Aktuelle Covid-Massnahmen ab 6. Dezember

Ab Montag, 6. Dezember gelten verschärfte Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Dabei geht es vor allem um eine erweiterte Masken- und Zertifikatspflicht und betreffen u.a. Veranstaltungen, den Arbeitsplatz sowie Gastrobetriebe.

Diese Massnahmen hat der Bundesrat beschlossen:


Allgemeine Massnahmen:

  • Zertifikatspflicht ausgeweitet: Neu gilt in Innenräumen von öffentlichen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen von Laien in Sport und Kultur die Zertifikatspflicht.
  • Maskenpflicht: Eine Maskenpflicht gilt in allen Innenräumen, in denen auch eine Zertifikatspflicht herrscht.
  • Gültigkeitsdauer von Testzertifikaten: Die Gültigkeitsdauer von Antigen-Schnelltests wird auf 24 Stunden reduziert.
  • Private Treffen: Es gibt keine Massnahmen für private Treffen, jedoch empfiehlt der Bundesrat, auch hier die 3G-Regel, besonders bei Besammlungen ab 11 Personen, zu beachten.
  • Kapazitätsbeschränkungen aufgehoben: Der Bundesrat geht davon aus, dass heute alle Impfwilligen geimpft sind und kann so nach Covid-19-Gesetz keine Kapazitätsbeschränkungen mehr erlassen. Verbleibende Kapazitätsbeschränkungen (z.B. für religiöse Versammlungen oder Veranstaltungen im Freien) werden aufgehoben. Die Kompetenz zu Kapazitätsbeschränkungen liegt bei den Kantonen.


Am Arbeitsplatz:

  • Maskenpflicht: Neu gilt eine Maskenpflicht für alle Personen, die sich in einem Innenraum befinden, sofern sich mehrere Personen darin befinden.
  • Homeoffice-Empfehlung: Unternehmen müssen Homeoffice ermöglichen, sofern dies realisierbar ist. Homeoffice wird dringend empfohlen.


Für Gastrobetriebe und Veranstaltungen:

  • Sitzpflicht: In Restaurants gilt eine Sitzpflicht für die Konsumation.
  • Möglichkeit zu 2G: Öffentliche Einrichtungen sowie Veranstaltungen, wo eine Zertifkatspflicht gilt, können diese auf 2G beschränken. In diesem Fall entfällt die Maskenpflicht. Die Covid-Prüf-App wird zu diesem Zweck ab dem 13. Dezember aktualisiert. So wird sofort ersichtlich, wer die 2G-Regel erfüllt (geimpft und genesen) oder nicht (getestet).
  • 2G auch für Bars und Clubs: In Gastronomiebetrieben wie Bars und Clubs, wo eine Sitzpflicht für die Konsumation schwierig umzusetzen ist, kann 2G eingeführt werden, d.h. der Zugang kann nur noch geimpften oder genesenen Personen gestattet werden. Bei 2G entfällt die Maskenpflicht.
  • Kontaktdaten: Wo keine Maske getragen werden kann, müssen die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Veranstaltungen im Freien: Ab 300 Personen gilt eine Zertifikatspflicht im Freien.


Kultur und Sport:

  • Erhebung der Kontaktdaten: Bei Chorproben oder Hallentrainings, wo eine Maskenpflicht nicht möglich ist, müssen die Kontaktdaten erhoben werden.


Einreise in die Schweiz ab 4.Dezember:

  • Quarantäne aufgehoben: Es stehen ab dem 4. Dezember keine Länder mehr auf der Quarantäneliste.
  • Erweiterte Testpflicht: Bei der Einreise muss jede Person, auch geimpfte und genesene, einen negativen PCR-Schnelltest vorweisen können. Dieser ist zwischen dem vierten und dem siebten Tag nach der Einreise zu wiederholen. Der zweite Test kann auch ein Antigen-Schnelltest sein. Die Kosten für die Tests müssen die Einreisenden selber tragen.
  • Ausnahme: Einreisende aus Grenzregionen sind von der Testpflicht ausgenommen.


Schulen:

  • Eine allgemeine Testpflicht an Schulen wurde nicht beschlossen, es gelten keine neuen Massnahmen. Die Kompetenz zur Massnahmenverschärfung liegt ausschliesslich bei den Kantonen.


Quellen:

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