Ferien in der Schweiz oder im Ausland? So verbringen wir unseren Sommer

Corona hat vielen einen Strich durch die Ferienplanung gemacht. Aber nicht alle lassen sich davon beeindrucken. Wie verbringen GRYPS Mitarbeiter diesen Sommer? Wir haben nachgefragt.

Speer

Fabienne verbringt den Sommer ganz anders als geplant

Eigentlich wäre ich im Juli einen Monat lang mit dem Rucksack durch Südamerika gereist. Hauptziele waren zum einen Bolivien und je nachdem noch einen Abstecher auf Costa Rica. Wir wollten Ende März die Flüge buchen, doch da kam bereits Mitte März der Lockdown. Zu diesem Zeitpunkt wurde klar, eine Reise ins ferne Lateinamerika wird unwahrscheinlich, ein Glück mussten wir keine aufwendigen Stornierungsgesuche stellen. Ich genoss den Juni, da keine grosse Reise geplant werden musste und hatte im Juli umso mehr Zeit, zu wandern und die Schweizer Berg- und Seelandschaft in vollen Zügen zu geniessen. 


Ralf vermisst vor allem die Sportevents im Sommer
Ich hatte sowieso nicht viel geplant, deshalb ist der Sommer für mich nicht so anders als sonst. Ich finde es nur schade, dass die Europameisterschaft und Olympiade abgesagt wurden. Aber ich freue mich trotzdem, dass die englische Liga fertig spielen konnte und jetzt auch die Champions League weitergeht. 


Oeschinensee

Michaela hofft auf Ferien im nächsten Jahr
Für den Sommer habe ich keine Ferien geplant. Aber im Mai wollten wir nach Lateinamerika, eigentlich an eine Hochzeit, die jetzt auch verschoben werden musste. Lateinamerika wird jetzt wahrscheinlich erst nächstes Jahr wieder möglich. Wir nutzen die Zeit, um die Schweiz besser kennenzulernen und machen immer wieder Wanderausflüge oder besuchen ein paar Städte in der Schweiz. 


Egzona hat Ferien auf Zypern gebucht
Dieses Jahr habe ich darauf geachtet, in ein Land einzureisen, welches ein niedriges Coronavirus-Risiko hat. Sonst habe ich immer selbst gebucht, dieses Jahr empfand ich es aber als zu unsicher und habe beim Reisebüro direkt gebucht. Das Angebot der möglichen und sicheren Reiseziele hält sich dieses Jahr in Grenzen. Fast überall herrscht Maskenpflicht. Dennoch freue ich mich auf meinen Urlaub in Zypern.


Kroatien

Gaby verbringt ein paar Wochen beim Windsurfen in Kroatien  
Wir mussten immer Angst haben, ob wir überhaupt gehen können. Bis zwei Tage vor Abreise mussten wir Angst haben, dass die Infektionszahlen steigen. Es war schon lange geplant, aber es war lange unklar, ob wir gehen können und wollen. Wir müssen jetzt auf gewisse Hotspots verzichten. Wir haben uns vorgenommen, die Nachrichten zu verfolgen, falls wir verfrüht abreisen müssen. Wir haben eine grosse Packung Masken im Gepäck, das ist etwas speziell.


Frankreich

Monikas Pläne sind mit ein paar Änderungen doch noch aufgegangen

Bei mir war es so, dass ich bis kurz vor meinen Ferien nicht wusste, ob wir gehen oder nicht, bis diese Quarantäneliste rauskam. Wir gingen zelten nach Frankreich, das konnten wir sehr spontan machen. Also wir mussten nicht den Campingplatz früher buchen und wir gingen mit dem Auto. Deshalb konnten wir das auf uns zukommen lassen. Und es war auf der einen Seite okay, weil wir kein Geld verloren hätten, aber auch sehr speziell, weil man die Ferien ja sonst nicht erst eine Woche vorher anfängt zu planen. Und als wir dann gehen konnten, war es recht cool. Mir war es vor allem wichtig, in dieser Zeit nicht zu fliegen mit so vielen Leuten auf engem Raum. Vor Ort war es dann auch nicht so speziell, ausser die Maskenpflicht, die dann auch während den Ferien in Frankreich eingeführt wurde. Aber wir hatten unsere Masken sowieso schon dabei. Sonst war es nicht gross anders vom Feeling her. Nur die Vorbereitung fiel kürzer aus. Wir haben einfach gehofft, dass Frankreich nicht auf die Quarantäneliste kommt.  


