Marketing ankurbeln nach dem Sommerloch: 7 Tipps

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, das Sommerloch ist überstanden und schon steht die nächste Herausforderung vor der Tür: der Herbst. Eine neue Jahreszeit bedeutet immer auch neue Marketingmassnahmen. Wir verraten Ihnen 7 Marketing-Tipps, um Ihren Umsatz nach dem Sommer wieder zu beleben.

Glühbirne mit verschommenem Büro im Hintergrund


1. Gehen Sie auf Events und Ereignisse im Herbst ein.

Im Spätsommer öffnen die Schulen und die Klassenräume füllen sich wieder. Diese Phase birgt grosses Potenzial für eine Umsatzsteigerung. Überlegen Sie sich, wie Sie Menschen mit Ihren Produkten und Dienstleistungen optimal auf den Schul- bzw. Semesterstart vorbereiten können. Besonders gefragt sind Back-to-school Materialien. Aber auch Einrichtungshäuser können profitieren. Beispielsweise sind Studierende, die vor Studienbeginn in eine Studentenwohnung oder WG ziehen, jetzt auf der Suche nach neuen, preisgünstigen Möbeln. Weiter können Events wie das Oktoberfest, Halloween oder Black Friday im Marketing aufgegriffen werden. Auch andere besondere Tage können je nachdem von bestimmten Branchen geschickt genutzt werden wie beispielsweise der Welttourismustag am 27.09.2021 von der Reisebranche.

Der Herbstanfang wird ausserdem von Vielen noch als letzte Gelegenheit für Aktivitäten im Freien genutzt. Ein Restaurant kann jetzt beispielsweise auf seinen Click & Collect Service hinweisen und ein Supermarkt auf Produkte aufmerksam machen, die noch ein letztes Mal an einem gemütlichen Grillabend mit Freunden genossen werden können.

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2. Greifen Sie saisonale Themen auf und stellen Sie saisonale Bezüge her.

Eine neue Jahreszeit geht mit neuen Interessen und Bedürfnissen einher, an die sich die Marketingstrategie anpassen muss. Fragen sind hier: Welche Trends bestehen nach dem Sommer weiterhin, welche vergehen? Themen, die im Herbst in den Vordergrund rücken, sind beispielsweise die Gesundheit und das Wohlbefinden, da die Herbstzeit bekanntlich die Erkältungszeit ist. Ein idealer Zeitpunkt, um in einem Shop Kärtchen mit Gute-Besserung-Wünschen anzubieten oder Produkte besonders hervorzuheben, die die Gesundheit fördern und das Immunsystem stärken.

Auch lassen sich Anzeigen, die sich konkret auf den Herbst beziehen, gut bewerben. Ein Beispiel: Wenn jemand im Herbst nach einem Kleid sucht, wird das kein dünnes Sommerkleid sein, sondern eines, in dem die Person auch bei kalten Temperaturen nicht frieren wird. Der Werbetext “Neues Herbstsortiment: Entdecken Sie Kleider, die Sie warm halten!” wirkt hier um einiges ansprechender als “Entdecken Sie jetzt unsere neuen Kleider!” Zeigen Sie der potenziellen Kundschaft mit spezifischen Anzeigen, welchen Nutzen Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung im Herbst bringt. Auch wenn Sie keinen direkten Bezug zum Herbst finden, besteht immer noch die Möglichkeit z.B. mit Herbst-Specials zu werben. Genauso können gezielt herbstliche Farben (Rot, Orange, Gelb) eingesetzt werden.


3. Bieten Sie Exklusivangebote und Rabatte an.

Gibt es Produkte oder Dienstleistungen, die Sie nur im Herbst anbieten und auf die sich Ihre Kundschaft jedes Jahr aufs Neue freuen darf? Für Gastronomiebetriebe sind dies beispielsweise bestimmte Getränke oder Gerichte, die nur zu dieser Jahreszeit auf dem Menü zu finden sind – zum Beispiel eine leckere Kürbissuppe. Auch wenn Sie nicht in der Gastronomie tätig sind, können Sie speziell im Herbst Produkte/Dienstleistungen mit herbstlichen Motiven oder einen Herbstschlussverkauf anbieten.


