Dos and Don’ts auf der Firmenwebsite

Eine wirklich gute Website ist nicht nur funktional und im Design perfekt – sie muss als zentrales Marketing-Instrument auch wirken und arbeiten fürs Unternehmen. Die Website selbst ist also Marketing und PR in eigener Sache. Immer. Und damit ein Boschafter für jedes Unternehmen. Einige wichtige Dos und Don’ts helfen mit, den Botschafter in Sachen Eigenmarketing zum Profi zu machen.

Web Design

Die Dos

Klarheit steht über allem
Statt die Stichworte Inhalte, Design, Usability und Userführung zu sehr zu strapazieren, fünf einfache Fragen: Fühlt sich der Besucher auf der Website wohl? Findet er sich sofort zurecht? Bleibt er gerne einige Minuten online? Findet er alles Gewünschte? Und macht er zudem noch die eine und andere überraschende Entdeckung? Durchwegs Ja heisst: die Website ist in Konzept, Design und Inhalten professionell ausgelegt und reif für den Markt.

Intelligente Informations-Hierarchie
Wie funktionieren Menschen? Wer über diese Frage nachdenkt, findet auch im Web die richtigen Lösungen. Konkret heisst das: Informationen in Bild und Text klug strukturieren und in den richtigen Portionen aufbereiten. Nicht alles auf einen Schlag. Jeweils so viel, wie der User braucht und wünscht. Neugier macht Lust auf mehr und der nächste Klick bringt das Mehr und die zusätzliche Tiefe.

Spannend statt geschwätzig
Lange Texte sind nicht per se schlecht. Manchmal sind sie notwendig. Meistens aber eher nicht und kurze Texte lesen sich spannender, bleiben verständlich, reduzieren auf das wirklich Wesentliche und sparen Zeit. Ergo: Immer, wenn’s geht, kurz bleiben und spannend präsentieren, im Wort und im Bild. Eine Website liest sich nicht wie ein Buch, Web ist gut aufbereitete Information auf Abruf. Wer das beherzigt, generiert zufriedene Besucher, die gerne wieder reinschauen.

Besucher kennenlernen
Welche Einzelseiten werden oft genutzt und welche weniger? Welche Wege „geht“ ein Besucher auf der Website? Wo steigt er aus? Wie lange bleibt ein User auf der Website? Zahlreiche Fragen, die ein smartes Analyse-Tool beantwortet. Und damit die Grundlagen schafft, die Website laufend zu optimieren und zu verbessern. Weil man Besucher und ihre Präferenzen kennenlernt und aktiv mit diesen Informationen arbeiten kann.

Besucher einladen und Google nicht langweilen 
Gute Inhalte laden Besucher zum Verweilen ein. Und neue Inhalte schaffen Gründe, die Website immer wieder zu besuchen. Guter Content zum Start ist wichtig. Gepflegte und neue Inhalte im laufenden Betrieb ebenso. Gemacht für interessierte Besucher und geschätzt von Google. Beides wird sich positiv auswirken in Zugriffszahlen und auch im Google-Index.

Unbeteiligte mitreden lassen
Grundsätzliche eine gute Idee, immer wieder mal Unbeteiligte auf die Firmenwebsite schauen zu lassen. Was kommt gut an? Was weniger? Was wird vermisst? Was ist nur Ballast und unnötig? Betrachter mit einer gewissen Distanz zur Branche und zur Firma kommen oft zu anderen Urteilen. Die müssen nicht unbedingt richtig sein, schaffen aber so oder so eine gute Ausgangslage für die interne Diskussion und für mögliche Optimierungsansätze.

Auf jedem Browser gut in Form
Besucher arbeiten auf unterschiedlichen Betriebssystemen und auf zahlreichen Browsern auf PC, Tablets und Smartphones. Zwingend also dafür zu sorgen, dass sich die Firmenwebsite in jeder Umgebung in Bestform präsentiert. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oft jedoch vernachlässigt – und deshalb ein zentraler Punkt auf der Checkliste für eine wirklich gute Firmenwebsite.

