Günstige IT-Lösungen für Startups – it fehler

Die 5 häufigsten Irrtümer

Effizienz und Organisation zieht sich durch alle Bereiche einer Firmengründung. Dazu braucht es gute, aber auch erschwingliche Software und Tools, die Ihren Arbeitsalltag als Inhaberin oder Inhaber erleichtern.
Letzteres ist bei Jungunternehmen aber immer knapp, daher ist es umso wichtiger mit einer günstigen, aber soliden IT-Umgebung zu starten. Wir zeigen aus eigener Erfahrung auf, wie das möglich ist.

 

IT-Grundausstattung für den Aufbau einer effizienten Infrastruktur

Sobald ein Startup gegründet wird, ist die erste Überlegung, welche IT-Lösungen zu Beginn wirklich nötig sind. Was braucht man im Arbeitsalltag tatsächlich? Welche Lösungen können zu einem späteren Zeitpunkt integriert oder nachgerüstet werden? Die wichtigsten Komponenten in einer Startup-IT-Infrastruktur sind:

  • Hardware für den Arbeitsplatz (stationär oder mobil)
  • Telefonanlage für die Erreichbarkeit der Kunden und Partner
  • Organisations-Tools wie Kalender und To-Do Apps
  • IT-Kommunikationsdienste wie E-Mail, Instant Messaging und Social Media
  • Eine flexible CRM Software für das Kundenmanagement
  • Ein Planungs-Tool für Finanzen
  • Ein solides Projektmanagement-Tool
     
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Irrtum Nr. 1:
Lieber gleich professionell, dann gibt es später keine Scherereien!

Aus der Sicht der Anbieter stimmt das absolut. Aber eine perfekt eingerichtete IT Infrastruktur mit leistungsfähigen PCs, die dem sicher zu erwartenden Ansturm standhält, hat auch ihren Preis. Aber was, wenn der Ansturm dann doch nicht so schnell kommt wie erwartet und dem Startup vorher das Geld ausgeht? Viele Startups beginnen ungefähr an diesem Punkt über professionelle IT nachzudenken. Telefonanlage, E-Mail-Software mit Team-Funktionen, CRM – all das wurde bis dato aufgeschoben. Keine Zeit, kein Geld, meist wenig Wissen über die Lösungen am Markt. Bei über 50% der Startups geht in den ersten Jahren mangels Liquidität das Licht aus.

Daher unsere Tipps:

  • Sofern es für den Unternehmenserfolg zu Beginn nicht massgeblich ist, lieber PCs für 500 CHF als für 2'000 CHF kaufen und  kostenlose Tools & Software nutzen.
  • E-Mail ist neben dem Telefon vermutlich der wichtigste Kommunikationskanal. Anfangs, wenn Sie vielleicht alleine oder zu zweit sind, genügt ein einfaches, kostenloses E-Mail-Programm und ein günstiger Hosting-Vertrag mit drei E-Mail-Adressen. Bedenken Sie aber, dass Ihr Team wächst.
  • Stellt sich der erste finanzielle Erfolg ein, kann nochmals etwas Zeit und Geld investiert werden, um mit einem geeigneten IT-Partner die Infrastruktur zu professionalisieren.
     
Irrtum Nr. 2:
Open Source Software ist nur für IT-Freaks und Linux!

Stimmt ganz und gar nicht. Auch für Anwender gibt es gute Office Produkte auf OpenSource Basis, die sich in der Bedienung nicht gross von den gewohnten MS Office Produkten unterscheiden, ausser dass sie kostenlos sind. Beispiele dafür sind Thunderbird Mail und Libre Office. Bei der Entwicklung von Webseiten gehören OpenSource CMS Systeme heute zum Standard und werden von den meisten Webagenturen auch verwendet. Wenn es allerdings um eine Open Source Komponente geht, die für Ihren Geschäftserfolg absolut kritisch ist, dann sollten Sie sicherstellen, ob genügend Know-how im Unternehmen oder von externen IT Firmen verfügbar ist, um den Betrieb sicherzustellen.
 

Irrtum Nr. 3:
Daten auf Online-Speichern sind unsicherer als auf eigenem Server!

Diese Aussage trifft nur dann zu, wenn Sie:
a) selbst IT-Spezialist sind oder
b) einen solchen im Unternehmen haben oder
c) genügend Geld haben, einen solchen zu bezahlen.

Da dies bei vielen Jungunternehmen jedoch nicht der Fall ist, kann es durchaus sicherer sein, seine Daten bei einem Online-Speicher-Anbieter wie Wuala, Dropbox oder gar auf Google Drive abzulegen, statt selbst einen teuren Server einzurichten. Denn die grösste Gefahr für Datenverlust ist nicht der unerlaubte Zugriff von Aussen, sondern der Verlust der Daten durch fehlendes oder nicht vorhandenes Backup oder durch selbst verursachte Fehler.

Einzige Ausnahme: Ihre Daten sind so sensibel und begehrt, dass sie schon von Gesetzes wegen in der Schweiz gespeichert sein müssen.
 

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Irrtum Nr. 4:
Ich arbeite nur mit Firmen, die mir von Bekannten empfohlen werden!

Das würden wir Ihnen nur dann raten, wenn die empfohlene Firma des Bekannten genau die gleichen Anforderungen hat wie Sie. Arbeitet die Person in einem KMU mit 30-40 Mitarbeitenden, dann haben diese bereits ganz andere Bedürfnisse und ein ganz anderes Ausgabenniveau als Sie mit 1-5 Mitarbeitenden. Suchen Sie sich daher einen IT Partner, der genau solche kleinen Firmen betreut, wie Sie es sind und der sich mit den Bedürfnissen und Ressourcenknappheiten von Jungfirmen auskennt. Wir helfen Ihnen gerne, passende IT-Partner in Ihrer Region zu finden.
 

Irrtum Nr. 5:
Es ist peinlich, nach Preisnachlässen zu fragen!

Ganz und gar nicht! Sie haben ein Unternehmen gegründet, wollen Arbeitsplätze schaffen, arbeiten hart dafür und nehmen in der Anfangszeit selbst grosse Einbussen in Kauf. Scheuen Sie sich daher nicht, bei Ihren Lieferanten nach einem Startup-Angebot oder Preisnachlass zu fragen. Das mag bei einem 400-Franken-PC vielleicht keinen Sinn machen, bei Dienstleistungen, wie dem Einrichten eines Netzwerkes, der Entwicklung einer Webseite etc. aber schon!

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