Password: password?

Wir bewahren Wertsachen, Erinnerungen und wichtige Bestandteile unseres täglichen Lebens in unserem Heim auf. Kein Wunder, dass wir diese schützen – sei es mit einer abgeschlossenen Haustüre, einbruchsicheren Fenstern oder einer Alarmanlage. Deutlich weniger rigoros gehen viele Leute mit dem Thema „Sicherheit im Internet“ um. Eine riskante Einstellung in Anbetracht der Tatsache, wie viele Bereiche des Alltags bereits online abgewickelt werden: Via E-Banking werden finanzielle Belange geregelt, in E-Mails vertrauliche Daten weitergegeben – sowohl privat als auch geschäftlich. Am Anfang steht das Passwort.

Fahrlässigkeit 2.0

Noch immer gehen wir zu unvorsichtig mit unseren Passwörtern um. Eine repräsentative Studie mit Teilnehmern aus Frankreich, England und den USA fördert bedenkliches zutage: 56% der Bevölkerung teilen ihre Passwörter anderen mit. Jeder Dritte notiert seine Passwörter auf Notizzetteln, während nur ein Fünftel sichere Passwortmanager benutzen. Die beiden meistgewählten Passwörter 2015 sprechen Bände: Auf Platz 1 rangiert „123456“, vor „password“.
Erschwerend hinzu kommt der rasante technische Fortschritt der Hacker: Die Universität Tel Aviv hat ein Gadget entwickelt, welches in einem Pita versteckt werden kann. Das Gadget, augenzwinkernd Pita (Portable Instrument for Trace Acquisition) genannt, erfasst Veränderungen in der elektromagnetischen Strahlung. Je nach Rechner können damit weitreichende Daten des Besitzers abgesaugt werden.

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5 wichtige Tipps zum Thema Passwort

Um Hackern den Datenraub zu erschweren, sollten Sie diese Tipps befolgen:

  • Verschiedene Passwörter wählen
    Nutzen Sie für jeden Account dasselbe Passwort, gehen Sie ein Klumpenrisiko ein. Ändern Sie Ihr Passwort nur jeweils leicht ab, ist es schwierig, sich die Varianten zu merken.         
  • Passwörter NIE auf Zettel notieren
    Wie die oben erwähnte Studie herausfand, notieren 30% der Bevölkerung ihre Passwörter auf Notizzetteln. Ein hoher Risikofaktor!    
  • Passwort immer wieder ändern
    Um die Sicherheit zu erhöhen, sollte das Passwort jedes Accounts regelmässig geändert werden. Schon leichte Anpassungen verstärken den Schutz. 
  • Passwörter selber kreieren
    Je komplizierter das Passwort, desto schwerer zu knacken. Ihr Passwort sollte ein langes Fantasiewort sein, in welchem Gross-und Kleinschreibung variiert und Sonderzeichen benutzt werden. Ein Beispiel für ein gut konstruiertes Passwort finden Sie am Ende des Berichts.
  • Nutzen Sie praktische Programme
    Passwortgeneratoren erstellen für Fantasielose sichere Passwörter. Passwortmanager, wie KeePass oder 1password, verwalten all Ihre Zugangsdaten. Die ETH Zürich entwickelt eine App, die auf Geräusche reagiert: Nur wenn sich Handy und Laptop des Besitzers am selben Ort befinden, kann sich der Benutzer einloggen. Verifiziert wird dies durch Geräuscherkennung.
Zeit + Kreativität = Sicherheit

Ein sicheres Passwort zu finden, erfordert Zeit und Kreativität. Wer sich jedoch darüber im Klaren ist, welche Folgen ein allfälliger Datenraub haben kann, investiert diese Zeit gerne. Wie versprochen liefern wir Ihnen unten eine kurze Anleitung, wie Sie ein sicheres Passwort generieren.

Do it yourself - Anleitung für ein gutes Passwort:
Anleitung Beispiel
  1. Denken Sie sich ein Fantasiewort aus
  2. Variieren Sie Gross- und Kleinschreibung
  3. Ergänzen Sie das Wort mit Sonderzeichen und Zahlen. Wählen Sie Zahlen, die Sie sich merken können, die jedoch nicht offensichtlich sind (keine Geburts- oder Adressdaten). Geeignet sind etwa Schuhgrösse oder Teile der Handynummer. Dieses Passwort ist sehr schwer zu knacken.

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Pascal Roganti ist als Praktikant bei GRYPS Offertenportal für die Bereiche Online Marketing und Content Creation zuständig.
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