4. Denken Sie daran, dass Menschen sich im Herbst vermehrt drinnen aufhalten.

Im Herbst sind Menschen öfters zuhause, wodurch das Thema Wohnung/Innenarchitektur und gleichzeitig auch das Thema Energieeffizienz an Relevanz gewinnt. Zeigen Sie, wieso ein Smart Home das eigene Zuhause gemütlicher macht und dabei gleichzeitig Energie und Kosten gespart werden können oder schreiben Sie einen Blog über Tipps und Tricks für die Inneneinrichtung. Sind Sie ein Fitnesstrainer, werden bei Ihrer Zielgruppe besonders Trainingseinheiten für zuhause gut ankommen, bei denen keine Geräte benötigt werden. Auch die kühlen Temperaturen im Herbst können für das Marketing genutzt werden: Bei Kleidergeschäften wird stärker auf warme Kleidung eingegangen, bietet Ihr Unternehmen Nahrungsmittel an, liegt der Fokus auf warmen Speisen und Getränken.

Sollen Menschen bei den kälteren Temperaturen extra für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung hinaus in die Kälte gehen, muss der Nutzen klar kommuniziert werden. Die Menschen brauchen hier einen Motivationsschub, um die Wärme ihrer Wohnung zu verlassen. Eine andere Strategie ist es, auf Social Media oder in einem Blog über Relevantes in der Nachbarschaft zu berichten. Vielleicht locken Sie damit die eine oder andere Person in die Nähe Ihres Unternehmens und mit etwas Glück schauen sie dann auch gleich bei Ihnen vorbei.


5. Profitieren Sie davon, dass Menschen mehr online anzutreffen sind.

Da man hauptsächlich zuhause ist, ist man empfänglicher für Online-Aktivitäten. Animieren Sie Menschen deshalb dazu, beispielsweise an einem Quiz teilzunehmen und kombinieren Sie dies mit einer Befragung. Ein Reisebüro kann auf Social Media einen Reisegutschein auslosen mit der Aufforderung, dass die Leserinnen und Leser einen Kommentar mit ihrer Lieblingsdestination hinterlassen sollen. So erhält es direkt Feedback zu den Interessen und Präferenzen seiner Zielgruppe und gewinnt gleichzeitig an neuer Kundschaft, da der/die Gewinner/in den Gutschein einlösen wird.


6. Verwenden Sie spezifische und zielgruppenorientierte Werbetexte.

Eine Umsatzsteigerung ist meist direkt mit einer Steigerung der Medienreichweite verbunden. Dies kann mit einer adressatengerechten Kommunikation erreicht werden: Im Internet wird man als Nutzerin oder Nutzer regelrecht mit Informationen überflutet. Deshalb muss der Inhalt stets spezifisch und zielgruppenorientiert sein, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Die Zielgruppe muss sich sofort angesprochen fühlen, sonst wird schnell einfach weitergescrollt. Wie bereits im Beispiel mit dem Kleid aufgezeigt, sind spezifische Titel in Beiträgen, Newsletter oder Anzeigen nützlich. Je spezifischer, desto grösser ist dabei die Wahrscheinlichkeit, dass darauf geklickt oder etwas gelesen wird. Für ein Reisebüro ist zum Beispiel ein Titel wie “10 Destinationen für den Familienurlaub im Herbst”, für ein Kleidergeschäft “Die perfekte Übergangsjacke für den Herbst” sinnvoll.


7. Nutzen Sie die kurzen Tage zu Ihrem Vorteil.

Herbst bedeutet, dass es früher dunkel wird und die Tage kürzer scheinen. Das können Sie geschickt zu Ihrem Vorteil nutzen: Wie kann zu dieser Jahreszeit mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung Zeit gespart werden? Nur, weil auf den ersten Blick kein Zusammenhang erkennbar ist, heisst das noch lange nicht, dass keiner hergestellt werden kann. Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen! Eine Köchin kann schnelle und einfache Rezepte empfehlen, ein Restaurant mit kurzer Lieferungszeit punkten. Ein Friseur kann andere über pflegeleichte Frisuren aufklären und ein Software-Anbieter zeigen, wie mit seiner Software (z.B. eine Software für eine effiziente Personaleinsatzplanung) der (Arbeits-)Alltag erleichtert und Zeit gespart werden kann.

Zum Schluss noch ein allgemeiner Tipp: Versuchen Sie, eine emotionale Ansprache einzusetzen! Mittlerweile ähneln Produkte und Dienstleistungen der einzelnen Unternehmen einander immer mehr und die Unterschiede sind immer schwieriger zu erkennen. Eine emotionale Ansprache kann den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen. Egal, für welche Marketingstrategie Sie sich schlussendlich entscheiden, wichtig ist, dass der Bezug zum Unternehmen immer erkennbar ist, damit Ihre Botschaft auch als glaubwürdig und authentisch wahrgenommen wird.

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