Glasfaser erobert Geschäfte und Haushalte

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In der Schweiz schreitet der Ausbau von Ultrabreitband-Anschlüssen schnell und kontinuierlich voran: Mehr als eine Million Unternehmen und Wohnungen profitieren bereits von einer deutlich schnelleren Internetverbindung. Für den Zugang gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten.

Ob Videokonferenzen, der Versand von grossen Dateien, E-Learning, das Streamen von Filmen oder einfach das Bedürfnis immer über das Neuste informiert zu sein: Nicht zuletzt durch die Globalisierung ist für Unternehmen und Privatpersonen der Anspruch an eine schnelle Internetverbindung stark gestiegen. Neue Anwendungen und Technologien brauchen für die effiziente und korrekte Ausführung immer grössere Datenübertragungsgeschwindigkeiten.

Die momentan neueste und schnellste Datenübertragung bietet das sogenannte Ultrabreitband-Internet. Hierbei werden die Datenpakete über Glasfaserkabel mit einer viel höheren Frequenz übertragen als bei den herkömmlichen Kupferleitungen. Für die schnelle Verbreitung von Ultrabreitband-Internet haben sich in der Schweiz zwei Möglichkeiten durchgesetzt: Der direkte Anschluss an das Glasfasernetz und die Vectoring-Technologie.

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Glasfaseranschluss

über 800’000 Unternehmen und Wohnungen in mehr als 80 Ortschaften in der Schweiz sind bereits direkt an das Glasfasernetz angeschlossen (FTTH). Die Glasfaserkabel gehen dabei direkt in die Räumlichkeiten der Gebäude. So wird eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1GB/s erreicht und der Signalverlust gegenüber herkömmlichen Kupferleitungen auf ein Minimum reduziert. Der direkte Anschluss an das Glasfasernetz ist zwar die schnellste Anschlussmöglichkeit, jedoch auch die kostenintensivste. Eine weniger kapitalintensive Variante bietet die Vectoring-Technologie.

Vectoring-Technologie

Mit dem sogenannten Vectoring werden Gebiete mit Ultrabreitband-Internet erschlossen, bei welchen die Glasfaserkabel nicht direkt in die Wohnungen, sondern nur bis zu den Verteilerkästen der Quartiere gelegt wurden (FTTS). Der Rest der Strecke, vom Verteilerkasten zur Wohnung, wird immernoch mit einem Kupferkabel erschlossen. Die Vectoring-Technologie ermöglicht es, die Übertragungsqualität der Kupferkabelleitungen um ein Vielfaches zu verbessern. So wird eine bis zu doppelt so schnelle Bandbreite erreicht als zuvor. Insgesamt wurden bis heute schon weit über 200’000 Geschäfte und Wohnungen mit der Vectoring-Technologie erschlossen. Davon profitieren vor allem kleinere Ortschaften, bei denen sich die Investitionskosten (noch) nicht lohnen, Glasfaserleitungen bis in die Gebäude zu ziehen.

Bis ins Jahr 2020 sollen in der ganzen Schweiz über 4.6 Millionen Wohnungen und Geschäftsräumlichkeiten mit der Ultrabreitband-Technologie erschlossen werden. Dies sichert der Schweiz einen Spitzenplatz im internationalen Ranking der Ultrabreitbandabdeckung und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit in einem immer vernetzteren Marktumfeld.

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