Smart HomeSmart Home - Trends der IFA

Die Entwicklungen zur Automatisierung des Eigenheims, dem Smart Home, schreiten rasch voran. Viele Technologiehersteller arbeiten an neuen Lösungen, die das Eigenheim schlauer machen. Auch an der diesjährigen IFA stellen viele Hersteller ihre Innovationen in diesem Bereich vor.

Für das Steuern der Heizung, das Öffnen der Sonnenstoren oder die Bedienung des Multimedia Systems gibt es viele Lösungen auf dem Markt. Die Angebote dienen aber nicht nur der Unterhaltung. Ein System kann auch so programmiert werden, dass die Waschmaschine und der Trockner automatisch zu den Zeiten laufen, bei denen der Strompreis am niedrigsten ist. Auch sollen in Zukunft Verbrauchsmaterialien wie Putzmittel und Staubsaugersäcke automatisch nachbestellt werden, noch bevor der Nutzer überhaupt bemerkt, dass diese zur Neige gehen. Auch Sicherheitssysteme können mittels App gesteuert werden. Bei den neuen Backöfen von Siemens ist es möglich, die Lieblingsgerichte einzuspeichern und bestimmte Kochmodi vorzudefinieren. Ist das Essen fertig, meldet sich der Ofen via Pushnachricht auf dem Smartphone.

Was bislang fehlt, ist ein einheitlicher Standard, mit dem die intelligenten Häuser ausgestattet werden.

Einige Anbieter, wie das Schweizer Unternehmen Digitalstrom, haben sich darauf spezialisiert eine Automation des Hauses via Stromnetz zu realisieren. Andere Anbieter setzen auf eine Lösung mit dem bestehenden Wifi-Netzwerk.

Intelligente Häuser in der Schweiz

Eine weitere Segmentierung des Markts erfolgt durch unterschiedliche Softwarelösungen, mit denen die Geräte betrieben werden. Der fehlende Branchenstandard ist auch den Anbietern von Smart Homes bewusst. Auf der diesjährigen IFA in Berlin werden verschiedene Systeme vorgestellt, die eine Vernetzung aller Softwarelösungen anstreben. iExergy präsentieren mit ihrem Home Server “wibutler pro” ein Gerät, das die unterschiedlichen Funkfrequenzen in eine einheitliche Sprache übersetzt und alle Geräte verbindet. Der Server hat aber auch einen stattlichen Preis von ca. 600 Euro und muss von einem Experten eingebaut werden.

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Globale Player mischen mit

Auch die grossen Player in der Onlinewelt möchten ihre eigenen Technologien als Branchenstandard etablieren. Google setzt auf die eigene Sprache weave, eine entschlackte Android Version, die Haushaltsgeräte vernetzen soll. Vor diesem Hintergrund wird auch verständlich, weshalb Google vor kurzem seinen eigenen W-Lan Router OnHub vorgestellt hat. Ein Ziel von Google ist es wohl, mit dem OnHub ein Gerät in die Wohnzimmer zu bringen, das die eigene Technik bereits beherrscht und das Wohnzimmer vernetzen kann.

Apple hat mit Home Kit sein eigenes Framework lanciert, welches Entwicklern ermöglicht, Lösungen für das Smart Home zu entwickeln, die vom iPhone oder dem iPad gesteuert werden können. Dabei möchte Apple auch vermehrt seinen smarten Sprachassistenten Siri einsetzen. SmartThings, ein Tochterunternehmen von Samsung, lanciert einen eigenen Hub, von dem aus das Smart Home gesteuert werden kann. Dabei setzt man auf offene Schnittstellen, um mit vielen unterschiedlichen Herstellern kompatibel zu sein. Durch eine Partnerschafft mit BMW wird es zukünftig möglich sein, dass Meldungen des Smart Home auch im Auto angezeigt werden.

Bereits heute gibt es viele Möglichkeiten in allen Preisklassen das eigene Haus zu automatisieren. Ein erfahrener Anbieter kann Sie bei den verschiedenen Möglichkeiten und Systemen beraten, um eine zukunftsträchtige Lösung einzurichten.

Moritz GRYPS Offertenportal AG
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Moritz Schmid ist bei GRYPS Offertenportal AG im SEO-Team und kümmert sich um die Produkttexte. Ausserdem ist er für das Leadmanagement zuständig.
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