3D Drucker

3D Drucker Technologie

Die 3D Drucker Technologie ist vielseitig und lässt sich in verschiedenste Methoden untergliedern. Bei all diesen Methoden wird jedoch das Modell Schicht für Schicht aufgebaut.

 

( 71 )

Kostenlos 3 Offerten für Business 3D Drucker erhalten



Bitte beachten Sie, dass wir nur 3D-Drucker im professionellen Bereich ab 10'000 CHF anbieten können.
Fortschritt: 0%

Grundmaterial für 3D Drucker

Obwohl es mehr als nur 3 Technologien gibt, können diese grob danach eingeteilt werden, wie das Material vor der Verarbeitung aussieht:

  • Feste Grundmaterialien, welche geschmolzen und im freien Raum aufgeschichtet werden
  • Pulverförmige Grundmaterialien, welche verschmolzen oder verklebt werden.
  • Flüssige Grundmaterialien, welche ausgehärtet werden

 

 

Unabhängig , einfach und kostenlos.

So funktioniert Gryps

3D Druckverfahren

Beim 3D Druck handelt es sich um eine sogenannte additive Methode zur Computer generierten Fertigung von Bauteilen. Im Gegensatz dazu stehen automatische Fräsen und Drechselmaschinen, welche nach der substraktiven Methode aus einem soliden Block ein Modell herausschneiden, indem sie die überflüssigen Teile entfernen.

Freiraumverfahren

Das Freiraumverfahren ist das, was man sich unter 3D Druck üblicherweise vorstellt. Hierbei werden kleine Tropfen von geschmolzenem Material schichtweise aufeinander gedruckt. Mit weiteren Druckköpfen können entweder verschiedene Farben gemischt werden oder aber der Druckkopf erstellt Supportstrukturen. Die Strukturen bestehen aus Material, das wasserlöslich ist oder einen deutlich tieferen Schmelzpunkt als das eigentliche Druckmaterial hat. Durch diese Eigenschaften können die Supportstrukturen weggespült oder weggeschmolzen werden. Zu den Freiraumverfahren gehören unter anderem das Fused Deposition Modeling (FDM) und das Laminated Object Modelling (LOM).

Pulverbettverfahren

Bei den Pulverbettverfahren Methoden wird das Material in Pulverform benötigt. Das Pulver wird in einer dünnen Schicht aufgetragen und an den entsprechenden Stellen geschmolzen oder verklebt. Danach wird eine weitere Pulverschicht aufgetragen. Dieser Vorgang wird wiederholt bis das Produkt fertig ist. Bei diesem Verfahren werden keine Supportstrukturen benötigt, da das unverarbeitete Pulver diese Funktion übernimmt. Das nicht geschmolzene oder verklebte Pulver kann am Ende mit Luftdruck entfernt und für weitere Druckvorgänge benutzt werden. Zu diesen Verfahren gehören das selektive Laserschmelzen (SLM), das selektive Lasersindern (SLS), das Elektronenstrahlschmelzen und das Binder Jetting.

Flüssigmaterialverfahren

Das älteste Verfahren für 3D-Druck ist die Stereolithografie. Hierbei wird flüssiges Photopolymer verwendet, welches nach einer gewissen Belichtungszeit aushärtet. Die unterste Schicht des Bauteils wird auf die Oberfläche des Polymerbades projeziert, sodass diese aushärtet. Danach wird das angehende Model um eine Schichtbreite nach unten gezogen. Die nächste Schicht wird ausgehärtet. Allfällige Supportstrukturen müssen bei diesem Verfahren mechanisch entfernt werden. Andere Flüssigmaterialverfahren sind das Digital Light Processing (DLP) und das Liquid Composite Molding (LCM).

Informationen zu den Kosten finden Sie auf der Kostenseite.

Offertbeispiele für 3D Drucker Anfragen

Branche, Grösse Anforderungen
Raum- u. Luftfahrt,
100 Mitarbeiter
Der Hersteller von Ersatzteilen für Flugzeuge braucht einen zweiten 3D Drucker. Dieser muss Fused Depotion Modeling unterstützen. Der Drucker muss mit einer sehr hohen Präzision und schneller Geschwindigkeit arbeiten. Auch grössere Teile bis zu 90cm und 20 Kilo Gewicht sollen hergestellt werden können. Qualität und Leistung haben oberste Priorität. Beim Budget ist man gegen oben relativ offen und rechnet provisorisch mit Kosten von 40'000 CHF.
Kieferorthopädie,
4 Mitarbeiter
Die Praxis für Kieferorthopädie und Dentalhygiene möchte einzelne Geräte wie Kronen, Brücken oder Gipsmodelle selbst durch 3D Druck herstellen. Man hat zu diesem Zweck bereits einen Experten für CAD Design eingestellt und einen intraoralen Scanner angeschafft. Man rechnet mit einem Budget von etwa 30'000 CHF.