Südfrankreich

Trotz Corona hat Priska die geplanten Schweizer Wanderferien nach Frankreich verschoben
Wir wollten eigentlich sowieso die Ferien in der Schweiz verbringen und den Francigena Weg wandern. Das ist ein Pilgerweg von England nach Rom und geht durch die Schweiz. Wir wollten den Schweizer Teil des Weges abwandern. Aber dann haben wir gesehen, dass das Wetter die ganze Woche schlecht sein würde und entschieden uns kurzfristig für Ferien im sonnigen Frankreich und hatten Glück, dass gerade dann die Grenzen aufgingen. 


Nordsee

Perrines Ferien gingen genau so auf wie schon lange geplant
Geplant waren meine Ferien schon vor zwei Jahren, wir wollten eine Woche nach Italien und eineinhalb Wochen nach Deutschland an die Nordsee. Zum Glück hat sich Italien wieder stabilisiert und Deutschland war auch kein Problem mehr. Wir hatten aber auch Glück, dass wir mit dem Auto gegangen sind. Flüge buchen wäre schwierig gewesen. Schön war, dass es weniger Leute hatte. Es war noch spannend, Italien war ja Hotspot, aber alle haben aufgepasst und Distanz gehalten. Auch in Deutschland. In der Schweiz machen wir das nicht so.


Eva hat diesen Sommer neu bei GRYPS als Community Manager gestartet
Normalerweise gehe ich jedes Jahr in meine Herzheimat nach Fehmarn, eine Ostseeinsel. Schon als Kind habe ich dort windsurfen gelernt. Aber dieses Jahr konnte ich wegen Corona nicht gehen. Und es war schon alles gebucht. Auch letztes Jahr ging ich wegen meiner Bachelorarbeit nicht und habe mich deshalb auf die Ferien dieses Jahr so richtig gefreut. 
Jetzt verbringe ich meine Ferien hier in der Schweiz. Ich war sogar das erste mal wandern auf die Mettmen-Alp. Und meine Eltern kommen im August hierher und im November gehe ich dann meine Oma in Deutschland besuchen.


Klöntalersee

Aleksandar sieht die Vorteile von Ferien in der Schweiz

Anders war für mich dieses Jahr, dass man nicht ins Ausland konnte. Also eigentlich gehen wir immer ins Ausland in die Sommerferien, aber das ging jetzt nicht wegen Corona. Dann haben wir einfach geschaut, dass wir hier bei uns das Beste daraus machen. Das ist aber schön, so haben wir wieder etwas mehr von der Schweiz kennengelernt, also ich finde es eigentlich positiv. Wir sind mal wieder rodeln gegangen, das haben wir schon ewig nicht mehr gemacht, auch an den Klöntalersee gingen wir wandern und schwimmen. Es war auch überhaupt nicht stressig, wir hatten doch irgendwie mehr Zeit. Ich glaube, wenn man in den Sommerferien in ein anderes Land geht, das man nicht kennt und man die ganze Zeit suchen muss, ist das ein anderes Gefühl als hier, du kennst hier alles. Es ist leichter, zu organisieren, als wenn man im Ausland am Meer ist, wo man nichts kennt. Aber nächstes Jahr gehe ich wieder, ich brauche einfach das Meer. 


Fabio ist spontan und plant lieber kurzfristig

Ich plane nicht weit in die Zukunft, ich bin eher spontan, was das angeht. Aber letzes Jahr war ich im Ausland auf einer Kreuzfahrt, was momentan nicht so ideal wäre, deshalb war ich dieses Jahr zelten in der Schweiz. Dieses Jahr ist schon der Plan, vermehrt Destinationen in der Schweiz zu suchen, da man ja sowieso Vieles in der Schweiz noch nicht gesehen hat, obwohl man ja Schweizer ist und hier lebt. Monaco war auch mal eine Idee, aber man weiss ja nie, ob man nicht plötzlich in Quarantäne muss. Ich habe jetzt noch keine konkreten Pläne, was ich dieses Jahr noch mache. 

zurück