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Die Don’ts

Die Ärger-Features
Vor 15 Jahren ein Muss: Tag Cloud, Besucherzähler und andere lustige Gadgets, die von irgendwo heruntergeladen und auf der eigenen Website eingesetzt werden konnten. Man trifft sie heute noch, die Relikte aus der Steinzeit des Internets. Für professionelle Websites gilt: Platzverbot für nutzlose Features, die schlimmstenfalls gerade noch auf privaten Websites erlaubt sind.

Die Floskeln und Zöpfe von gestern
Hartnäckige No-Gos: „Herzlich willkommen“ auf der Startseite. „Hier lesen Sie ...“. „Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen...“. Der Besucher weiss, dass er willkommen ist. Er liest von sich aus, was ihn interessiert. Und er sieht von selbst, was ihm auf der Seite gezeigt wird. Weg mit den Reliquien aus der Anfangszeit des Internets. Moderne, frische Sprache und die Website ist angenehm selbsterklärend und funktioniert informativ.

Texte basteln nach Feierabend
Wenn in der Firma ein guter Schreiber, eine gute Texterin zu finden ist, eine gute Idee. Dann wirken die Texte nicht gebastelt, sondern im besten Sinne authentisch. Anderenfalls: Profis inszenieren die Website auch im Text so, dass Besucher gerne wieder reinschauen. Neben guten Inhalten gehören frische und klare Sprache zu den zentralen Erfolgsfaktoren einer Firmenwebsite.

Mobile machen wir dann später
Keine gute Idee. Eine Website muss vom Start weg auf PC, Tablet und Smartphones gut wirken. Zumal die Smartphone-Nutzung sehr hoch ist und laufend noch steigt. Deshalb: die Website von Anfang an in Responsive Design planen, damit sich Besucher mit mobilen Geräten auch willkommen fühlen und die Website nutzen können.

Bilder aus dem Internet
Das Web gehört allen – Bilder aus dem Internet auch? Explizit: Nein! Alle Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Auch im Internet. Und jede unrechtmässige Bildverwendung kann sehr teuer werden. Deshalb: eigene Bilder verwenden oder nur lizenzierte Bilder von Bildagenturen einsetzen.

Die Links der Freunde
Gute externe Links sind wichtig. Wertvoll sind Links aber nur dann, wenn sie mit dem Unternehmen selbst etwas zu tun haben. Deshalb keine Gefälligkeits-Links setzen, vielmehr Links von Partnerfirmen oder Links zu weiterführenden Informationen. Und nie als blosse und lieblose Link-Sammlung, sondern immer im Kontext mit entsprechenden Informationen.

Mein Kollege hat Ahnung von Web und der schuldet mir noch was
Prima, wenn der Kollege Webentwickler ist. Wenn nicht, mit dem Kollegen ein Bier trinken gehen und eine professionelle Webagentur beauftragen. Die Website ist das wichtigste Marketinginstrument, gerade für KMU. Und arbeitet das KMU professionell, muss das auch für die Website gelten. Deshalb: keine Feierabend-Websites von Kollegen mit ein bisschen Ahnung.

Schon alles?

Nein, aber ein guter Anfang und die wichtigsten Punkte, die ein Kunde bei der Planung im Auge behalten sollte, um die Weichen richtig zu stellen. Eine gute Webagentur kümmert sich um die grosse Linie und um tausend Details. Der Kunde um das übergeordnete Ziel, seine Website zum Marken- und Unternehmens-Botschafter zu machen. Ziehen Kunde und Agentur am selben Strang, entsteht eine Website, die aktiv im Markt für das Unternehmen arbeitet. Und damit Marketing und PR in eigener Sache betreibt. Jeden Tag.

Ruedi MäderRuedi Maeder

Agentur am WasserAGENTUR AM WASSER
Am Wasser 55
8049 Zürich
Telefon 044 340 12 55
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web.agenturamwasser.ch

Ruedi Maeder ist Mitinhaber der AGENTUR AM WASSER. Mit fast zwei Jahrzehnten Online-Erfahrung ist er spezialisiert auf Konzeption und Entwicklung professioneller Websites für Firmenkunden. Als Marketingprofi macht er die Website zum zentralen Marketing-Instrument eines Unternehmens.
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