Mit diesen Innovationen reagieren KMU auf die Corona Krise

Corona fordert viel von Schweizer KMU, doch unsere Umfrage zeigt, wie innovativ sie darauf reagieren, denn jede Krise ruft auch neue Ideen und Veränderungen hervor – vom Einsatz neuer Tools und Software bis hin zur Entdeckung neuer Werbekanäle. Hier einige Innovations-Beispiele von unterschiedlichen Branchen.

 

Diese Innovationen wurden von KMU neu eingeführt:
Innovationen Umfrage
Videokonferenzen und Online Collaboration ermöglichen (Zusammen-)Arbeit 

Vom grossen Unternehmen mit mehreren Standorten bis hin zum kleinen Büro mit wenigen Mitarbeitern ist die reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation eines der wichtigsten Faktoren zum Gelingen des Unternehmenserfolges. So ist es keine Überraschung, dass quer durch alle Branchen viele Anfragen für Videokonferenzlösungen bei uns eingegangen sind. Für beratungs- und besprechungsintensive Branchen, die keine Kundenbesuche vornehmen können, ist eine solche gar überlebensnotwendig. 

Innovationsbeispiele Schulung & Beratung: 

Online Seminar

Seminarveranstalter bieten ihre Seminare dank einer Videokonferenzlösung mit mobilen Kameras und Mikrofonen neu online an. So verlieren sie weniger Kunden und machen ihnen die Teilnahme sogar noch einfacher, da sie sich die Anfahrt sparen können. Eine Serviceausweitung, die auch nach Corona sicher weiter Anwendung findet. 

 

Tanzkurs

Tanzschulen, die noch bis Juni für Gruppenkurse geschlossen bleiben, zeichnen ihre Lektionen auf und stellen diese per Youtube zur Verfügung, um weiterhin Kontakt zu Schülern zu halten. Noch innovativere bieten sogar kostenpflichtige Live-Video-Kurse an, bei denen die Teilnehmer mit den Lehrern in Verbindung bleiben. Dieses Konzept wird ebenfalls auch von Musiklehrern und Musikschulen angeboten.


Onlineshops sollen auch in Zukunft Mehreinnahmen generieren

Die Schliessung vieler Läden bedeutete für diese einen schlagartigen Umsatzrückgang von bis zu 100%. Mit unabsehbarem Ende des Lockdowns waren besonders hier Innovationen gefragt, die schnelle Verlegung des Geschäfts ins Internet war für Geschäfte ohne bestehenden Onlineshop ein Muss – unserer Meinung nach eine Investition, die sich lohnt, denn ein Onlineshop hilft nicht nur in der Krise, sondern generiert auch danach noch Mehreinnahmen. Aber auch andere Branchen z.B. im Dienstleistungsbereich konnten durch einen neuen Onlineshop mit Zusatzprodukten und Gutscheinen ihr Geschäft über Wasser halten.

Innovationsbeispiele Gastronomie: 

Lieferservice

Catering Services, die sich sonst auf Events spezialisiert haben, bieten neu über einen Onlineshop die Möglichkeit, Essen in Büros mit geschlossenen Kantinen zu liefern oder an Privathaushalte. 
Restaurants, die bisher nur auf Vor-Ort Bewirtung setzen, haben in kürzester Zeit Webseiten mit Lieferservice und speziellen Angeboten aufgeschaltet. 

Innovationsbeispiele Dienstleistungen:

haarprodukte

Coiffeure und Kosmetiksalons haben während des Lockdowns einen Onlineshop aufgeschaltet, um ihren Kunden Pflegeprodukte, auch online anbieten zu können. Die Shops wurden in der Regel mit Gutscheinen für spätere Behandlungen ergänzt. So können neu während und nach der Krise die bevorzugten Haarpflegeprodukte oder Cremes online nachbestellt werden und generieren auch in Zukunft Zusatzumsätze.
 

Dokumenten- und Prozessdigitalisierung optimieren Workflow

Home Office wäre für alle Büroangestellten möglich, wenn die notwendigen Dokumente und Tools online verfügbar wären. Viele KMU erkennen jetzt die Dringlichkeit digitaler Lösungen und prüfen den Einsatz von Cloud File Sharing Tools, Dokumentenmanagementsystemen oder Branchenlösungen
 

Innovationsbeispiel Bau- und Immobilienbranche:

Bausoftware

In vielen Baufirmen basierte die Vergabe von Arbeitsaufträgen, Auftragsrapporte und Bestätigungen noch auf Papier. Büromitarbeiter müssen anwesend sein, um morgens und abends den Handwerkern die Aufträge zuzuteilen und Abends die Rapporte entgegenzunehmen. Jetzt stellen viele dieser Betriebe auf papierlose Systeme und Baulösungen um, um damit die Papierwirtschaft und die unnötigen Übergaben zu minimieren.
 

Schadenmeldung

Immobilienverwaltungen vereinfachen Wohnungsabnahmen oder Schadensmeldungen von Mietern mit digitalen Lösungen. Dies ermöglicht neben Social Distancing auch Zeitersparnis und Reduktion der Papierdokumente. Mit einer App können ganz einfach Fotos von Schäden etc. gemacht werden.

 

Dies sind nur einige wenige Projekte aus einer grossen Zahl an innovativen Projekten, die in den letzten zwei Monaten des Lockdowns gestartet und umgesetzt wurden. Wir von GRYPS sind begeistert, wie wandelbar sich viele Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zeigen!

Welche Innovationen wurden in Ihrem Unternehmen eingeführt? Welche würden Sie sich wünschen? 
 

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