Das Gleichstellungsgesetz kommt am 1. Juli. Was gibt es jetzt zu tun?

Das revidierte Gleichstellungsgesetz soll Lohngleichheit für beide Geschlechter und mehr Transparenz in den Schweizer Arbeitsmarkt bringen. Per 1. Juli 2020 sind Unternehmen ab 100 Angestellten dazu verpflichtet, alle vier Jahre* eine Lohnanalyse durchzuführen. Aber auch kleinere KMU tun gut daran, es den grossen gleichzutun und sich jetzt als fortschrittlichen Arbeitgeber auf dem Markt zu positionieren. Wir zeigen Ihnen weshalb und mit welchen Tools das möglich ist. 
 

Screenshot Lohnanalyse


Was ist das Gleichstellungsgesetz und wer ist davon betroffen?

Das revidierte Gleichstellungsgesetz hat zum Ziel, die geschlechtsspezifischen Lohndifferenzen zu verringern. Davon betroffen sind Unternehmen, die zu Jahresbeginn 100 Mitarbeitende oder mehr beschäftigen. Diese sind neu dazu verpflichtet, eine Lohnanalyse durchzuführen, diese von einer Revisionsstelle prüfen zu lassen und die Ergebnisse Mitarbeitenden und ggf. Aktionären/Innen mitzuteilen. Der Bund stellt dazu das Gratis-Tool Logib zur Verfügung. Die viel umfassendere Alternative dazu ist Lohncheck pro.
 

So weit so gut, doch weshalb sollten auch kleinere KMU hier mitziehen?

Die verordnete Pflicht zur Analyse soll Unternehmen für Lohngleichheitsfragen sensibilisieren. Gleichzeitig ist eine Lohnanalyse das ideale Tool, um sich als Firma gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden positiv zu positionieren. Eine Lohnanalyse zeigt aber nicht nur, ob die Löhne in Bezug auf die Geschlechter fair sind, sondern berücksichtigt auch weitere Faktoren. Die Lohngleichheit kann zum Beispiel auch aufgrund von Erfahrung, Karrierelevel, Abteilung etc. analysiert werden und zeigt so, ob die Löhne auch der Unternehmensstrategie entsprechen.
 

Welches Tool eignet sich zur umfassenden Lohngleichheitsanalyse?

Eine Analyse, die nur die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau aufzeigt, vernachlässigt weitere Faktoren und ist deshalb nicht wirklich gerecht. Schon alleine aus diesem Grund lohnt sich eine umfassende Lohnanalyse. Mit dem kostenlosen Tool vom Bund lassen sich lediglich geschlechtsspezifische Unterschiede aufzeigen. Das umfassendere Lohncheck pro eignet sich für tiefgehende Analysen oder auch nur, um einen guten Überblick zu erhalten.


Lohnanalyse


So funktioniert es: 

  • Firmendaten erfassen
  • Upload der Mitarbeiterdaten bzw. Lohndaten via .csv
  • Daten und Zuordnungen prüfen, evtl. manuelle Anpassungen machen 
  • Daten werden analysiert
  • Statistiken anzeigen und analysieren: fair bezahlt, überbezahlt, unterbezahlt?
    Es lassen sich Unterteilungen machen in Geschlecht, aber auch Abteilung, Funktion, Berufsgrad etc. Insgesamt lassen sich ca. 15 Parameter einlesen.
  • Direkt Änderungen ausprobieren und Lohn anpassen

Die Analyse zeigt unter anderem, wie viele Prozent ein Mitarbeiter unter dem Marktwert liegt oder wie die Lohngerechtigkeit innerhalb der Firma aussieht. Dazu müssen keine personenidentifizierenden Angaben gemacht werden, es kann aber auch genau geprüft werden, welche Mitarbeitenden zu wenig oder zu viel verdienen und an welchen Faktoren das liegen könnte.
 

Jetzt Rabatt auf Lohncheck pro sichern!

Lohncheck pro ist für Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden für 9 CHF pro Monat im Jahresabo oder für 10 CHF im Monatsabo (monatlich kündbar) erhältlich. Eine einmalige Analyse ist so genauso möglich wie eine regelmässige Überprüfung. 


Mit dem Gutscheincode “gryps” profitieren Sie bis zum 31. Juli 2020 als Neukunde von 10% Rabatt auf den ersten Monat oder auf das Jahresabo. Sie entscheiden selbst, welche Option sich für Sie lohnt. 


* Sollte eine Lohngleichheitsanalyse zeigen, dass die Lohngleichheit erfüllt ist, entfällt die Pflicht zur Analyse zukünftig. Ansonsten ist sie alle vier Jahre fällig.


Quellen:

Wie stehen Sie zum Thema Lohngleichheit? 

Ist Ihre Firma von der Analysepflicht betroffen? Was halten Sie als kleinere Firma von der freiwilligen Lohnanalyse? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

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