WhatsApp Web und was mit Facebook so läuft

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600 Millionen WhatsApp Fans können sich freuen! Mit WhatsApp Web könnnen WhatsApp Nutzer ihre Nachrichten seit 21. Januar auch über ihren PC empfangen und versenden. Hier ein kurzer Überblick wie WhatsApp Web funktioniert und einige Spekulationen darüber, was wohl die nächsten Schritte im Hinblick auf eine stärkere Integration mit Facebook sind.



WhatsApp Web ermöglichte seinen Benutzern, WhatsApp über den Browser zu verwenden. Leider gibt es dabei einige Einschränkungen. Zum einen funktioniert dies nur mit den Browsern Chrome, Firefox und Opera. Auch Nutzer eines iPhones sind noch nicht in der Lage, den neuen Dienst zu nutzen. Laut einer Meldung von iphone-ticker.de sollen aber auch Apple Benutzer bald in den Genuss des neuen Dienstes kommen.

Wenn Sie WhatsApp Web nutzen wollen, brauchen Sie ein Smartphone mit einer neueren WhatsApp Version und einen WhatsApp Account. Um die Verbindung herzustellen, rufen Sie in Ihrem Browser die Website web.whatsapp.com auf. Danach müssen Sie auf Ihrem Telefon in WhatsApp die Option WhatsApp Web aktivieren und den QR-Code der auf der Website angezeigt wird, scannen.

WhatsApp Web erzeugt nun ein Spiegelbild Ihrer App im Browser. Alle Nachrichten, die Sie vom Bowser versenden oder empfangen, werden auch auf dem Smartphone angezeigt und umgekehrt. Der Webclient funktioniert auch nur, solange Sie über Ihr Smartphone mit WhatsApp verbunden sind. Wer also hoffte, trotz eines leeren Akkus oder einer fehlenden Internetverbindung auf dem Handy WhatsApp nutzen zu können, wird leider enttäuscht.

Möglicherweise sind aber auch diese Einschränkungen bald Geschichte. Wer nämlich die Website alpha.whatsapp.com aufruft, wird aufgefordert, sich über Facebook einzuloggen. Diese Option funktioniert für die Öffentlichkeit jedoch noch nicht. Desweiteren gibt es in der neuesten Version der Facebook App für Android einen “Senden”-Button mit dem Inhalte mit WhatsApp Kontakten geteilt werden können.

Es ist wohl kaum verwunderlich, dass Facebook WhatsApp stärker einbindet, nachdem sie das Unternehmen für 19 Milliarden gekauft haben. Eine interessante Frage ist, was dies für WhatsApps Geschäftsmodell bedeuten könnte. Das Facebook Management hat sich im 3. Quartalsbericht 2014 deutlich gegen einen Abonnementsdienst und für eine Werbestrategie ausgesprochen. Ob sich diese Strategie nur auf Facebook selber bezieht oder ob WhatsApp sein Abonnementsmodell aufgibt und sich zukünftig durch Werbung finanziert, bleibt abzuwarten. Im Internet wird fleissig spekuliert, ob es Pläne für einen mobilen Payment-Service rund um WhatsApp und Facebook gibt oder ob die Monetarisierung auf Basis von Werbeanzeigen vorangetrieben werden soll. Lassen wir uns also einfach überraschen und geniessen vorläufig noch den werbefreien Messaging Service.

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