Liquiditätsplanung – das „A und O“ für den Unternehmenserfolg

Gastartikel der neocredit.ch AG

Eine geniale Idee zum richtigen Zeitpunkt, ein perfekt durchdachter Businessplan, ein tolles Team: Alles vergebens, wenn man die Liquiditätsplanung nicht im Griff hat. Doch bevor die Einnahmen und Ausgaben im Detail geplant werden, sollten Sie sich als angehende Unternehmerinnen und Unternehmer folgende vier Grundsätze vor Augen führen.

Liquiditätsplanung

Dass Erfolg ohne Liquiditätsplanung unmöglich ist, lernen viele auf die harte Tour: Neun von zehn Konkursen sind gemäss KMU-Portal des Bundes einem schlechten Umgang mit den Finanzen geschuldet. KMU sollten sich daher «möglichst früh nach der Firmengründung» mit der Liquiditätsplanung vertraut machen, rät der Bund. Mit der umfangreichen Erfahrung die wir von neocredit.ch als Crowdlending- Anbieter haben, erlauben wir uns, diese Aussage zu korrigieren: KMU sollten sich «lange vor der Gründung» mit dem Thema Liquidität auseinandersetzen. Natürlich noch nicht im Detail, aber grundsätzlich.
 

1. Jeder ein CFO? Nein. 

Eine Millionenidee im Traum? Kann jeder haben. Ein Team führen, obwohl man es noch nie getan hat? Schwierig, gelingt aber überraschend vielen. Doch derjenige, der aus dem Stehgreif die langfristige Liquiditätsplanung für ein Unternehmen erstellen kann, muss erst noch geboren werden. 

Liquiditätsplanung ist mehr, als Einnahmen und Ausgaben zeitlich aufeinander abzustimmen. Es ist eine eigene und komplexe Unterdisziplin der Betriebswirtschaft, bei der immer noch ein weiterer Aspekt dazukommt, an den man denken sollte. 

Profitieren Sie von der Expertise, die sich die Profis angeeignet haben – auch dann, wenn Sie ein vermeintlich überschaubares Geschäftsmodell betreiben. 

Wer nicht weiss, wo er diese Hilfe bekommt: Nie gab es mehr Inkubatoren, Verbände und sonstige Initiativen, die Jungunternehmen (oft kostenlos) unterstützen und beraten. 

Definitiv nicht zu empfehlen ist der einsame Sprung ins kalte (Liquiditäts-)Wasser.
 

2. Technische Unterstützung 

Mittlerweile gibt es unzählige Tools, die die Liquiditätsplanung erleichtern. Mit Excel Liquiditätsplanungs-Tools, die man über diverse Portale abrufen kann, kann man beginnen. Unendlich weit kommt man jedoch nicht.  

Es gibt eine Vielzahl von Liquiditätsplanungs-Tools. Es lohnt sich, ausreichend Zeit in die Suche nach dem richtigen Tool zu investieren. Sie werden Stunden und Tage mit Liquiditätsplanung verbringen. Und zwar je mehr, desto weniger das gewählte Tool zu Ihren Bedürfnissen passt. Infomieren Sie sich über die Angebote und sprechen Sie mit Unternehmern über Ihre Erfahrungen. Diverse Portale bieten hierzu umfangreiche Informationen. Ein weiterer Vorteil der Nutzung dieser Tools ist die grafische Darstellung Ihrer finanziellen Situation. Sie trägt erfahrungsgemäss dazu bei, ein besseres Gespür für die Finanzlage zu bekommen.  
 

3. Was, wenn?

Liquiditätsplanung besteht zu einem guten Teil darin, sich möglichst viele Eventualitäten auszudenken – und die bestmöglichen Reaktionen darauf. Gute Liquiditätsplanung heisst, immer einen Plan B zu haben. 

  • Was, wenn der grösste Kunde plötzlich ausfallen sollte?
  • Was, wenn der Preis unseres wichtigsten Rohstoffes steigt?
  • Was, wenn die Zahlungsmoral der Kundschaft nachlässt?
  • Was, wenn wir in einem Jahr expandieren wollen? Beziehungsweise: Wie finanzieren wir diese Expansion?
  • Oder, aus aktuellem Anlass: Was, wenn die Pandemie länger dauert als ein Jahr?

Beim Erstellen dieses Fragenkatalogs hilft ein Blick von aussen. Mitarbeitende sind, gerade nach längerer Zugehörigkeit, oft etwas betriebsblind. Ein Externer, der die intern getroffenen Annahmen mit Fokus auf mögliche Unternehmensrisiken herausfordert, erhöht den Sichtradius und ermöglicht das Identifizieren bisher unbekannter Gefahrenherde. 

Ein solch ungezwungener Austausch kann, gerade in der Anfangsphase, auch mit Laien erfolgen. Manchmal kann es nicht schaden, sich die grundlegenden Fragen vor Augen zu führen, die man (vermeintlich) längst beantwortet hat.
 

4. Was, wenn nicht?

Auch wenn man alles nach bestem Wissen und Gewissen getan hat – manchmal funktioniert es einfach nicht. Ob eigen- oder fremdverschuldet: Probleme bei der Liquiditätsplanung sind keine Schande, sondern täglich Brot von zahlreichen Unternehmern. Eine Schande ist, wenn man die Probleme verschleppt und bei den 90 Prozent der liquiditätsbedingten Konkurse landet, obwohl man es hätte verhindern können.

Bei Liquiditätsproblemen gilt: frühzeitig eingestehen und schnellstmöglich nach Lösungen suchen. Eine alternative, schnelle Finanzierungslösung bietet Crowdlending, das kurzfristig die Liquidität verbessern und somit die Kreditwürdigkeit des Unternehmens aufrechterhalten kann.

Wer die drohenden Probleme proaktiv angeht, erhöht die Chancen, sie zu lösen. 
Fakt ist, dass die Kompromissbereitschaft dieser Stakeholder massiv grösser ist, wenn sie frühzeitig informiert und nicht vor mehr oder weniger vollendete Tatsachen gestellt werden. Den Kopf bei Liquiditätsproblemen in den Sand stecken bedeutet, einen (vielleicht unnötigen) Konkurs bereitwillig in Kauf nehmen.

 

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Sei es zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses oder zur Investition ins eigene Unternehmen, auf neocredit.ch finden Schweizer Unternehmen eine schnelle, einfache und unkomplizierte Finanzierungslösung. 

Entstanden ist neocredit.ch aus der Zusammenarbeit des etablierten Crowdlending-Anbieters, Credit.fr, und den Vaudoise Versicherungen. Die Crowdlending-Plattform mit Sitz in Bern hat sich auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen spezialisiert und ermöglicht es Anlegern, ihr Geld direkt in die KMU zu investieren.

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