LinkedIn für Firmen und Mitarbeiter – Ein Muss in der Businesswelt?

Mit über 1.9 Millionen Mitgliedern allein in der Schweiz kann man sich dem Einfluss von LinkedIn kaum noch entziehen. Und das sollten wir auch nicht, denn die Plattform bringt sowohl für Arbeitgeber als auch -nehmer wichtige Vorteile im Markt. Wir zeigen Ihnen welche.
 

LinkedIn für Arbeitnehmer

LinkedIn ist das soziale Netzwerk für Berufstätige und -suchende schlechthin. Die meisten Branchen und Fachrichtungen sind dementsprechend auch auf der Plattform vertreten. Gerade das eröffnet enorm viele Chancen für Arbeitnehmer auf allen möglichen Karrierestufen, vom Berufseinsteiger bis hin zum CEO: 

Networking
LinkedIn vereinfacht es uns, persönliche und professionelle Beziehungen zu interessanten Menschen aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Aus Gesprächen mit Branchenexperten können sich spannende Chancen ergeben, z.B. Eventeinladungen, Wissensaustausch und nicht zuletzt auch Jobangebote. Ein Kontakt kann immer auch zum zukünftigen Arbeitgeber führen.


Wie möchten Sie auf LinkedIn angesprochen werden? 
Diese Frage beschäftigt uns, denn auf LinkedIn verschmelzen Beruf und Privatleben stark ineinander. Es werden Kontakte geknüpft, die zu echten Begegnungen führen können, gleichzeitig wird man von Unternehmen als Kunde angesprochen. Laut unserer LinkedIn Umfrage möchten 48% der Teilnehmer per Du angesprochen werden, lediglich 17% per Sie und 35% sind mit der Zwischenlösung “ihr/euch” zufrieden. Sind Sie damit einverstanden?

LinkedIn Umfrage


Jobportal
Die Macher von LinkedIn haben sich viel bei der Gestaltung Ihrer Jobplattform überlegt. Nirgends ist es so einfach, sich zu bewerben, wenn man erstmal ein eigenes Profil erstellt und befüllt hat. Das Profil dient als Lebenslauf und Motivationsschreiben in einem, denn es wird idealerweise regelmässig vom Besitzer aktualisiert. Die Bewerbung bei interessanten Firmen ist anschliessend oftmals ganz einfach über Knopfdruck möglich und ein personalisiertes Motivationsschreiben entfällt. So können Arbeitsuchende sich auch mobil über die App einfach und schnell bewerben.

Branding in eigenem Namen
Suchen Sie Ihren Namen bei Google, erscheint in den meisten Fällen als erstes Ihr LinkedIn Profil, sofern Sie eins haben. Wenn Sie Ihr LinkedIn Profil jetzt auch noch pflegen, updaten und ab und zu einen Artikel schreiben oder mit anderen interagieren, können Sie so einen guten, professionellen Eindruck auf Ihr Netzwerk und andere Personen, die sich für Sie interessieren, machen.

Kostenlose Infos und Expertenwissen
Fleissige Schreiber aus Ihrem Netzwerk und den Gruppen und Themen, denen Sie folgen können, liefern Ihnen kostenlos Informationen zu den verschiedensten Bereichen. LinkedIn analysiert, welche Beiträge Sie interessieren und wird Ihren Feed allmählich so optimieren, dass Sie nur noch sehen, was Sie auch wirklich interessiert. Auch Sie können sich als Experte profilieren, indem Sie Ihr Fachwissen mit Ihrem Netzwerk teilen. Da es sich um ein soziales Medium handelt, wird ein Geben und Nehmen angestrebt. Schon Likes oder kurze Kommentare reichen aus, um die Besucheranzahl auf Ihrem Profil zu steigern und in Ihrem Netzwerk positiv aufzufallen. 


LinkedIn für Arbeitgeber

Jeder Arbeitgeber hat die Möglichkeit, seine Firma auf LinkedIn zu präsentieren. Aber damit ist es noch nicht getan, denn LinkedIn bietet vom Branding bis hin zur Leadgenerierung noch einige oft ungenutzte Chancen:

Recruitingportal
Genauso wie Arbeitsuchende können auch Firmen über LinkedIn zu Ihrem Wunschmitarbeiter kommen. Sie müssen nicht mehr klassisch auf die Bewerbung warten, sondern können sich auch aktiv auf die Suche machen und den passenden Mitarbeiter über Bekannte, Postings oder Keywords (und Hashtags #) finden. Möglich ist das mit kostenpflichtigen Mitteln, aber auch gratis. Schreiben Sie doch einfach ein Posting mit dem Hastag #jobs. Womöglich fordern Sie noch Ihr Netzwerk dazu auf, diese Stellenanzeige zu teilen. So generiert der Post noch mehr Reichweite.

Präsenz und Branding
Ein LinkedIn Profil der eigenen Firma gehört schon zum Standard, doch wenn Sie dieses gezielt einsetzen, kann es Ihre Reichweite, Sichtbarkeit und Bekanntheit enorm unterstützen. Neben dem Unternehmensprofil können auch die Mitarbeitenden dabei helfen, Ihrem Unternehmen mehr Reichweite einzuholen, indem diese ihr Profil mit der Unternehmensseite verbinden. Sogar das Erstellen einer Fokusseite ist möglich. Eine solche Fokusseite ist beispielsweise für Produktkategorien oder Untermarken sinnvoll.

Netzwerk 
Auch der Arbeitgeber profitiert vom grossen Netzwerk auf LinkedIn. In internen Gruppen mit Mitarbeitenden können Events geplant werden oder bereichsübergreifende Themen diskutiert werden. In externen Gruppen teilen Experten auf Ihrem Gebiet Ihr Wissen mit der Community und beantworten auch Fragen, die sich im Arbeitsalltag ergeben. 

Leadgenerierung 
Über organische Postings, Social Selling und Social Networking, aber auch durch gesponserte, also bezahlte, Beiträge, können Sie genau diejenigen Personen erreichen, die Sie erreichen möchten. Das Potenzial in Sachen Leadgenerierung ist nicht zu unterschätzen, denn B2B und B2C können gleichermassen angesprochen werden. Jedes LinkedIn Mitglied ist schliesslich in einer Firma tätig und auch Privatperson gleichzeitig. 

Zielgruppenanalyse
Nicht zuletzt dient LinkedIn auch dazu, Ihre Zielgruppe besser kennenzulernen. Versuchen Sie, mit den Followern Ihrer Unternehmensseite und mit Ihren persönlichen Kontakten zu interagieren. Das gelingt nicht nur durch Kommentieren, Liken und Teilen von Beiträgen. Auch Sie können Fragen stellen und Umfragen starten. Ausserdem können Sie als Administrator der Unternehmensseite Analysen zu den Besuchern, Updates (also Beiträgen) und Followern durchführen. Diese zeigen Ihnen beispielsweise auf, in welcher Branche die Lesenden arbeiten oder auf welcher Karrierestufe sich diese befinden.


Unsere Erfahrungen mit LinkedIn teilen wir gerne mit Ihnen. Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten zu den Themen: 

  • Wie optimiere ich mein persönliches Profil?
  • Wie wird eine Unternehmensseite am besten aufgebaut?
  • Social Media Management: Worauf kommt es an und was kommt bei meiner Zielgruppe an?
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