Virtuelle Telefonanlagen - Eine Marktübersicht

Mit dem angekündigten Ende der analogen und ISDN Telefonie müssen Sich viele Unternehmen mit Ihrer Telefoninfrastruktur befassen. Dabei kann es sich lohnen, den Umstieg auf eine virtuelle Telefonanlage oder Virtual PBX zu prüfen. Dabei ist die Telefonzentrale nicht mehr physisch im Unternehmen, sondern wird vom Anbieter übers Internet zur Verfügung gestellt.

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Gryps hat für das Swiss IT Magazin eine Marktübersicht über die angebotenen Virtual PBX Lösungen erstellt. Wir liefern hier eine kurze Zusammenfassung einiger Ergebnisse aus der Marktübersicht. Die Marktübersicht beleuchtet 21 Angebote von 20 verschiedenen Anbietern.

Virtual PBX Funktionen

Alle Funktionen, die bei einer professionellen Telefonanlage üblich sind, sind auch bei Virtual PBX Anlagen vorhanden. Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich kaum bei den grundsätzlichen Funktionen. Jeglich bei der Einbindung von Mobiltelefonen und bei Schnittstellen zu ERP/CRM haben zwei bis drei der Lösungen ein Problem.

Teilnehmerzahl

Beim grösseren Teil der Anbieter ist die maximale Teilnehmerzahl unbegrenzt. Bei einigen liegt sie bei 300 Teilnehmern oder mehr. Lediglich Quickline Business ist auf 45 Teilnehmer begrenzt. Die Mindestanzahl liegt bei allen Angeboten zwischen einem und 5 Teilnehmern.

Provider und Server

Die Server der Anbieter befinden sich in der Schweiz. Die einzige Ausnahme ist der Anbieter Aarboard der auch Server im europäischen Raum hat. 
Der Provider ist jedoch nur bei 5 Anbietern frei wählbar. Bei den anderen ist der Provider durch den Virtual PBX Anbieter vorgegeben. 

Verträge und Abrechnung

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt bei vielen Anbietern ein Jahr. Es gibt jedoch auch Angebote ohne Mindestvertragslaufzeit oder nur mit 6 Monaten. Lediglich das Angebot von Swisscom hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12-36 Monaten.
Die Abrechnung erfolgt bei vielen Anbietern pauschal für nationale Gespräche und nach Aufwand für internationale Verbindungen. Allerdings gibt es hier alle denkbaren Optionen, von reinen Pauschalangeboten bis zur Abrechnung nach Aufwand für alle Gespräche.

Fazit

Das Angebot von Virtual PBX Lösungen ist vielseitig. Auch wenn sich die Grundfunktionen bei den meisten Anbietern kaum unterscheiden, gibt es in Sachen Vertragskonditionen und Technik durchaus Unterschiede. Ein Vergleich von verschiedenen Angeboten lohnt sich auf jeden Fall.

Lea Andrist

GRYPS Offertenportal AG
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www.gryps.ch

Philipp Bussmann arbeitet bei der GRYPS Offertenportal AG in den Bereichen Leadmanagement und Content Creation.

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