen wie es bei verkabelten An­lagen der Fall ist. Für den privaten Einsatz ist die Funk-Alarmanlage aber dennoch geeignet. Bei Gewerbe­objekten und geschäftskritischen Schutz­bereichen empfiehlt sich jedoch der Einsatz von verkabelten Lösungen.

Kann eine bestehende Alarmanlage angepasst und/oder erweitert werden?
Ja, eine bestehende Alarmanlage kann grundsätzlich angepasst bzw. erweitert werden. Im Normalfall ist das Erweitern respektive die Anpassung von Funkalarmanlagen einfacher als bei verdrahteten Alarmanlagen, da keine baulichen Eingriffe nötig sind.

Kann in einer Mietwohnung eine Alarmanlage installiert werden?
Ja, Alarmanlagen können auch problemlos in Mietwohnungen installiert werden. In Mietwohnungen werden normalerweise Funkanlagen installiert, da diese das Verlegen von Kabeln unnötig machen. Holen Sie sich allerdings zuerst eine Bewilligung beim Vermieter ein.

Kann ich meine Alarmanlage bei einem Umzug mitnehmen?
Bei Funkalarmanlagen ist dies grundsätzlich möglich, bei verkabelten Alarmanlagen hingegen nicht.


Weitere Informationen finden Sie unter der detaillierten Auswahlhilfe für Alarmanlagen.

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