5 Gründe, weshalb App-Projekte im E-Commerce scheitern

Den eigenen Webshop als App umzusetzen, klingt vielversprechend. Die Umsetzung endet jedoch häufig ernüchternd. Fünf Gründe fürs Scheitern und wie Sie sie umgehen:

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Apps sind zwischenzeitlich auch fürs Online Shopping beliebt und das nicht ohne Grund. Es ist praktisch, keine Internetseite öffnen zu müssen und direkt auf eine kompakte App zurückgreifen zu können. Trotzdem erzielen viele App-Projekte nicht den gewünschten Erfolg. Dass dieser vor allem von einer sorgfältigen und professionellen Planung abhängt, zeigen die fünf häufigsten Gründe, die App-Projekte missglücken lassen:

Überfluss an Funktionen: Mehr ist nicht immer mehr

Ein sorgfältig ausgearbeitetes Konzept ist die Grundlage für ein App-Projekt. Drei wesentliche Überlegungen sollte es umfassen:  

  • Welche Plattform möchte ich nutzen? (z.B. iOS, Android)
  • Welche Funktionalitäten soll die Plattform bieten?
  • In welchem Design soll die Plattform erscheinen?

Besonders bei den Funktionen ist die Konzentration auf eine einfache Bedienung wichtig. Ein App Shop soll ganz gezielt auf Produktauswahl, Warenkorb und Kauf fokussieren, ohne den Benutzer mit Zusatzfunktionalitäten abzulenken.

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Mangelndes Wissen über technische Rahmenbedingungen beim Auftraggeber

Oft wird unterschätzt, wie aufwändig gewisse Funktionen in der Entwicklung sind. Liegen die funktionellen Anforderungen zu hoch, steigt der Entwicklungsaufwand, was sich schliesslich in den Kosten niederschlägt. Auch vermeintlich kleine Änderungen summieren sich häufig zu hohen, unerwarteten Zusatzkosten.

Vernachlässigung von Betrieb und Unterhalt

Auch an die Wartung für die verschiedenen Smartphone-Modelle und Betriebssysteme wird zu selten gedacht. Wenn Apps für neue Geräte nicht mehr kompatibel sind, spiegelt sich das in fehlenden Nutzern und vernichtenden Ratings im App oder Play Store wider. Um dieses Problem zu umgehen, sind Service-Level-Verträge mit professionellen App-Agenturen unumgänglich.

Fehlendes oder unausgereiftes Vertriebskonzept

Ein App-Projekt lohnt sich nur dann, wenn die dafür ausgegebenen Kosten durch die App-Nutzer wieder eingeholt werden. Ein gutes Marketing- und Vertriebskonzept ist deshalb unerlässlich. Soll die App im App oder Play Store gekauft werden, muss ein ausreichend hohes Budget für den Vertrieb eingeplant werden. Aber auch eine Gratisapp für einen Shop muss beworben werden, um Kunden anzulocken. Oft werden die Kosten für Marketing und Vertrieb unterschätzt.

Zielgruppenverfehlung

Das Ziel, viele Neukunden durch eine App zu generieren, wird nur ganz selten erreicht. Deshalb lohnt es sich für KMU im Normalfall mehr, sich auf die bestehenden Kunden zu konzentrieren und die App auf deren Bedürfnisse auszurichten. So bewahren Sie sich die bereits bestehenden Kunden und erhöhen die Kundenbindung.

Ein paar wenige Grundüberlegungen in Bezug auf Funktionen, Kosten und Vermarktung helfen dabei, das App-Projekt von Vornherein richtig anzugehen und keine unnötigen Kosten zu verursachen:

  • Welche Nutzer spreche ich an und welche Funktionen bietet ihnen die App?
  • Was kann meine App besser als bereits bestehende, ähnliche Apps?
  • Wie finanziere ich die App-Entwicklung und -Wartung?
  • Ist genügend Marketing Budget vorhanden, um die App gratis anbieten zu können und trotzdem einen Gewinn zu erzielen?

Sind diese Fragen geklärt, steht einem App-Projekt nichts mehr im Wege. Bei der Planung und Umsetzung helfen Ihnen Dienstleister für E-Commerce-Lösungen und App-Entwickler. GRYPS findet für Sie die passenden Anbieter.

 

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Michaela Zellnig ist bei GRYPS Offertenportal AG im SEO-Team und kümmert sich um die Produkttexte. Ausserdem ist sie für das Leadmanagement zuständig.

 

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