8 wichtige Fehler, die Sie beim Start Ihres Onlineshops vermeiden sollten

Fachbeitrag von Urs Baumann, Geschäftsführer der Inware AG

Die internationale Coronavirus-Pandemie beflügelt den Onlinehandel in der Schweiz. Laut einer aktuellen Studie der ZHAW wuchs der Umsatz bei der Hälfte der Schweizer Internethändler um über 20% an. Diese beeindruckende Zahl motiviert viele KMU dazu, einen eigenen Onlineshop aufzubauen. Aber Achtung: In manchen Fällen lässt der ersehnte Erfolg länger auf sich warten.

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Ursachen hierfür sind häufig Fehler, die sich bei etwas besserer Planung schon im Vorfeld hätten vermeiden lassen. Die gute Nachricht ist, dass diese sich aber auch im Nachhinein noch beheben lassen. Wichtig ist, dass Onlineshopbetreiber sich in die Lage des Kunden versetzen, um zu identifizieren, was sie wirklich wollen. So kann die Einkaufserfahrung der Kundschaft entscheidend verbessert werden – ein Muss, wenn es darum geht, mehr Umsätze zu generieren. Im Folgenden möchten wir Ihnen acht der häufigsten Fehler in Shopaufbau und Bestellprozess vorstellen, die sich immer wieder einschleichen – sowie einige Tipps und Tricks, mit deren Hilfe  sich diese effizient vermeiden beziehungsweise beheben lassen.
 

1. Oberflächliche Produktinformationen

In einem lokalen Laden haben Kunden die Möglichkeit, Produkte live anzusehen, auszuprobieren und anzufassen. Anders verhält es sich in einem Onlineshop: Hier ist die Kundschaft auf verlässliche Produktinformationen angewiesen, die dabei helfen, eine Kaufentscheidung zu treffen. Das Problem: Immer wieder verlassen Kunden einen Onlineshop, weil die Produktbeschreibungen ungenügend sind. Onlineshopbetreiber sollten daher ihr Bestes tun, um ihre Kunden mit so vielen Produktinformationen wie möglich zu versorgen. Ein Zuviel gibt es nicht – ein Zuwenig aber sehr wohl. Grösse, Gewicht, Material … Abhängig davon, welche Produkte angeboten werden, sind all diese Informationen relevant – ganz gleich, ob es nun um Möbel, Kleidung oder Stereoanlagen geht.
 

2. Versteckte Kontaktinformationen

Wer kennt es nicht? Man sucht nach den Kontaktinformationen eines Onlineshops – und gibt irgendwann entgeistert auf. Viele Kunden kaufen danach nie wieder im selben Onlineshop ein. Sie möchten wissen, wen sie kontaktieren können, wenn ein Problem auftritt. Nur so haben sie das Gefühl, im Zweifelsfall auch wirklich persönlich betreut zu werden. Das schafft Vertrauen – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, Bestandskunden zu gewinnen. Idealerweise sollten Onlineshopbetreiber ihre Kontaktinformationen gut sichtbar auf jeder Seite platzieren. Im besten Fall werden gleich verschiedene Möglichkeiten angeboten, um mit dem Shop in Kontakt zu treten – so zum Beispiel Facebook, E-Mail und WhatsApp.
 

3. Unübersichtlicher Bestellprozess

Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als wenn der Bestellprozess in einem Onlineshop lang und unüberschaubar ist. Dann nämlich droht die Gefahr, dass viele Kunden die Geduld verlieren. Onlineshopbetreiber sollten es ihrer Kundschaft so leicht wie möglich machen, ihre Zahlungsdaten einzugeben und ihre Bestellung abzuschliessen. Der perfekte Bestellprozess besteht aus nur einer Seite, auf der alle Formalitäten wie Versandart, Adresse und Zahlungsart abgewickelt werden. Eine einzelne Bestellbestätigungsseite mit allen relevanten Informationen rundet den Bestellprozess ab.
 

4. Obligatorische Kontoeröffnung

Onlineshopbetreiber, die ihre Kundschaft verpflichten, ein Konto in ihrem Onlineshop zu eröffnen, legen ihren Kunden nur unnötig Steine in den Weg. Schliesslich sollte es in einem Onlineshop eigentlich nicht darum gehen, möglichst viele Kundendaten zu sammeln. Die Lösung: Anstatt die Eröffnung des Kundenkontos an den Anfang des Bestellprozesses zu platzieren, hat es sich bewährt, sie ans Ende zu verlegen – freiwillig, versteht sich. Eine andere Möglichkeit ist die Bestellung als Gast, die mittlerweile in den meisten Onlineshops zu finden ist.
 

5. Winzige Produktabbildungen

Dieser Fehler ist eigentlich selbsterklärend: Winzige Produktabbildungen sind tabu, wenn es darum geht, Kunden von einem Produkt zu überzeugen. Nichts könnte sich negativer auf die Kaufbereitschaft auswirken. Onlineshopbetreiber sollten daher immer versuchen, die Produktabbildungen so gross und detailliert wie möglich zu gestalten – am besten mit einer Zoomfunktion.
 

6. Verwirrende Shopnavigation

Für Kunden gibt es kaum etwas Schlimmeres, als in einem Onlineshop mit schlechter Navigation ein bestimmtes Produkt zu finden. In diesem Zusammenhang sind fehlende Filter und Kategorisierungsmöglichkeiten zu nennen. Onlineshopbetreiber sollten daher unbedingt genügend Zeit investieren, um die Navigation in ihrem Onlineshop zu planen – am besten noch, bevor sie die Produkte überhaupt in ihren Katalog einpflegen.
 

7. Fehlende Lieferangaben

Kunden möchten sich über Lieferzeit und Versandkosten im Klaren sein, noch ehe sie überhaupt etwas in den Warenkorb legen – und dann keine unangenehmen Überraschungen erleben, weil der Versand plötzlich doppelt so viel kostet oder die Ware auf einmal nicht verfügbar ist.
 

8. Falscher Schwerpunkt

Das Ziel eines Onlineshops sollte es immer sein, Waren oder Dienstleistungen zu verkaufen. Verliert sich ein Onlineshop stattdessen zu sehr in anderen Aspekten wie zum Beispiel technischen Spielereien, hat er seine Funktion verfehlt. Onlineshopbetreiber sollten daher in allen Komponenten rund um das Webdesign sicherstellen, dass der Fokus auf den Produkten liegt. Jedes einzelne Element sollte letztendlich dem Zweck dienen, die Waren in ihrem besten Licht zu zeigen.
 

Fazit

Abschliessend sei festgehalten, dass Onlineshopbetreiber bei der Erstellung ihres Onlineshops viel zu beachten haben. Unachtsamkeiten können sich auf Dauer negativ auf den Umsatz auswirken. Weitere Infos unter: https://www.inware.ch/de/leistungen/onlineshops

Lesen Sie in unserem Blog regelmässig wissenswerte Tipps rund um die Erstellung Ihres Onlineshops.


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