Fakten und Trends zur Videoüberwachung in der Schweiz

Kameras, die uns in S-Bahnen, Einkaufszentren oder beim Tanken beobachten, scheinen überall zu sein. Auch bei Gryps erhalten wir regelmässig Anfragen für Videoüberwachungssysteme. Müssen wir nun damit rechnen, auf Schritt und Tritt gefilmt zu werden? Fünf interessante Erkenntnisse zur Videoüberwachung in der Schweiz haben wir für Sie zusammengestellt.

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Fakten

Videoüberwachungssysteme werden bei Gryps gleichermassen für den privaten wie auch für den Einsatz im Businessbereich angefragt.

1. Wo kommen Videokameras bei Privatpersonen zum Einsatz?

Aus dem privaten Bereich stammen die Anfragen fast ausschliesslich von Einfamilienhausbesitzern, die den Aussenbereich mit einer Kamera sichern möchten - oft ergänzend zu einer Alarmanlage. Mit diesen Sicherheitsmassnahmen sollen Familie und Eigentum geschützt werden. Eher selten gibt es Anfragen seitens Mehrfamilienhausbesitzern, die zur Vorbeugung von Vandalismus etwa den Eingangsbereich oder den Lift überwachen möchten. Solche Anfragen sind aufgrund der gesetzlichen Lage wenig aussichtsreich.

2. Wo kommen Videokameras ausserhalb des Eigenheims zum Einsatz?

Im Businessbereich erhalten wir Anfragen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Im Allgemeinen sollen Videokameras häufig Firmenräume und Gelände ausserhalb der Arbeitszeiten überwachen. Oft fragen aus diesem Grund Hotels und Gastrobetriebe oder auch Tankstellen und Autogaragen an. Auch Arztpraxen, Botschaften, Landwirtschaftsbetriebe und unbediente Geschäfte gehören zu den regelmässigen Interessenten für Videoüberwachung. In letzter Zeit häufen sich Anfragen von Gemeinden, die gegen illegale Abfalldeponierung in Entsorgungsanlagen vorgehen möchten. Rechtlich heikel sind die eher zunehmenden Anfragen von Schulen, die die Lage auf dem Pausenhof im Blick behalten wollen. Genauso kritisch sind die selten, aber dennoch immer wieder vorkommenden Anfragen von Ladengeschäften, die Ihre eigenen Mitarbeiter an der Kasse überwachen möchten.

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Trends

Aus den regelmässigen Offertenanfragen für Überwachungssysteme lassen sich einige Tendenzen und Trends erkennen:

1. Grosse Kameras für grosse Wirkung

Videokameras sind inzwischen in vielen Formaten und Ausführungen erhältlich. Als Mini- oder Tarnkameras lassen sie sich perfekt im Blumentopf verstecken oder als Wetterstation, Rauchmelder oder Radiowecker tarnen. Solche Kameras werden bei Gryps aber kaum angefragt. Kameras sollen abschrecken und dafür müssen sie gesehen werden. Ebenso unbeliebt sind Kameras für den Innenbereich. Einbrecher sollen vor dem Betreten des Hauses gewarnt werden und nicht erst danach.

2. Dank Cloudspeicherung immer auf dem Laufenden bleiben

Der Drang dazu, immer auf dem Laufenden sein zu wollen, ist inzwischen auch im Bereich der Videoüberwachung angekommen. Sehr oft werden Systeme angefragt, die Kamerabilder in Echtzeit auf dem Handy, Tablet oder Notebook abrufen lassen. Solche Systeme speichern die aufgenommenen Bilder in einer Cloud und müssen deshalb IP-basiert sein. Die Tendenz führt somit weg von der herkömmlichen analogen Videoüberwachungsanlage mit Monitor und Rekorder, denn die Möglichkeit, Kamerabilder jederzeit und von überall her abrufen zu können, vermittelt eher ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle.

3. Unsichere Rechtslage hält vom Kauf ab

Die Rechtmässigkeit der Installation eines Überwachungssystems kann oft nur durch ein Abwägen von privaten und öffentlichen Interessen geprüft werden. Allein dieser Umstand führt dazu, dass viele Anfragen von Privatpersonen wieder zurückgezogen werden. Die Kameras müssen dem eigenen Schutz oder dem Schutz von Eigentum dienen und dürfen dabei nicht in die Privatsphäre Dritter eingreifen. Dieser Grundsatz wird leicht gebrochen, wenn sich Anwohner an den Kameras stören. Anfragen von Mehrfamilienhausbesitzern oder Eigentümergemeinschaften, die den Hauseingang, Briefkästen oder den Lift überwachen möchten, verlaufen deshalb meistens im Sand oder sorgen nach der Installation für Ärger mit den Nachbarn.

 

Fazit

Videoüberwachungssysteme sind in vielen Fällen nützliche Instrumente zur Kontrolle der Sicherheitslage im eigenen Heim oder im Unternehmen. Bei unsicherer Rechtslage lohnt sich auch die Investition in eine Alarmanlage. Auch diese kann bei Einbruch oder unerlaubtem Betreten direkt eine Meldung ans Smartphone senden. Gryps hilft gerne bei der Suche nach passenden Anbietern für Sicherheitssysteme.

 

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Michaela Zellnig arbeitet bei der GRYPS Offertenportal AG in den Bereichen Content Creation, SEO und Leadmanagement.

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