Internetadressen mit .swiss Endungen

In Kürze wird es möglich sein, in der Schweiz eine Internetadresse mit der Endung .swiss zu haben. Die Änderung tritt offiziell ab dem 11. Januar 2016 in Kraft. Einige ausgewählte Unternehmen können bereits im September ihren Antrag stellen.

Einige einzelne Webseiten können bereits jetzt bis zum 9. November die Anträge für eine URL mit .swiss Endung einrichen.
Die neue Endung können Organisationen beantragen, die eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Der Firmenname oder die Marke ist in der Schweiz als geschützte Marke beim Eidgenösseischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) eingetragen.
  • Es handelt sich um eine Einrichtung im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel Gemeinden.
  • Die Marke oder der Firmenname ist im Trademark Clearing House Register eingetragen.
.swiss für Schweizer KMU

Für alle anderen Firmen ist die die Endung .swiss offiziell ab dem 11. Januar 2016 erhältlich. Um eine solche zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden, welcher dann vom BAKOM geprüft wird. Eine simple Registration der Domain wie bis anhin ist mit .swiss nicht möglich.
Eine .swiss Endung ist vor allem interessant für Unternehmen,

  • die in der Tourismusbranche tätig sind.
  • die international die Swissness ihrer Produkte zeigen möchten.
  • die aus dem öffentlich-rechtlichem Bereich kommen.

Da jede Seite mit .swiss geprüft und genehmigt wurde, gilt die Endung auch als Qualitätsmerkmal für eine vertrauenswürdige Seite.

Wie wird die .swiss Endung vergeben?

Erhält das BAKOM einen Antrag, wird dieser für 20 Tage öffentlich ausgeschrieben. In dieser Zeit haben Konkurrenten Zeit, für diese Domain mit zu bieten. Das BAKOM teilt die URL schliesslich einem Unternehmen zu. Die genauen Zuteilungskriterien sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht eindeutig kommuniziert worden. Es wird dazu noch eine Liste mit generischen Begriffen veröffentlicht, die in der Schweiz von allgemeinem Interesse sind. Das Unternehmen das am ehestens Schweizer Werte vertritt, erhält schliesslich den Zuschlag.

Weiterführende Informationen zum Thema sind auf dot.swiss zu finden.

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